Montag, 19. Mai 2014

Hurraaaaaaaw - Fr. Schulz testet Lippenbalsam!

Heute kommt ein Beitrag, der absolut genderig ist (gibt es ein Adjektiv zu dem Wort "gendern"?), da schmackhafter Lippenbalsam eher was für uns Mädels ist. Wobei - manchmal schmeckt er auch den Buben ;)


Als kleines Benefit durfte ich neben den Hurraw!-Lippenpflegen auch ein Parfum testen, das einen karibischen Duft versprüht - nun kann man zu Parfum (übrigens die Sorte Waikiki Pikake der Marke Pacifica) nicht ganz so viel sagen wie zu Lippenpflege, daher nur so viel:
Das Parfum riecht frisch und ein bisschen blumig, ist nicht zu schwer und als Tagesparfum geeignet - wenn, ja wenn man gerne Tagesparfum trägt. Ich muss leider gestehen, dass ich festgestellt habe, dass ich nicht so wirklich der klassische Parfum-Typ bin - für mich bleibt es also bei diesem einen Mal, wobei parfumaffine Menschen damit durchaus ihren Spaß hätten ;)

Nun aber zu meinen kleinen Lieblingen.
Die Lippenpflege gibt es in den verrücktesten Sorten - von Zimt (YAMMIE!) bis Zitrusnoten wie Grapefruit ist fast alles dabei, was das Herz begehrt. Mein Wunsch nach einem Stift, der nach Torte schmeckt, wird wohl allgemein nicht so bald erfüllt werden ;))
Ich habe die Sorten Grapefruit, Limette und Orange gestet:

1.) Der Geschmack
Hurraw! schmeckt nach Sommer und Sonnenschein - zumindest in den fruchtigen Nuancen! Der Geschmack ist dezent, es ist aber ja auch eine Lippenpflege und kein Lolli ;)
Mir gefällt neben dem frischen Geschmack aber vor allem die Konsistenz:

2.) Die Konsistenz
Der Lippenbalsam hat vor allem zwei absolute Vorteile gegenüber anderen Alternativen:
1.) er fettet nicht nach und
2.) er trocknet die Lippen nicht aus, wenn man ihn sich nicht im 2-Sekunden-Takt auf selbige schmiert.
Zudem ist er auch bei höheren Temperaturen angenehm streichfest (ich nehme ihn samt Tasche gern auch mal auf eine Hundewanderung in der prallen Sonne mit, das hat er bislang gut mitgemacht).


3.) Was es sonst noch zu sagen gibt
"Nun", so mag sich der geneigte Leser denken, "meiner fettet auch nicht nach. Und er schmeckt irgendwie auch ganz gut!"
Mag sein - dennoch lohnt sich der Hurraw! durchaus: Zum einen ist er garantiert vegan, sowohl was Inhaltsstoffe als auch was mögliche Tierversuche angeht. Zum anderen ist er ausschließlich aus rohen Zutaten hergestellt, natürlich bio und damit ein weiterer Schritt in Richtung kleinstmöglicher Fußabdruck auf dieser Erde.
Preislich liegt er etwas über dem Durchschnitt, wobei ich dennoch weitertesten werde - bei der nächsten Bestellung bei boutique-vegan.com gönne ich mir die Sorten Chai Spice und Earl Grey!

Sonntag, 18. Mai 2014

Vegan Wednesday #90 - das Board ist online

Vielen Dank an alle Teilnehmer des Vegan Wednesdays - durch euch wird diese Welt ein bisschen bunter, ein bisschen veganer und einfach ein bisschen schöner! 

Ich feier euch und eure Beiträge auf diesem Board:


http://www.pinterest.com/veganwed/vegan-wednesday-90-14052014/

Dienstag, 13. Mai 2014

Vegan Wednesday #90 - hier wird gesammelt


Hipp hipp hurra - der Vegan Wednesday hält dieses Mal endlich wieder bei mir und ich freue mich, den letzten runden Mittwoch vor der großen Doppel-0 moderieren zu dürfen!

Das Wetter draußen lässt ja eher auf April denn auf Mai tippen, dennoch ist gerade die Zeit der Mairübchen, Rhabarber wird von heimischen Beeren abgelöst und die Spargelsaison sieht ihrem Ende entgegen.

In dieser Woche bin ich schon ganz gespannt auf eure Leckereien - gibt es - dem stürmischen Wetter angepasst - eher Suppen oder trotzden manche schon mit kaltem Eis Petrus unsteten Leistungen?

Die Regeln


Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.

Also los - überrascht die Welt einmal mehr mit der Vielfalt veganer Köstlichkeiten!

Samstag, 10. Mai 2014

{Rezept} Gefüllte Zucchini

Vor kurzem stand ich etwas ratlos vor den Setzlingen, die demnächst in meinem Garten zu großen, gigantisch-früchtetragenden Tomaten-, Zucchini- und Paprikapflanzen heranwachsen sollen. Nachdem die Wahl bei Tomaten (Cocktail, Fleisch, irgendeine außergewöhnliche Sorte) und Paprika (gelb oder rot) schnell getroffen ist, sieht es bei Zucchini ein wenig anders aus: hatte ich im ersten Gartenjahr grüne Zucchini, durften es vergangenes Jahr gelbe sein - beide lecker, aber nun soll etwas Neues her! Da kamen mir die runden Zucchini auf dem Markt gerade recht: Getestet und für gut befunden, habe ich mich entschlossen, dieses Jahr vielleicht runde Zucchini im Garten zu hegen.

Runde Zucchini unterscheiden sich geschmacklich zwar nicht von ihren gurkenförmigen Genossen, lassen sich aber hervorragend füllen und sind einfach ein optisches Gimmick auf jedem Teller.

Und so landeten sie zwecks Vorverkostung eben auch auf meinem Teller:

Man nehme...
je nach Größe 4-6 runde Zucchini
...für die Füllung
100 g Reis
2 Champignons
1 Frühlingszwiebel
1/2 Paprika
1/2 Bund Petersilie
1/2 Block Basilikumtofu
...für die Sauce
passierte Tomaten
Wasser
Salz
Pfeffer
italienische Kräuter

Den Reis in ca. der doppelten Menge Wasser kochen.
Derweil die Füllung vorbereiten: Dazu zunächst die Zucchini aufschneiden und mit einem Löffel vorsichtig aushöhlen. Das Innere mit den restlichen Füllzutaten fein hacken und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Die ausgeweideten Zucchini leicht salzen und pfeffern.

Für die Sauce alle genannten Zutaten zu einer cremigen Tomatensauce verrühren. Ich habe pro Miniform ca. 2-3 EL passierte Tomaten genommen, die Menge sollte man daher seiner eigenen Backmöglichkeit anpassen.

Reis ist fertig? Super.
Reis unter das angebratene Gemüse rühren, die Zucchini in einer oder mehreren Auflaufformen parken und die Reismischung in den Zucchini platzieren. Sauce drumherum geben, Zucchinideckel drauf und bei 200°C Ober-/Unterhitze ca. 20 min. backen.

Die Zucchini reichen als Beilage für 4 Personen, als Hauptgericht würde ich 2 gef. Zucchini pro Person und Hunger kalkulieren.

Zusammen is(s)t man weniger allein

Dauer: 20 min. Reis kochen & Gemüse vorbereiten + 20 min. Backofengedöns = 40 min. bis zur Erkenntnis, dass runde Zucchini toll sind.


Sonntag, 4. Mai 2014

{Rezept} Saftiger Orangenkuchen


Heute habe ich das zweite Rezept aus Björn Moschinskis Backbuch Vegan backen für alle im Gepäck und schiebe eines gleich vorweg: Ich HASSE Zitruskuchen. Wirklich. Abgrundtief. Könnte eventuell daran liegen, dass ich zu Allesesserzeiten nur ein paar Mal Zitronenkuchen aus der Packung gegessen habe (bei Oma gab es immer aufwändige Torten oder Nusskuchen, Mama war nie die Backmieze und auch sonst gab es an hausgebackenem Kuchen eher Käsekuchen, Schokokuchen usw.). Dadurch hat sich bei mir allerdings eine handfeste Abneigung gegen Zitronen- und Orangenkuchen entwickelt, da ich mir einfach nicht vorstellen konnte, dass dieser Kuchen auch schmecken kann.

Kann er.

Ich habe mich dank Moschinski also erstmals an einen absoluten Hasskuchen gewagt und was soll ich sagen?! Er schmeckte, er war saftig und obschon er zumindest nicht mein Lieblingskuchen wird, wurde er von weniger Zitruskuchentraumatisierten wie den Tierheimleuten und meinem sonst durchaus sehr kuchenkritischen Onkel wonnig-wohlig-gern verspeist. Besagtem Onkel schmeckte er am Ostermontag gar so gut, dass er dafür den Käsekuchen meiner Tante stehen ließ und stattdessen gleich zwei Stückchen hiervon aß!


Hier kommt also ein Rezept für Orangenkuchen, das wirklich etwas taugt! Dank an Björn Moschinski - als nächstes probiere ich einen Zitronenkuchen! ;)

Man nehme...
300 g Mehl
200 g Zucker
Prise Salz
1 Päckchen Backpulver
150 ml Rapsöl
200 ml Orangenlimo, z.B. Fritz-Limo
Abrieb 1/2 Bioorange
2 EL Sojamehl mit 4 EL Wasser

Los geht's:
Sojamehl mit Wasser anrühren, Mehl, Zucker, Salz und Backpulver vermischen. Dann den Rest zukippen und alles zu einem glatten Teig rühren.
Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen und bei 180°C ca. 20 - 25 min. backen. Stäbchentest nicht vergessen!

Mit einer Glasur aus Orangensaft und Puderzucker garnieren und genießen. Oder kritisch beäugen, murmeln "das kann doch nicht schmecken" und sich vom Gegenteil überzeugen ;)

Donnerstag, 1. Mai 2014

{Rezept} Rhabarber-Kokos-Küchlein nach Björn Moschinski & Buchtipp


Puhhhh, draußen giesst es gerade in Strömen und ich wühle mich erneut durch Björns neues Backbuch "Vegan backen für alle". Kurz vor Verkaufsstart, dem 21. April, durfte ich bereits einen Blick hineinwerfen und kann mich seitdem nicht sattsehen!
Ich muss gestehen, dass ich die anderen Bücher von Moschinski bislang nur mal leihweise in der Hand hatte, aber wenn seine Kochbücher ebenso zauberhaft schön aufgemacht sind wie sein allererstes Backbuch, dann verstehe ich den Hype um ihn umso besser (abgesehen davon hat er Dreads. Dreads sind immer über alle Maßen vergötternswert!).

So gab es also schon am Osterwochenende ein Rezept aus der Kategorie "Muttertag", wobei diese wunderbaren Küchlein nicht nur Muttern schmeckten ;) Ich habe die Menge von Rhabarber und Kokos etwas erhöht, da ich auch die Menge des Grundteiges erhöht hatte. Daher bekam ich mehr als veranschlagte 12 Küchlein, es waren insgesamt ca. 15 Küchlein.

Man nehme...
300 g Rhabarber
120 g Rohrohrzucker
1 Portion süßer Rührteig*
150 g Kokosraspeln
Puderzucker für den Guss

*abgesehen von thematischen Kapiteln wie Ostern, Weihnachtsbäckerei, Sonntagstafel oder Brot & Co. stellt Moschinski in dem ersten Kapitel Grundteige mit je einer süßen und herzhaften Variante Hefeteig, Rührteig, Mürbeteig und (nur süßen) Biskuitteig vor. Darauf wird in dem Buch immer wieder verwiesen, was gerade für Backeinsteiger eine echt tolle Hilfestellung sein kann. :)
In den süßen Rührteig kommen also
300 g Mehl
20 g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
90 g Rohrohrzucker
Mark 1 Vanilleschote (alternativ 1 EL Vanillezucker, dann aber die restliche Zuckermenge entsprechend reduzieren)
125 g Margarine (zimmerwarm)
300 ml Milchalternative 
100 ml Sprudelwasser 




Rhabarber waschen, schälen, putzen und in grobe Stücke schneiden. Mit 120 g Zucker garniert mind. 2, besser 4 Stunden ziehen lassen. Rhabarbersaft auffangen und zwecks nachfolgender Gussherstellung in einem Topf auf ca. 3-4 EL Flüssigkeit einkochen lassen.

Für den Teig zunächst alle trockenen Zutaten mischen und mit Margarine, Milchalternative und Wasser zu einem glatten Teig verrühren.
Kokosraspeln und Rhabarber unterheben und den Teig in gefettete Muffin-, Mini-Gugl- oder sonstige dekorative Förmchen geben.

Das Ganze wandert dann bei 180° rund 15 min. in den Ofen.

Die Küchlein dürfen nun abkühlen, während aus dem reduzierten Rhabarbersaft und Puderzucker ein dickflüssiges Frosting entsteht.

Großzügig auf den Küchlein verteilen und trocknen lassen.

Ergibt ca. 15 Mini-Küchlein


Ich bin schwer angetan von dem Buch und habe bereits einige Rezepte ausprobiert. Um euch einen weiteren Einblick zu gewähren, stelle ich euch am Wochenende noch den bereits gebackenen und unter anrührenden Seufzern verspeisten Orangenkuchen vor - das Buch ist allerdings eine absolute Bereicherung in meinem Koch- und Backbuchregal und wird nicht so schnell in selbigem verschwinden!