Montag, 23. Juni 2014

Vegan Wednesday #95 - das Board ist da

Hallo zusammen,

zunächst einmal tausend Dank für all die lieben Genesungswünsche - ihr seid einfach klasse!

Es geht mir schon viel besser, ich bin quasi wieder gesund und habe ein niegelnagelneues Board mit wunderbar bunten Beiträgen von euch im Gepäck:

http://www.pinterest.com/veganwed/vegan-wednesday-95-18062014/

Freitag, 20. Juni 2014

Vegan Wednesday #95

Diesmal kommt mein Vegan Wednesday vom Krankenbett - und da mein Appetit dank weiterhin hartnäckiger Erkältung wenig bis gar nicht vorhanden ist, zeige ich euch diesmal, was es Dienstag und Mittwoch bei mir gab. Vollständig. Ohne Auslassungen.

Doch bevor es losgeht, sei auf den dieswöchigen Sammelpost bei mir verwiesen, bei dem ihr eure Beiträge abliefern könnt.

Weiter geht es.


Immer an meiner Seite war TomTom, der es zu spüren scheint, sobald es mir nicht gut geht. Er lungert dann erst selbst recht unzufrieden in Hausnähe herum (will bei dem schönen Wetter eigentlich draußen sein und toben, mich aber auch nicht allein das Bett hüten lassen), bis sein guter Katerwille siegt und er sich zu mir gesellt, um mir Trost und Zeitvertreib zu spenden. So verbrachten wir seit Montag jeden Tag gemeinsam im Bett, schlafend, lesend. Gelegentlich zogen wir auf die Couch um, um dort weiterzuschlafen. Die in der letzten Woche geforderten Katerfotos kann ich daher diesmal nachliefern ;)

Dienstag

Frühstück

Da ich morgens keinen Hunger hatte, gab es mein "Frühstück" erst gegen 11.30: Porridge aus Mandelmilch mit Banane und Erd-, Heidel- und Johannisbeeren



Mittagessen

Zeitgleich zum Porridge setzte ich einen Topf Kartoffeln auf - weiß der Teufel warum. Schlussendlich aß ich ganze anderthalb der sechs gekochten Kartoffeln rund acht Stunden später (der Rest wartet im Kühlschrank auf weitere Verwendung):
Gemüsepfanne mit Kichererbsen und Kartoffeln



Abendessen

Grießbrei mit Zimt & Zucker und Heidelbeeren



Mittwoch

Frühstück

Nachdem ich die letzten beide Tage zu gar nichts in der Lage war, ging es Mittwoch ein winziges bisschen besser. Also machte ich mich daran, den Vormittag zu nutzen und etwas für die Uni zu lesen. Gegen Mittag bekam ich dann aber doch ein bisschen Appetit und so schnitzte ich mir einen kleinen Obstteller zusammen - die Idee habe ich aus einer facebook-Gruppe, dort postet eine Userin immer wunderschön angerichtete Obstteller.


Mittagessen

Nach dieser vollen Vitamindröhnung nahm ich mir vor, einfach gesund zu werden, indem ich Gesundes esse ;) Also verarbeitete ich die Schnittreste aus der morgendlichen Schnitzerei, Banane, Petersilie, Karotte, weitere Kiwis, Kohlrabi, Grapefruit und Gurke zu einem leckeren Smoothie - davon trank ich ein Glas statt Mittagessen. Foto gibt es nicht, da der Smoothie leider schlammbraun wurde und meine neue Kamera sich weigert, Hässliches zu fotografieren ;)

Abendessen

Gegen Abend hatte ich dann aber doch richtig Hunger - schließlich gab es zuvor nur Obst und Smoothie. Daher briet ich mir 2 der am Vortag gekochten Kartoffeln mit Salbei an, machte dazu ein Gemüse aus Pilzen, Karotten und Petersilie und schnitt einen halben Block Räuchertofu (ebenfalls angebraten) auf. Ein bisschen Ajvar dazu und fertig war das Abendessen:



Das waren die beiden Kranktage aus dem Hause Schulz.

Vielen Dank für die lieben Genesungswünsche - es geht mir schon ein bisschen besser und nach dem Wochenende dürfte die blöde Grippe endlich vorbei sein!


Donnerstag, 19. Juni 2014

Samstagsbrunch & Produkttest Cavi-Art

Vergangene Woche lud meine Mama zum Brunch am Samstag ein und natürlich kamen das Geschwisterkind und ich mit der schulzschen Transportkiste geschwind dahergefahren. Ich buk freitags unter großem geheimnisvollen Getue noch zwei Kuchen (gerade ausreichend für acht Personen - ich kenne doch die Futterorgien im Hause Call-Schulz!), die meine Mutter zu einem empörten Brauenlupfer verleiteten, der mir nonverbal signalisierte, dass ein Blech Aprikosenkuchen und ein großer Nusskuchen vielleicht etwas zu viel des Guten seien.
Wir durften trotzdem einkehren und so viel sei verraten: ich nahm lediglich 4 Stücke Nusskuchen mit zurück und die wurden am nächsten Tag im Tierheim an die Pfleger verschenkt :)
 

 
Der Tisch war schon reichlich gedeckt und trotz der Unkenrufe des befreundeten Pärchens ("hol doch mal die Wurst raus!") gab es natürlich weder Wurst noch sonst was in der Richtung - so ein vegetarisches Elternhaus ist schon ziemlich großartig. Das Elternpaar denkt aber natürlich auch an mich (abgesehen davon, dass es im Elternhaus keine Butter sondern nur noch vegane Margarine gibt) und so war neben mehreren Aufstrichen und Marmeladen auch für eine heiße Variante gesorgt: gebratene Pilze und Erbsen. Papa macht die immer am besten!





Neben zweierlei Kuchen hatte ich auch noch "Kaviar" im Gepäck:
Cavi Art ist ein Kaviarersatz aus Seetang, der in Geschmack und Textur dem Original möglichst nahe kommen soll. Als ich ihn von boutique vegan zum testen bekam, war ich ziemlich neugierig - vor allem, da ich noch nie echten Kaviar gegessen hatte.






Also machte ich ein Schälchen zurecht, platzierte es dekorativ auf dem Brunchtisch (frei nach dem Motto "gemeinsam getestet hält besser") und lud mir meinen Teller in schulzscher Manier picke-packe-voll:


Produkttest Cavi Art
Der Cavi Art schmeckte ein bisschen wie Meer und etwas salzig.
Dem Geschwisterkind schmeckte er gar nicht, sie ist aber auch eine vehemente Verfechterin von "Alle-Ersatzprodukte-sind-mir-suspekt-und-müssen-nach-klingenden-Engelsglocken-schmecken-um-zu-bestehen" - ihr war er wohl zu "fischig".

Ich fand ihn gut, allerdings war er mir pur einfach zu stark und daher strich ich ihn auf meinem Brötchen auf etwas Margarine aus - diese Kombination war sehr lecker :)
Die Konsistenz ist leicht körnig und die Kügelchen angenehm (weder zu fest noch zu weich). Ich hatte etwas Sorge, da das Ganze ja in einer gallertigen Masse ist - diese ist aber weder schleimig noch anderweitig unangenehm und schmeckt wie die Kügelchen nach Meer und leicht salzig.

Zum Abschluss noch eine Anekdote vom Tisch: nachdem ich mein Brötchen ordentlich mit "Kaviar" bestrichen hatte, griff auch die Freundin meiner Eltern (mit Mann und Sohn und dessen Freundin komplettierten sie unsere illustre Runde) zum Cavi Art. Probierte. Und sprach: "Den find ich lecker, der ist nicht so salzig wie andere Sorten." Erst als meine Mama sie aufklärte, dass auch dieser "Kaviar" vegan ist, bemerkte sie es. ;))
Scheint also durchaus in die Richtung von Kaviar zu gehen, wobei mein Papa meinte, dass Kaviar gaaaaanz anders schmecke (er hat das letzte Mal vor mind. 26 Jahren Kaviar gegessen ^^).


Wie dem auch sei - ich fand ihn gut, allerdings habe ich nicht mal den Hauch einer Ahnung, was ich mit den restlichen 400g machen soll, die nun im Kühlschrank auf mich warten. Wer also Ideen zur Verarbeitung hat - nur her damit. Ansonsten nasche ich ihn einfach als Topping auf Salat oder auf Gurkenscheiben zum Fernsehen und fühle mich dabei herrlich dekadent!


Frau Schulz & ihre neue alte Kamera

Dienstag, 17. Juni 2014

Vegan Wednesday #95 - hier wird gesammelt



Hallo zusammen,

in dieser Woche ist es an mir, eure Beiträge für den Vegan Wednesday zu sammeoln. Gerade stecke ich tief in einer schrecklichen Sommergrippe und leide etwas vor mich hin - wenn ihr also Gute-Besserung-Rezepte kennt - nur her damit!
So oder so bin ich gespannt auf eure Beiträge und was bei euch in dieser Woche so auf dem Teller landet :)

Die Regeln

Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.

Also los - überrascht die Welt einmal mehr mit der Vielfalt veganer Köstlichkeiten!

Montag, 16. Juni 2014

{Rezept} Aprikosenkuchen vom Blech


Heute habe ich ein ganz besonders fixes Rezept, das absolut gelingsicher ist. Die Gruppenverkostung hat dieser leckere Kuchen bereits mit Bravour gemeistert und wurde allein in der vergangenen Woche zweimal gebacken.

Er eignet sich dank einfacher Zutaten super, wenn sich kurzfristig Besuch ankündigt, oder man Samstagabend um 23:00 von aktuer Backlust überfallen wird.

Ich widme diesen Kuchen Angie und Mampfred - auf dass Angie mit diesem Kuchen im Kindergarten brillieren wird ;)

Man nehme...
...für den Teig (Rezept von Björn Moschinski: vegan backen für alle (S. 22))
520g Mehl
120g Zucker
1 TL Backpulver
Prise Salz
270g kalte Margarine
nach Bedarf: 2 EL Wasser
...für den Rest
1 große Dose á 800g Pfirsichhälften, gezuckert
1 Glas Aprikosenmarmelade

Zunächst bereite man den Mürbeteig zu:
Trockene Zutaten mischen und die kalte Margarine in Würfel schneiden. Ich habe sie ca. würfelzuckergroß geschnitten und dann mit dem Handrührgerät untergerührt. An manchen Tagen klappt das besser als an anderen, daher gebe ich - wenn sich gar kein Teigerlebnis einstellen will - 1 - 2 EL Leitungswasser hinzu.
Wenn ein Teig entstanden ist, diesen in Folie wickeln und mind. 1 h im Kühlschrank parken.

In der Zwischenzeit bereitet man den Belag vor:
Dazu die Pfirsichhälften in ein Sieb geben und gut abspülen. Dann in kleine Würfel schneiden und mit der Marmelade verrühren.

Den gekühlten Teig dritteln: 1 Drittel zurück in den Kühlschrank stellen, daraus werden die Streusel gemacht. Die restliche Teigmasse gleichmäßig ausrollen, sodass sie auf einem Backblech Platz findet. Kleiner Tipp: Ich rolle Teig nur noch auf Backpapier aus - spart nicht nur die Putzerei der Arbeitsplatte, sondern man kann den ausgerollten Teig auch prima auf das Blech bugsieren.

Dann die Marmeladen-Pfirsich-Sache auf dem Kuchen verteilen. Aus der restlichen Teigmasse Streusel formen und dekorativ über dem Kuchen verteilen.

Bei 160°C ca. 40 min. im Ofen parken.

Komplett auskühlen lassen & genießen.


Ergibt 1 Blech goldenes Glück

Dauer: 10 min. Mürbeteig mischen + 1 h Kühlzeit + 10 min. Zusammenführung + 40 min. Backzeit = 20 min. reine Arbeitszeit oder 2 h bis zum fertigen Kuchen

Freitag, 13. Juni 2014

Vegan Wednesday #94


Endlich schaffe ich es auch mal wieder, beim Vegan Wednesday mitzumachen - kurz vor der 100 bewegen wir uns zu sommerlicher Hitze durch die vegane Essenslandschaft, diesmal angeleitet von Petzi.

Mein dieswöchiger Vegan Wednesday fällt leider etwas karg aus, dafür kann ich allerdings eine wunderbare Spiegel-Reflex mein Eigen nennen und die Fotos werden in nächster Zeit nur noch eines sein: ERSTKLASSIG! Hoffe ich.

Was sonst noch so war? Na, ich war letztes Wochenende viel am See, habe meine Eltern besucht, mit der Kamera herumgespielt und einfach Sonne getankt, bevor es einmal mehr in die Arbeitswoche ging - schon verrückt, wie voll sich das Leben auf einmal anfühlt.

Ich war natürlich auch wieder mit einem Liebling aus dem Tierheim unterwegs: Flapsi findet Männer per se unheimlich, ignoriert sie aber, solange sie in Ruhe gelassen wird. Kommt ihr einer zu nahe, verbellt sie ihn aber energisch - könnte ja etwas von ihr wollen. Wir zwei verstehen uns jedenfalls großartig und ich freue mich immer, wenn ich mit ihr Zeit verbringen kann :)



Gegessen habe ich natürlich auch etwas:

Overnight-Oats mit frischem Obst



Falaffelsandwich (nicht im Bild, dafür eine Portion Salat bei meinen Eltern als visueller Stellvertreter)


Mittwoch Abend packte mich dann mal wieder der Backrausch und so genoss ich abends warmen Aprikosenkuchen - soeben aß ich noch ein Stück und gleich gibt es noch meeeehr!



Das war es mal wieder.
Das Rezept für den Kuchen tippe ich am Wochenende zusammen, ist nicht schwer, schmeckt lecker und macht nachweislich absolut glücklich ;)


Donnerstag, 12. Juni 2014

{Produkttest} violife-"Käse"

Bereits vor einiger Zeit durfte ich mich durch die Sorten des violife-Sortiments futtern - da es allerdings doch etwas gedauert hat, alle Sorten zu verkosten, kann ich euch das Ergebnis meines Geschmackstestes erst heuer offenbaren.

Von boutique-vegan.de bekam ich eine ganze Palette an leckeren Sorten zur Verfügung gestellt, wobei es im Einzelnen die folgenden zu beleuchten galt:



Violife Smoked

Violife Mozzarella

Violife Original

Violife Kräuter

Neben den oben genannten gibt es eine bunte Auswahl weiterer Sorten, die ich teilweise schon auf der diesjährigen Veggie World probieren konnte (ungeschlagen für mich ist die Richtung Olivenöl). Am besten haben mir im aktuellen Test die Sorten smoked und Kräuter geschmeckt - Mozzarella empfand ich als ziemlich fade und Original kommt geschmacklich anderen Käsealternativen recht nahe, wobei diese Variante ebenfalls sehr mild ist.

Der "Käse" wird auf Kokosölbasis hergestellt und ist vegan, glutenfrei, zuckerfrei und sojafrei.

Die Konsistenz der violife-Scheiben finde ich durchweg stimmig, ist halt Scheibenkäse wie man ihn kennt - nur eben vegan. :)

Großer Pluspunkt: beim allwöchentlichen Firmenfrühstück habe ich den "Käse" einfach mal auf dem Tisch deponiert (hier war es die Sorte Original) und ratet mal - er wurde für "echten" Käse gehalten.. Wenn man es nicht weiß, scheint er also dem nichtveganen Käse recht nahe zu kommen.

Preislich punktet er zudem, da er mit ca. 2,90€ pro 200 g rund 1/4 günstiger ist als die Käsealternative, die der Supermarkt um die Ecke mittlerweile führt.


Violife Pizzakäse

Mit dem Pizzakäse hatte ich gehofft, eine fädenziehende Alternative zur "nackigen" Pizza zu erhalten - das hat leider nicht so ganz geklappt:
Er ließ sich vorweg zwar gut reiben, allerdings schmolz er so unwiederbringlich vollständig ein, dass er sich mit der Tomatensauce in einer Sinfonie des Geschmacks untrennbar vereinte. Die Pizza war folglich nicht mit fädenziehendem Käse auf Tomatensaucenbett bedeckt, sondern konnte vielmehr ein käse-tomaten-sauciges Gebilde ihr eigen nennen.
Da auch dieser Käse geschmacklich sehr mild ist, war diese Eheschließung nicht das Schlimmste - geschmeckt hat die Pizza natürlich trotzdem, aber meine heißersehnten Fäden habe ich nicht zu sehen bekommen.


Fazit
violife bietet eine Vielzahl an altbekannten und neuen Geschmacksrichtungen, durch die ich mich in nächster Zeit durchprobieren werde - allerdings in aller Ruhe, denn Ersatzprodukte landen bei mir nicht allzu häufig auf dem Teller.
Gerade für vegane Neulinge oder Leute, die einen geschmacklich guten Ersatz zu herkömmlichem Käse suchen, eignet sich der violife-Käse besonders gut.

Montag, 9. Juni 2014

{Rezept} Gebratener Chicoree in Orangensauce

Ich vergehe gerade vor Hitze! Draußen sind es noch immer weit über 20° und ich bin - trotz einem Tag am See - kein bisschen abgekühlt. Trotzdem gab es vorhin etwas Warmes - um im Sommer eine gute Figur zu machen, habe ich in der letzten Zeit mein Sportpensum gesteigert und möchte mich wieder bewusster ernähren - leider fiel das in den letzten Wochen und Monaten dank gebrochenem Herzen, zerschlagener Freundschaft und Arbeitsstress völlig weg. Wie das Leben eben manchmal so spielt - die Zeit auf dem Hof, von der ich vergangene Woche berichtet habe, hat mir einmal mehr gezeigt, was im Leben wichtig ist.

Hier kommt nun ein Rezept, das ich aus dem Buch Internationale Klassiker vegan habe - eine Rezension zu dem Buch folgt in den nächsten Tagen. Eines aber vorweg: das Buch strotzt nur so von leckeren Rezepten, wovon ich schon einige nachgekocht habe.

Der gebratene Chinakohl hat es tatsächlich auch heute noch einmal auf meinen Teller geschafft, nachdem ich ihn bereits vor einiger Zeit erstmals gekocht habe. Ein sommerlich-leichtes Gericht, das sich auch mit anderem Gemüse nachkochen lässt (ich kann mir auch Chinakohl in der fruchtigen Sauce hervorragend vorstellen)!

Man nehme...
250 g Chicoree (ich habe 3 Stück genommen)
Olivenöl
Saft 1 Orange
1 TL Agavendicksaft
Salz & Pfeffer

Chicoree der Länge nach halbieren und die harten Strünke dreieckig herausschneiden.
Öl in einer Pfanne erhitzen und die Chicoreehälften beidseitig darin leicht anbraten. Etwas braun geworden? Dann Orangensaft und Agavendicksaft dazugeben, würzen und Deckel drauf. Ca. 15 min. darf der Chicoree nun bei niedriger Temperatur schmoren.
Dann aufdecken und die Sauce bei hoher Temperatur reduzieren lassen.


Kurz ruhen lassen und ab auf den Teller.
Dazu passt kräftiges Brot.

Reicht für eine hungrige Frau Schulz oder als Beilage für zwei Normalesser

Sonntag, 1. Juni 2014

Frau Schulz unterwegs...


Hallo meine Lieben,

ihr fragt euch sicherlich, was ich gerade so treibe..
Neben einiger Kocherei (im Gepäck habe ich Artischockensuppe, gebratenen Chicoree und vieles mehr) und Backerei (u. a. meine allererste Fondanttorte) habe ich mir an diesem Wochenende einen Traum erfüllt!

Vor etwa einem Jahr las ich auf einem Blog den Hilferuf einer Tierschützerin, die eine Schafherde vor dem Schlachter bewahren wollte. Der Deal war natürlich super: Kauf ein Schaf frei und du darfst ihm einen Namen geben - wie verrückt dieser auch sein mag. Gesagt, getan - Serendipity sollte "mein" Schaf fortan heißen und nach einigen Wochen bekam ich die Nachricht, dass Serendipity nun mit einigen Freunden aus der Herde auf einem Hof in Norddeutschland lebt.

Nun war es heuer an der Zeit, das Schäfchen zu besuchen - ganz die neugierige Frau Schulz wollte ich natürlich genau wissen, wie so ein Schaf lebt. Also fuhr ich diesen Mittwoch los und schaffte es nach 11 h Fahrt und einigen Staus tatsächlich auf den Hof!

Der Hof ist vegan geführt und beherbergt neben Serendipity und Freunden insgesamt 26 Hunde, 4 Lamas, Schweine inkl. Wildschwein, Gänse, Enten, Hühner und Ziegen. Die Tage dort oben waren wunderschön und da ich es gar nicht erwarten kann, wieder Charlies Bauch zu streicheln, Poldi abzuknutschen oder Mucki Bananen zu geben, fahre ich im Sommer nochmal hin.

Bis dahin heißt es, mit den Bildern vorlieb nehmen - davon habe ich aber reichlich geschossen und da geteilte Freude doppelte Freude verspricht, zeige ich euch einfach ein paar der Tiere:

Serendipity
"Was will die denn jetzt?"

"Eigentlich bin ich ein Flugschaf!"


"Her mit den Bananen!"