Freitag, 31. Januar 2014

{Vegan genial} Schnelles Kichererbsen-Kürbiscurry

Ich muss mir mal selbst auf die Schulter klopfen - das Nachkochen funktioniert bislang reibungslos und ich zeige euch nun schon den vierten Freitag in Folge ein Rezept meines liebsten Kochbuchs Vegan genial - die bisherigen Ergebnisse gibt es hier.

Das Curry habe ich gestern zum Abendessen gekocht mit dem Plan, die Hälfte davon heute essen zu können - Satz mit X, war wohl nix! Ich habe nämlich gestern die doppelte Portion ganz allein verdrückt, so gut schmeckte es mir.


Das Rezept findet sich auf Seite 98/99 und ich habe abgesehen von zugefügter Süßkartoffel (lag hier so herum), Erdnüssen (mag ich halt soooo gern) und mehr Flüssigkeit nicht viel verändert.
Wie immer kommt nun hier meine Variation des Rezeptes - wobei ich mal so frei war, die in Titel & Zutatenliste genannten Kichererbsen, die in der Anleitung nicht mehr vorkamen, einfach dazuzuschütten ;)



Man nehme...
1 Süßkartoffel
1/4 Hokkaido
1 Zwiebel
1 Dose Kichererbsen
2 Tomaten
1 TL Garam Masala
1/2 TL Cumin/Kreuzkümmel
1/2 TL Paprika edelsüß
100 ml Gemüsefond (alternativ einfach Wasser nehmen)
2 EL gemahlene Mandeln
Salz, Pfeffer
Öl

Kichererbsen abtropfen lassen und abspülen. Kürbis putzen, Süßkartoffel schälen und beides in gleich große Stücke schneiden - bloß nicht zu fein würfeln, meine Stücke waren ca. 2*2 cm groß. Zwiebel putzen und in feine Streifen schneiden.
In einem Topf Öl erhitzen und Kürbis, Süßkartoffel und Zwiebel anbraten. Nach ca. 5 min. Gewürze zugeben und mitbraten - immer schön rühren, damit nichts anbrennt.
Mit Fond/Wasser aufgießen, entkernte und gewürfelte Tomaten dazugeben, salzen und ca. 5 min. bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Kichererbsen dazu, Deckel wieder drauf und weitere 5 min. köcheln lassen.
Wenn Kürbis / Süßkartoffel gar ist, gemahlene Mandeln unterrühren und servieren.

Dazu gab es Couscous (Instantcouscous mit kochendem Wasser übergießen, Saft 1/2 Zitrone und 1 EL TK-Petersilie dazu. Salzen, etwas Öl drauf, quellen lassen).

Zusammen is(s)t man weniger allein

Dauer: 5 min. Schnibbelarbeit  + 15 min. Kocherei = 20 min. bis zum leckeren Curry

Mittwoch, 29. Januar 2014

Ein Tag im veganen Himmel - oder: Besuch auf der Veggie World

Bevor die Woche schon wieder vorbei ist, möchte ich euch natürlich an meinem Besuch der Veggie World in Wiesbaden teilhaben lassen.

Jess, die den Blog vegan with a pinch of metal schreibt und in der Agentur arbeitet, in der ich hin und wieder die Empfangsdame vertrete, hat mich schon vor einiger Zeit gefragt, ob wir nicht zusammen hingehen möchten. Ja, mochten wir - und entschieden uns für einen Besuch am Samstag.

Zunächst gab es tolle Nachrichten: Dank eines guten Engels haben Jess und ich Freikarten ergattern können und hatten daher direkt mehr Geld, das wir auf der Messe lassen konnten.

Kaum angekommen, streiften wir durch die knallvolle Messehalle (die Esomesse Paracelsus haben wir kurz überquert, verweilten aber nicht länger dort - zu strange, wirklich!) und begannen, uns durch die Proben zu futtern.

Der erste Hunger war gestillt und das genau zur rechten Zeit:

Jérôme Eckmeier kochte nämlich ein bisschen vor Publikum. Flankiert vom smoothiemixenden Stefano und einem dem weiteren dessertzubereitenden Meisterkoch (dessen Name mir entfallen ist, peinlich, peinlich) Ingo Jäger (danke Johanna - der war es!) lieferten die drei eine gute Show.
Den Glasnudelsalat im Wrap habe ich probiert, schmeckte gut, hätte etwas mehr Salz vertragen können, war geschmacklich aber vermutlich auch an salzreduziert speisende Veganer angepasst. ;)

Um eines vorweg zu nehmen: Danach war ein riesiger Run auf die drei, jeder wollte ein Foto haben - ich machte es wie im letzten Jahr und hatte das Glück, Jérôme und Stefano im Laufe des Tages nochmal zu sehen und für ein Foto anzuhalten.

Weitere Minuten, gar Stunden des Probierens. Schmählich gestehe ich, dass ich auf Fotos verzichtet habe - was vor allem daran lag, dass die Messe überaus gut besucht war und man in den engen Gängen ziemlich geschoben wurde.

Gegen Nachmittag hatten wir uns mit Mimi von Mimi's Fairy Cakes verabredet - ein kurzes Meet & Greet quasi :)

Mimi ist wirklich total nett und sehr sympathisch gewesen, aber nach kurzem Plausch war ihre Gruppe im Aufbruch begriffen und wir auf dem Weg zu Stefano am Matcha-Stand (Fotoooo!) und so trennten sich die Wege wieder. Stefano ist übrigens ein Neuveganer, der als ehemaliger Fotograf wunderbare Food-Fotos zeigt. Er machte auf jeden Fall einen sympathischen Eindruck, wobei mir der hoch gehaltene Sponsor - naja, er fiel mir auf..


Gen Ende hatten wir beide volle Taschen, wenig Geld (ich hab alles ausgegeben ^^) und das Glück, Jérôme nochmal am Rande der Messe zu treffen. Auch er durfte für ein Erinnerungsfoto herhalten:


Das war es auch schon.
Ich habe diesmal Schokolade, Spacebars, endlich ein Seashepherd-T-Shirt (nicht im Bild) und wirklich absolut empfehlenswerten "Käse" von violife geholt:




P.S.: Ich brauche dringend ein neues Foto-Gesicht. Ist ja nicht auszuhalten, immer dieses breite Grinsen!

Montag, 27. Januar 2014

{Rezept} Schneller Rührkuchen mit Schokodecke

Ihr wolltet es ja nicht anders – der Versuch, einen Baumkuchen zu backen, endete vergangene Woche mit der schmählichen Erkenntnis, dass nicht alles so leicht ist, wie es scheint.

Der Teig war viel zu zäh, dadurch rissen die bereits gebackenen Schichten ein und verbanden sich zu einem leckeren Rührkuchen, der allerdings nichts mit einem Baumkuchen gemein hatte.
Das Backpulver werde ich beim nächsten Versuch vollständig streichen – ich wollte den im Original vorgesehenen aufgeschlagenen Eischnee ersetzen, allerdings führte das Backpulver dazu, dass die einzelnen Schichten viel zu hoch wurden, um baumkuchentypisch möglichst viele Teiglagen zu backen.

Ihr seht also, Unternehmen Baumkuchen scheiterte kläglich. Dafür habe ich einen absolut einfachen und schnell zusammengerührten Kuchen für euch im Angebot, der saftig und lecker ist und sich bei mir gut eine Woche hielt ohne trocken zu werden (er war zwar köstlich, aber um einen ganzen Kuchen allein zu essen, brauche selbst ich meine Zeit ;) ):

Man nehme…
250g Margarine
210g Zucker
1 EL Vanillezucker
Prise Salz
150g Mehl
100g Stärke
½ Pckch. Backupulver
6 EL Apfelmus
6 EL Sojamilch

Margarine mit Zucker aufschlagen. Alle trockenen Zutaten vermischen und mit den ebenfalls vermischten restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten.

In eine gefettete oder mit Backpapier ausgekleidete Springform (26cm) geben und bei 160° ca. 30-45 min. backen. Bei der Backzeit sollte man sich an ähnlichen Rezepten orientieren, da ich den Kuchen als Baumkuchen bei 250° Grill pro Schicht 2 min. gebacken habe – was bei einer Verwendung als Rührkuchen aber natürlich totaler Blödsinn ist ;)

Wer mag, kann den Kuchen am nächsten Tag oder nach Auskühlen mit Kuvertüre verzieren – passt geschmacklich hervorragend und schützt ebenfalls vorm Austrocknen.

Ergibt 1 leckeren Rührkuchen

Dauer: 10 min. Teig herstellen + 45 min. vor dem Ofen warten = knapp 1 Stunde bis zum Kuchengenuss





Sonntag, 26. Januar 2014

Vegan Wednesday #74 - das Board

Hallo meine Lieben,

nachdem ich gestern den ganzen Tag auf der Veggie World in Wiesbaden war und heute fleißig wie immer (*räusper*) gearbeitet habe, kommt das Board zum dieswöchigen Vegan Wednesday etwas spät.
Es sind soooo tolle Gerichte dabei und auch zwei niegelnagelneue Teilnehmerinnen:

Herzlich Willkommen,
Sabrina
und Nell!


Und hier geht's zum Board:

Samstag, 25. Januar 2014

{DIY} Gemüsefond

Diese Woche habe ich mich erstmals an selbstgemachten Gemüsefond gewagt.. Den Tipp, Gemüseabschnitt über einen längeren (oder kürzeren, bei uns Veganern kommt ja schnell einiges zusammen) Zeitraum zu sammeln, habe ich auf verschiedenen Blogs gelesen - das Rad habe ich also hiermit nicht neu erfunden, möchte euch aber trotzdem diese tolle Möglichkeit, ganz easy einen Gemüsefond zu zaubern, nicht vorenthalten.

Man nehme...
...Schritt 1
Gemüsereste

...Schritt 2
ca. 700g gefrorenes Gemüse
ca. 3 L Wasser
1 EL Salz

Zunächst muss man Gemüsereste sammeln. Dazu einfach alles, was beim normalen Kochen so anfällt, in einen Gefrierbeutel packen und einfrieren. Ich habe neben Zucchinienden und Karottenstumpen auch Rosen- und Blumenkohlblätter, Pilzstiele, Chinakohlstrunk, Zwiebelschnitt und Zwiebelschale (gibt dem Fond eine schön braune Farbe), Knoblauchschale, etc. pp. eingefroren. Nach ca. 1 Woche hatte ich zwei Gefrierbeutel voll beisammen und machte mit diesen weiter.

Der Inhalt der Gefrierbeutel wog ca. 700g, nur damit man mal eine ungefähre Vorstellung hat.
Gefrorene Gemüsereste in einen großen Topf geben und mit Wasser auffüllen. Bei mir waren es ca. 3 Liter. Salz dazu und alles erhitzen.

Dann so lange kochen lassen, wie man lustig ist. Ich habe ca. 2h Kochzeit gebraucht, um eine geschmacksintensive Brühe zu erhalten.

Nun über einer großen Schüssel ein Sieb drapieren und das Gemüse absieben.
Nach Kochzeit ergabe

n sich bei mir noch knapp 2 Liter Gemüsefond.

Aufbewahren kann man ihn entweder in Weckgläsern im Kühlschrank oder ganz / teilweise einfrieren. Zur besseren Portionierung habe ich den Fond in Eiswürfelbehälter eingefroren und den Rest auf Gläser verteilt.


Verwenden kann man den Fond als Basis für Saucen, Risotto, Suppen - kurz überall, wo man sonst eher mit Gemüsebrühe arbeiten würde.

Ich sammel auf jeden Fall schon wieder fleißig Gemüse"abfall" für die nächste Fuhre!

Ergibt 2 Liter Fond

Dauer: ein bisschen sammeln + ein bisschen kochen = keine echte Arbeitszeit, außer 5 min. absieben und in Gläser gießen

Freitag, 24. Januar 2014

{Vegan genial} Cowboy-Bohnen


Heute habe ich ein schnelles und einfaches Gericht für euch, das aber sehr lecker schmeckt und sich hervorragend eignet, einige Vorräte oder Reste aufzubrauchen. Man kann die trockenen Bohnen auch durch weiße Bohnen aus der Dose ersetzen, dann würde ich für das angegebene Rezept 1/2 Dose (200g) wählen.

Das Rezept Cowboy-Bohnen (S. 158) stammt zudem aus dem Buch Vegan genial und gehört somit zu meinem Vorhaben, dieses Buch durchzukochen. Alle bisherigen Rezepte findet ihr hier.


Man nehme...
100g getrocknete weiße Bohnen (alternativ 1/2 Dose weiße Bohnen)
1 Zwiebel
1 gr. Zehe Knoblauch
1 Möhre
1 EL Zucker
3 gekochte Kartoffeln (Resteverwertung)
8 getrocknete Tomaten, ohne Öl
2 Tomaten
2 EL Tomatenmark
1/2 TL Paprikapulver edelsüß, Salz, Pfeffer
Öl

Die Bohnen über Nacht in einer Schüssel mit Wasser bedeckt einweichen.
Tags drauf in ausreichend Wasser ca. 60 min. kochen.

Möhre, Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in Öl scharf anbraten. Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Nun die gekochten Kartoffeln würfeln und zugeben, ebenso mit den in Streifen geschnittenen getrockneten Tomaten verfahren.
Tomatenmark und 150 ml Wasser zugeben und alles gut verrühren. Bohnen dazu, würzen und alles ca. 10 min. einkochen lassen.
Die Tomaten entkernen und in Würfel schneiden. Kurz vor dem Servieren unterrühren.

Dazu passt eine Scheibe Brot mit Margarine.


Zusammen is(s)t man weniger allein

Dauer: 1,5 Tage mit Einweichzeit oder 30 min. bei schneller Variante :)







Donnerstag, 23. Januar 2014

Vegan Wednesday 2014/2


Nun, meine Lieben, da ich diesmal dran bin, die Beiträge des Vegan Wednesday zu sammeln (geschieht übrigens hier), möchte ich euch meinen eigenen kulinarischen Mittwoch natürlich nicht vorenthalten.

 Mein Tag begann gestern ie eigentlich jeder Tag in der letzten Zeit: Ich brauche Vorräte auf und esse morgens alles, was der Flocken-Samen-Getreide-Schrank so hergibt. Dazu Schattenmorellen, ebenfalls Use up along 2014 geschuldet.


Danach setzte ich mich an Unikram. Keine Ronja :(
Dafür gab es ein leckeres Mittagessen: Nachdem ca. 1,5 kg Risottoreis im Regal stehen, muss ich diesen schnellstens aufbrauchen - was liegt da näher als ein schnelles Gemüserisotto? Diesmal mit Zucchini, Paprika, Kürbis und Tomate:


Danach fuhr ich in die Uni, traf mich dort mit Kommilitonen und anschließend mit Mia und Emi. Wir gingen einkaufen und da sah ich es: Power Hacksteaks von Veggie life! Gelegentlich steht mir eben doch mal der Sinn nach so einem Stück irgendwas, ehrlich gesagt kann ich das Verlangen nicht so recht einordnen, da ich zu omnivoren Zeiten solche Gerichte nie daheim gegessen habe (wir erinnern uns: 6 Jahre omni, 13 Jahre vegetarisch, 5 Jahre omni - da Ernährung aber überwiegend vegetarisch und meist im Restaurant Fleisch). Mir wäre früher nie in den Sinn gekommen, ein Stück Fleisch daheim zuzubereiten, auch außerhalb aß ich äußerst selten Fleisch, wenn es hoch kommt, vielleicht 4 Mal im Jahr. Naja, daher die Formulierung, dass ich Verlangen nach einem Stück irgendwas habe - ein echtes Fleischverlangen ist es einfach nicht.

Wie dem auch sei, es gab abends den restlichen Risottoreis, dazu einen schnellen Salat, selbstgemachtes Tomatenpesto und ein Stück Power Hackirgendwas ;) - schmeckte sehr gut und endlich habe ich ein Produkt gefunden, für das sich imho der Preis lohnt.


Weiter ging es mit einer Runde Trash-TV. Ich gestehe, ich schaue den Bachelor. Und Frauentausch. Und Kochprofis. Und Punkt 12 mit Katja Burkard. Und den Dschungel. Und Schlag den Raab. Und allen möglichen und unmöglichen anderen TV-Trash. Schlimm, ich weiß.
Bauer sucht Frau schaue ich aber zumindest kaum noch. Dafür The biggest Loser. Und schwer verliebt.
Ihr merkt schon, es wir nicht besser.
Genug also - Frau Schulz schaute sich den Bachelor an und aß dazu ein Stück leckeren, nur leider völlig verfehlten Baumkuchen:


Richtig, Baumkuchen ist das Ding mit den Schichten. Jo, lief jetzt nicht ganz so wie geplant, dafür schmeckt der Kuchen absolut lecker und ich kann euch gerne das Rezept als Rührkuchen posten. Am Baumkuchenprojekt werde ich noch weiter üben - falls jemand einen unschlagbaren Tipp für die vegane Variante hat - nur her damit!

Mein Problem war vor allem, dass der Teig zu fest war und dadurch die gebackene Schicht leicht einriss, wenn ich eine neue Lage draufmachen wollte.

So weit, so gut.

Ich bin schon ganz gespannt, was ihr für Leckereien zeigt :)

Dienstag, 21. Januar 2014

Vegan Wednesday #74 - hier wird gesammelt

Ich bin schon ganz gespannt auf eure Beiträge zum dieswöchigen Vegan Wednesday, die ihr mir gerne als Kommentar ab morgen unter diesem Beitrag hinterlassen könnt.
Wer noch nicht so viel mit dem Vegan Wednesday anfangen kann, findet hier die Regeln.

Bei Cara werden zudem bis zum 31.01.2014 noch eure liebsten Winterrezepte gesammelt, es wäre toll, wenn ihr passende Rezepte hier einreicht - auf dass wir alle möglichst vielseitige regionale und saisonale Gerichte neu entdecken können!

Nun wünsche ich frohes Bloggen, Kochen und was sonst noch so mittwochs getrieben wird :)

Sonntag, 19. Januar 2014

{Rezept} Chinakohl in Rahmsauce


Auf die Schnelle gibt es ein Rezept, um Sojasahnenvorräte zu verbrauchen oder einfach Chinakohl lecker zuzubereiten!

Man nehme...
1 Chinakohl
3 TL Gemüsebrühe
100 ml Sojasahne
Salz, Pfeffer, Muskat
1-2 EL Hefeflocken

Chinakohl waschen, Strunk nach Belieben ganz oder teilweise entfernen und den Kohl in feine Streifen schneiden. Wenig Wasser (max. 100 ml) in einen großen Topf geben, Gemüsebrühe rein, Kohlstreifen drauf, Deckel zu. Zum Kochen bringen und den Kohl ca. 10 min. garen - bissfest darf er gerne noch sein, bloß nicht verkochen!!!

Kochwasser entweder abschütten oder - wenn man wirklich nur wenig genommen hat - gemeinsam mit dem Chinakohl in eine Pfanne geben. Sojasahne drauf, einkochen. Mit Salz, Pfeffer, Muskat würzen und nach Belieben mit 1-2 EL Hefeflocken abbinden. Schmeckt auch mit ner Note Curry.

Feddisch!

Eignet sich als Beilage zu Nudeln, Reis oder einfach zu ner Scheibe Brot mit Alsan (so esse ich Gemüse in Sahnekram am allerliebsten :) ).

La Familia

Dauer: 5 min. Kohl putzen + 10 min. kochen + 5 min. Sahnebad = 20 min. bis zum ersten Happs


Freitag, 17. Januar 2014

{Vegan genial} Linsenplätzchen mit Curry-Kartoffeln und Kokosrahmspinat


Soooo, Premiere: Ich habe es nicht nur geschafft, ein Bild für die Kochbuch-nachkoch-Aktion zu entwerfen, sondern liefere meinen zweiten Beitrag wie versprochen am heutigen Freitag ab!
Zudem habe ich eine eigene Seite eingerichtet, unter der ihr sofort die ausprobierten Rezepte aus dem Buch Vegan genial findet (guckt ihr oben).

Das folgende Rezept passte mir hervorragend in den Kram, da ich für die Aktion Use up along 2014 möglichst viele meiner angesammelten Vorräte aufbrauchen möchte - wie praktisch, dass direkt Kartoffeln, TK-Spinat, Kokosmilch und natürlich rote Linsen zum Einsatz kamen.

Das Originalrezept habe ich v.a. bei den Kartoffeln geändert und die angedachten Koriander-Chili-Kartoffeln durch schnöde Thai-Curry-Kartoffeln ersetzt. Zudem rührte ich mir als Dip für Linsenplätzchen und Kartoffeln einen Kräuter-Zitronen-Joghurt an (5 EL Sojajoghurt natur, Tk-Kräuter, Saft 1/2 Zitrone, Salz, Pfeffer).


Man nehme...
...für die Linsenplätzchen
1/2 Tasse rote Linsen (ca. 100g)
1 Tasse Wasser
1 Frühlingszwiebel
1 Zehe Knoblauch
2 cm Ingwer
1 TL Tomatenmark
2 EL Kichererbsenmehl
Salz, Pfeffer, Prise Cumin

...für die Curry-Kartoffeln
2 gekochte Kartoffeln
Thai-Curry, Salz

...für den Kokosrahmspinat
1 handvoll TK-Spinat
1 kleine Dose Kokosmilch (165 ml)
Salz, Muskat

[Dip nach Bedarf - s.o.]

Zunächst die Linsen in einem feinporigen Sieb abspülen. In der doppelten Menge Wasser erhitzen und bei geschlossenem Deckel ca. 10 min. kochen. Erst zum Ende salzen.
Frühlingszwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken und in etwas Öl anbraten. Tomatenmark dazugeben und mitbraten. Zu der Linsenmasse geben und alles mit 2 EL Kichererbsenmehl verrühren. Die Masse sollte breiig, aber gut formbar sein.
Nun die Kartoffeln (am besten Pellkartoffeln vom Vortag, sonst muss man extra welche garen) grob würfeln.
Derweil den TK-Spinat bei geringer Hitze auftauen lassen. Wenn er seinen Naturzustand erreicht hat, mit Kokosmilch ablöschen und mit Salz & Muskat würzen. Bitte nicht zu stark erhitzen, sonst kann die Kokosmilch flocken.

Nun Kartoffelwürfel in wenig Öl anbraten, erst gegen Ende mit Curry und Salz würzen und kross braten.

Aus der Linsenmasse lassen sich 5 - 6 Plätzchen formen. Am besten Hände immer wieder anfeuchten, sonst wird das eine unheimlich klebrige Angelegenheit. In einer gut geölten Pfanne die Linsenplätzchen ausbacken - hierbei sollten sie bei mittlerer Hitze garen, da sie leicht außen verbrennen und innen noch roh sind. Also lieber etwas langsamer anbraten :)

Zusammen is(s)t man weniger allein

Dauer: 10 min. Linsen kochen und Gemüse braten + 10 min. TK-Spinat auftauen + 10 min. weitere Kochsachen = 30 min. bis zum Abendessen







Mittwoch, 15. Januar 2014

Vegan Wednesday 2014/1

Da isser wieder, der vegane Mittwoch.. Leider habe ich es die vergangenen Male nicht geschafft, am Vegan Wednesday teilzunehmen (Fotos waren geknipst, aber irgendwie habe ich es verdaddelt, bis Samstag einen Beitrag dazu zu schreiben).
Macht aber nix, denn heute habe ich einiges zu berichten, da hat sich das Warten auf den ersten Schulz'schen Vegan Wednesday 2014 allemal gelohnt!

Sammlerin ist heute Regina von mucveg.

Ich startete heute morgen mit einer großen Portion Haferflocken-Weizenkleie-Kokosraspeln-Leinsamen-Sojamilch-Bananen-Kakao-Gedöns:

Da ich mittwochs keine Uni habe, mache ich meist irgendwelchen Haushaltskram (heute war Spülen, Wäsche waschen und allgemeines Reinigungskommando an der Reihe) und gehe ins Tierheim. So auch heute.
Zunächst trotzten Ronja und ich dem nieselkalten Wetter:


Danach hatte ich immer noch nicht genug und rannte ballwerfend und dauerbeschmust mit Gonzo durch die Lande - ernsthaft, der Kerl schmust sogar während des Laufens:


Anschließend radelte ich nach Hause, erledigte o.a. Haushaltskram und machte mich dann an zwei Blogprojekte zugleich:
1.) versuche ich bis Ende Februar möglichst viele meiner angesammelten Lebensmittel zu verbrauchen (Aktion Use up along 2014) und da passt es
2.) sehr gut, dass ich das Kochbuch Vegan genial durchkochen möchte. Darin werden nämlich viele meiner Vorratslebensmittel verbraten!

Daher gab es heute zum Abendessen Linsenplätzchen mit Kokosspinat, Currykartoffeln und Joghurtdip (nicht im Bild). Rezept dazu folgt am Freitag, es war aber verdammt lecker und ich habe sowohl einige Kartoffeln, als auch TK-Spinat und rote Linsen verbrauchen können:


Als Nachtisch gab es eben vier Oreokekse, wie die aussehen, dürfte allerdings allgemein bekannt sein ;)

Morgen geht es nach der Uni wieder zu Mia und Emi - es ist einfach soooo schön mit der Lütten und als ich ihr letztens vorgelesen habe, hat sie mit ihren 12 Wochen gewiss schon einiges verstanden ;)

Ich habe wirklich kleine Füße -


...aber soooo klein dann doch nicht:

Jetzt verabschiede ich mich zu ToMio aufs Sofa - und bin schon gespannt, was es bei euch so gab..


P.S.: Kennt ihr schon den Blog vom Graslutscher? Wenn nicht - schaut mal rein - Realsatire der veganen Welt - gefällt mir seeeeehr gut (& bringt mich auch jetzt noch zum Lachen). Echte Empfehlung, ich werbe ja sonst eher seltenst bis gar nicht für andere.




Montag, 13. Januar 2014

{Use up along 2014} Die Bestandsaufnahme


Auch in diesem Jahr lud Carola von twoodledrum dazu ein, einen Blick in die Vorratsschränke zu riskieren und in einem kleinen Blogevent all das Essen, was sich im Laufe der vergangenen Zeit so angesammelt hat, aufzubrauchen. Wenn ihr mitmachen wollt - bis zum 15. Januar geht die Bestandsaufnahme, so lange habt ihr also Zeit, eure Vorräte zu sichten und bebildert an Carola zu senden.

Vorweg möchte ich eines sagen: Ich bin ein Essens-Messie!
Es ist absolut gruselig, wieviel Nahrung sich in meiner Küche versteckt - Gewürze und Basics wie Haferflocken oder Chiasamen habe ich gar nicht mitgezählt.. 
Wie dem auch sei - mit meinem Schrankinhalt könnte ich ganze Legionen wochenlang durchbringen! Ich habe mal einen Blick auf andere Blogs gewagt, die bereits ihre Bilder online gestellt haben und ich fürchte fast, dass ich mit meiner Liste vorne mitspiele..

Nun gut, ich habe eine Liste mit meinen Schrankhütern erstellt.. Aufgeteilt ist sie in die Bereiche Süßes & Backwaren, Herzhaftes, Kühlschrank und Gefrierfach.

Dazu gibt es zwei Fotos, die die Dimensionen meiner nachkriegsgenerationanmutenden Essensvorräte zeigen:

Süßes und Backkram














Herzhaftes



 Besonders amüsant finde ich das Fazit der letzten Use-up-along-Aktion:
"Alles in allem bin ich mit dem Gesamtergebnis zufrieden, vor allem, da die Aktion bei mir wirklich ein Umdenken ausgelöst hat: ich richte mich mehr nach den Vorräten und kaufe nicht mehr wild die siebte Packung Mehl.. ;)"

Ja, ist klar. Dafür hab ich jetzt halt 6 Tafeln Schokolade, 6 teils angebrochene Pakete Puderzucker, rund 20 Packen Backpulver, 15 Müsliriegel im Gefrierfach und 6 Kilo Salz im Schrank. Weiß der Teufel wieso!

Wie dem auch sei, ich will meine Vorräte in der nächsten Zeit deutlich verringern und gelobe hiermit feierlich, danach nicht wieder in einen Lebensmittel-Shopping-Rausch zu verfallen ;)

1.) Süßes und Backkram

Marmeladen
1x Quittenmarmelade und 1x (offen)
1x Erdbeer-Amaretto-Marmelade
1x Aprikosenmarmelade
1x Sauerkirschmarmelade (offen)
2x Bananen-Rhabarber-Marmelade

Nüsse
2x Haselnüsse gemahlen, je 200g
1x Haselnüsse ganz, 200g
2x gemahlene Mandeln, je 200g und 5x insg. 500g (offen)
1x Mandeln gehobelt, 100g (offen)
2x Mandeln ganz, je 200g und 100g (offen)
2x Kokosraspeln, je 200g und 150g (offen)
2x Studentenfutterm ca. 100g (offen)


Saaten und Samen
1x Leinsamen, 500g
2x Leinsamen, insg. 600g (offen)
1x Kürbiskerne Winterzauber (offen)
1x Haferflocken kernig, 500g
1x Haferflocken kernig, 150g (offen)
2x Amaranth gepoppt, insg. 125g (offen)
1x Sesam, 200g (offen)
1x Mohn ganz, 150g (offen)
1x Mohn gemahlen, 200g und 1x 200g (offen)

Zucker
1x weißer Zucker, 1 kg und 1x 1,2 kg (offen)
5x Rohr-Rohzucker, insg. 400g (offen)
1x Einmachraffinade, 900g (offen)
2x Puderzucker, je 250g und 4x insg. 600g (offen)


Schokokram
6x Zartbitterschokolade, je 100g und 1x 75g (offen)
2x Kuvertüre, je 150g
2x Kakao zum Backen, je 100g und 1x 150g (offen)

Sahnezeugs
2x Hafercuisine, je 200ml
1x Reiscuisine, 200ml
2x CreSoy aufschlagbare Sojasahne, je 200ml
1x Cocos Whip Soyatoo
2x Sojasahne, je 200ml
1x Provamel Kokosmilch, 200ml
1x Provamel Mandelmilch, 200ml
11x Sahnesteif

Mehl und Bindemittel
1x Dinkelmehl, 1 kg
1x Weizenmehl hell, 1 kg und 500g (offen)
1x VK-Weizenmehl, 500g (offen)
1x VK-Roggenmehl, 500g (offen)
1x Weizengries fein, ca. 200g (offen)
1x Hartweizengries, ca. 400g (offen)
1x Speisestärke, 500g und 2x insg. 500g (offen)
2x Sojamehl, insg. 200g (offen)

Gewürze
4x Vanilleschote
1x Rosenwasser (offen)
4x Bittermandelaroma
5x Sternanis ganz (offen)

Dekokram
1x Zuckerstreusel
1x Schokostreusel
1x Schokotropfen (offen)

Triebmittel
1x VK-Sauerteig, 100g
10x Backpulver
13x Weinsteinbackpulver und 1x (offen)
10x Natron und 2x (offen)
7x Trockenhefe

Obst

1x Cranberries, 175g
1x Trockenpflaumen, 200g
2x Dosenpfirsich, je 800g
1x Bananenchips
2x Schattenmorellen
1x Apfelmark, 700g
2x Sultaninen, je 200g und 1x 70g (offen)

sonstiges
2x Bonbons Em-Eukal (Ingwer.Orange / Sandorn)
1x Speculooscreme (offen)
3x Agartine
1x Schokopudding
2x Vanillepudding
1x Quarkfein
1x Marzipan, 200g und 1x 200g (offen)
1x Matchapulver, 20g

2.) Herzhaftes

Reis
1x Risottoreis, ca. 1,5 kg (offen)
1x Basmatireis, ca. 70g (offen)
1x Naturreis, ca. 300g (offen)

Nudeln
1x VK-Penne, 500g
1x Spaghetti, 70g (offen)
1x VK-Speghetti, 500g
1x Lasagneplatten (offen)
1x Bavette, 500g
1x VK-Spirelli, 300g (offen)
1x bunte Winternudeln, 250g
1x Nudeln, 100g (offen)
1x chin. Reisnudeln, 250g
1x chin. Glasnudeln, 100g

Getreide
1x Buchweizehn, ca. 400g (offen)
1x Quinoa, 150g (offen)
1x Hirse, 150g (offen)
1x Fertigmischung VK-Bratlinge, 8 St.
1x Polenta, 400g (offen)

Hülsenfrüchte
1x weiße Bohnen, ca. 250g (offen)
1x Tellerlinsen, ca. 300g (offen)
2x rote Linsen, insg. 500g (offen)

Dosen / Gläser
1x Erbsen extrafein, 200g
1x Mixed Pickles, 330g
2x Cornichons, je 330g
1x grüne Bohnen in Tomatensauce
1x Peperoni, 315g
2x Borschtsch, je 1200ml
2x Sauerkraut, je 400g
1x gehackte Tomaten, 400g
1x Kirschtomaten, 400g 1x passierte Tomaten, 500g
1x getrocknete Tomaten
1x VK-Brot, 500g

Gewürzvorrat
3x Meersalz grob, je 1 kg
1x Salz grob, 1 kg und 1x 700g (offen)
1x Salz fein, 500g
1x Senfkörner, 150g
1x Pimentkörner, 150g
1x Lorbeerblätter (offen)
1x italienische Kräuter
1x Pfeffer, ca. 500g (offen)
1x Zimtstangen, 10 St.
 
sonstiges
1x Reiswaffeln mit Salz, 250g
1x Tube Tomatenmark
1x Seitanfix, 250g
1x Seitanschnitzel im Glas, 4 St.
1x Kichererbsenmehl, 300g
1x Rote Bete, 500g
1x Gemüsebrühe
1x Salzstangen
1x Süßkartoffelchips
 

3.) Kühlschrank

2x Tahin (offen)
1x alpro Vanillejoghurt, 500g
2x Sojade natur, je 500g
3x Ketchup (offen)
3x Alsan (1x offen)
2x Silberzwiebeln (offen)
1x Preiselbeeren, 1/2 Glas (offen)
6 gekochte Kartoffeln
1 L Tomatensaft

4.) Gefrierfach

3x Bananen in Scheiben
15x Müsliriegel
1x Spinat, 700g (offen)
1x VK-Blätterteig, 2 Blatt (offen)
1x Blätterteig, 2 Blatt (offen)
1x gelbe Linsensuppe
1x Kartoffelsuppe
Kräuter: Dill, Kräutermischung, Petersilie

Sonntag, 12. Januar 2014

Happy Birthday to me ;)

Vor kurzem wurde ich wieder ein Jahr älter und meine Eltern hatten am gleichen Tag ihre Silberhochzeit - nein, das war nicht einfach gutes Timing von Mama, sondern sie haben schlicht an meinem ersten Geburtstag geheiratet.

Nun denn, mein Papa hatte den Tag geplant und so fuhren wir nach Frankfurt auf den Kunstsupermarkt. In einer großen Halle wurden Werke verschiedener Künstler ausgestellt und man konnte jedes Einzelne davon erwerben. Eigentlich wollte Papa uns drei Frauen (Geschwisterkind, Mama und mir) je ein Bild kaufen, schlussendlich konnte sich aber nur das Geschwisterkind auf ein Bild festlegen.
Mir gefiel das folgende Bild ja ausgesprochen gut, allerdings glaube ich, dass es vermutlich jeden potentiellen Kandidaten abschrecken würde, daher kaufte ich es nicht :)


Im Anschluss daran ging es in ein Museum mit einer - hmmmm - sagen wir "interessanten" Ausstellung. Ich fand es jetzt nicht so richtig spannend, aber das war mein persönliches Empfinden. Dennoch ein sehr schöner Tag, der seinen Abschluss in einem Restaurant in Bad Homburg fand. La Piazza Toscana hatte Papa extra ausgewählt, da dieser Italiener seit über 10 Jahren vegan kocht. Obwohl es auch Fleisch und Fisch auf der Karte gibt (ganze vier eigenständige Gerichte), ist der Großteil der Speisen vegetarisch oder vegan und jeweils als soclhes gekennzeichnet. Zudem gibt es eine eigene vegane Speisekarte, die ich am liebsten komplett bestellt hätte ;)
Zur Vorspeise hatten wir eine gemischte vegane Vorspeisenplatte:

Mandeltofu in Currysahne, Seitanstreifen, Erbsenpürree, Tempehtaler, Grillgemüse

Danach entschieden sich Mama und das Geschwisterkind für Pizzen, während Papa und ich beim veganen Essen blieben. Nach etwas Jammern und einem dezenten Hinweis auf meinen Geburtstag (nun gut, nach dem Genuss des ersten Glases [ebenfalls extra vegan gekennzeichneten] Weins, krähte ich es dem sehr netten Kellner eher entgegen) stellte mir der Koch eine Variation dreier veganer Nudelgerichte zusammen:

Tagliatelle mit Curry-Sahne-Sauce und Bärlauchbratlingstücken, Spaghetti napoli mit roten Zwiebeln und Mandel-Tofu, Orecchiette mit Pilzen, Erbsen und Lauch in Sojasahne

Lecker - aber ich dachte, ich platze gleich ;)
Also teilten wir uns zum Nachtisch ganz bescheiden ein kleines Stück Schoko-Kuchen mit Bananencreme - hach, was eine Schlemmerei!


Wer mal in der Nähe ist, sollte sich einen Besuch im La Piazza Toscana nicht entgehen lassen. Der Service war außergewöhnlich nett und zuvorkommend, die Auszeichnung der veganen Weine und Gerichte wünsche ich mir in viel mehr Restaurants und das Essen war wirklich total lecker.

Nun denn, das war also mein Geburtstag.
Da wir ja einen familieninternen Tag verbrachten, feierte ich erst eine Woche später mit Freunden nach.
Wie der Abend war? Super!
Anni schenkte mir neben Goethe und Schiller als Salz- und Pfefferstreuer einen Mettigel, von dem die Omnis nicht so recht glaubten, dass er wirklich vegan sei ;)


Ansonsten war die Nacht feuchtfröhlich :))


Mia und Frau Schulz - yippiyayeaah!



Freitag, 10. Januar 2014

{Vegan genial} Kürbissüppchen mit Kokosschaum

Dies ist die Geschichte einer Kürbissuppe.
Ihr denkt, ihr kennt die perfekte Kürbissuppe bereits?
Tja, ich dachte das auch, aber was die Konsistenz und den feinen Geschmack angeht, ist diese spezielle weihnachtsdinnertaugliche Suppe einfach ein anderes Kaliber!

Inspiriert hat mich das Kochbuch Vegan genial, womit ich zugleich auch ein persönliches Ziel für 2014 vorstellen möchte:
Das Kochbuch hat mir meine Freundin Mia zur bestandenen Bachelorarbeit geschenkt. Wir haben zusammen bereits ein Rezept daraus nachgekocht und das gefiel mir so gut, dass ich das Buch 2014 durchkochen möchte. Nun stehen in nächster Zeit einige größere Vorhaben an, sodass ich mich nicht auf einen wöchentlichen Rhythmus festlegen kann und will - trotzdem versuche ich, immer freitags ein erprobtes (und meist auch leicht abgewandeltes) Rezept vorzustellen. Das Buch lohnt sich absolut in der Anschaffung, bislang ist es mein liebstes veganes Kochbuch, weil die Rezepte alltagstauglich sind, aber durchaus auch zu festlicheren Anlässen etwas hermachen - mal sehen, ob ich auch nach der Nachkochaktion weiterhin so begeistert bin :)

Genug der Vorrede - den Cappuccino von Kürbis und rotem Curry (S. 20) gab es also zu Weihnachten.

Man nehme...
...zuerst
1 Hokkaido
2 kleine Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
6 cm Ingwer
Currypulver
1 EL Zucker
1 L Gemüsebrühe
400 ml Kokosmilch
Saft und Schale einer Limette
Salz, Pfeffer
Öl

...und dann
250 ml Kokosmilch
5 Stangen Zitronengras
Saft 1 Limette
Salz

Kürbis entkernen und würfeln. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. In etwas Öl zunächst Zwiebel, dann Knobi und Ingwer farblos anschwitzen. Kürbis und Zucker dazugeben und mit Gemüsebrühe aufgießen, Currypulver zugeben und köcheln lassen. 
(Im Originalrezept wurden 2 L Brühe und 150 ml Kokosmilch verwendet, allerdings wäre die Suppe dann viel zu flüssig geworden. Richtet die Flüssigkeitsmenge also auch etwas nach der Größe des Hokkaidos aus und wie immer kann man nach dem Pürieren leichter etwas Flüssigkeit hinzufügen als umgekehrt) 
Nach ca. 20 min. Kochzeit ist der Kürbis gar. Nun Limettensaft und -schale sowie die Kokosmilch zugeben und alles pürieren. Abschmecken und fertig ist die fabelhafte Kürbissuppe.

Und dann?
Nun, dann versuche man sich am Kokosschaum!
Dazu Zitronengras andrücken und mit Limettensaft und Kokosmilch aufkochen lassen. Mindestens 5 - 10 min. köcheln lassen. Absieben und die aromatisierte Kokosmilch kurz vor dem Servieren mittels Pürierstab oder Milchschäumer aufschäumen.

Schaum auf die angerichtete Suppe geben und sofort servieren.

La Familia

Dauer: 10 min. Gemüse schnibbeln + 20 min. Kochzeit + 10 min. Schaumherstellung = 40 min. bis zur "besten Kürbissuppe, die ich je gegessen habe!"



Mittwoch, 8. Januar 2014

{Weihnachtsdinner} Rote-Bete-Ravioli auf Fenchelsalat


Kleine Anekdote am Rande: Kochbücher, die die Wirklichkeit nicht zu zeigen vermögen, sind mir unsympathisch! Das Buch Vegan für Genießer trumpft mit hochklassiger Food-Photographie auf, die sich beim Nachkochen als unerreichbar herausstellt - es ist mir ein Rätsel, warum man dieses wirklich leckere Gericht derart übertrieben darstellen muss:


Das Rezept an sich hat am Weihnachtsabend auch mit Abwandlungen sehr lecker geschmeckt, auch wenn es nicht so highclass-mäßig angerichtet wurde (Gemüse, das obligatorisch als Garnitur genannt wird oder Obst auf dem Bild, das einfach gar nicht in der Zutatenliste vorkommt, verfälscht für mich halt das Ergebnis, aber das ist meine persönliche Meinung).

Man nehme...
...für die Creme*
200 g Cashewkerne
1 kleine Zwiebel
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer, Muskat
nach Bedarf Kräuter wie Schnittlauch

...für den Salat
1 große Fenchelknolle
1 EL getrockneter Thymian
2 EL Olivenöl
Saft 1 Zitrone
Orangensaft der filetierten Orange
Salz & Pfeffer

...und sonst so
1 Knolle vorgegarte Rote Bete
1 Orange

Zunächst die Cashewkerne mit Wasser bedecken und über Nacht einweichen. Tags drauf das restliche Wasser abschütten. Zwiebel fein hacken, in wenig Öl anbraten und zusammen mit dem Olivenöl und den Cashews zu einer sämigen Masse pürieren.
Abschmecken und beiseite stellen.

Den Fenchelsalat kann man ca. 1/2 vor dem Servieren vorbereiten. Dazu Fenchel in seeeehr feine Streifen schneiden. Parallel die Orange filetieren, Saft auffangen, Filets beiseite stellen. Den Fenchelsalat mit Salz, Pfeffer und den restlichen Zutaten anrühren. Kühlstellen bis zum Servieren.
Möchte man das Gericht früher vorbereiten, empfiehlt es sich, das Dressing separat anzurühren und den Fenchel erst kurz vorm Servieren aufzuschneiden, da der Salat sonst zu matschig wird.


Direkt vor dem Servieren die Rote Bete haudünn aufschneiden. Nun jeweils 1 TL Cashewcreme auf eine Rote-Bete-Scheibe geben, mit einer weiteren Scheibe bedecken. Abwechselnd werden Fenchelsalat und Ravioli geschichtet und mit den Orangenfilets angerichtet.

Ergab 5 zwischengangtaugliche Portionen

Dauer: 1 Nacht warten + 5 min. Cremeherstellung + 5 min. Salat schnibbeln + 15 min. Anrichtezeit = 25 min. reine Zubereitung


*Die Creme reicht für das doppelte Rezept! Wer keine Reste haben möchte, sollte daher nur 100g Cashews nehmen und die restlichen Zutaten ebenfalls halbieren. Wir aßen die übrige Creme tags drauf auf Brot - auch sehr lecker :)




Montag, 6. Januar 2014

{Weihnachtsdinner} Mousse au Chocolat

Die folgende Mousse au Chocolat habe ich als einen Nachtisch zum Heiligabendessen zubereitet.

Eine Mousse au Chocolat wollte ich schon seit einer halben Ewigkeit mal ausprobieren, irgendwie hat es sich aber nie ergeben. Nun recherchierte ich im Vorfeld, wie ich es am besten anstellen könnte und zack! gab es das erste Problem: Seidentofu oder "Sahne", das war die Frage aller Fragen!

Nun muss ich gestehen, dass ich bislang erst einmal Seidentofu verarbeitet habe. Irgendwann hatte ich einen derartigen Jiper auf Rührei, dass ich mich mit einem Mix aus Tofu und Seidentofu daran versuchte. Nun gut, nachdem ca. ein halbes Kilo Tofu auf die Größe meiner Handfläche zusammengeschrumpft war, verbannte ich Seidentofu aus meiner Küche und schwor mir, ein Trennungsjahr einzulegen.

Da dieses Trennungsjahr noch andauert, entschied ich mich also für die "Sahne"-Variante.
Das folgende Rezept entdeckte ich im Buch Vegan kochen vom GU-Verlag, habe allerdings die Mengen angepasst. Das Originalrezept habe ich dann vor ein paar Tagen ausprobiert (im Wesentlichen wird einfach weniger Sojasahne auf die gleiche Menge Zucker, etc. genommen) und es schmeckte mir leider nicht so gut (zu süß, zu mastig), weshalb ich beim nächsten Mal wieder meine nun folgende Variante zubereiten werde.



Man nehme...
400 ml aufschlagbare Sojasahne (zB CreSoy von Natumi, gefunden beim DENNS)
100 g Zartbitterschokolade
35 g Rohrohrzucker
Prise Salz
Prise Zimt
2 Päckchen Sahnesteif

200 ml Sojasahne mit der gehackten Schokolade, Zucker und Zimt bei geringer Hitze glattrühren. Derweil mit einem Handrührgerät die restliche Sojasahne schaumig schlagen. Sahnesteif dazugeben und bei höchster Stufe so lange schlagen, bis die Sahne eine feste Konsistenz hat.
Sojasahne lässt sich allerdings niemals so standfest schlagen wie herkömmliche Sahne (zumindest nicht von meiner Hand), es reicht für die Mousse au Chocolat, die Sahne ca. 3 - 5 min. zu schlagen. Dann hat sie eine schaumig-zähflüssige Konsistenz.
Die abgekühlte Schokomasse unterheben und ca. 1 min. land weiterschlagen.
Je nach Portionsgröße in 5 bzw. 6 Gläser füllen und mehrere Stunden kühlstellen.

Ergibt 5 - 6 Dessertglässer feinster Mousse au Chocolat

Dauer: 5 min. behagliches Schokoladeschmelzen + 5 min. den Schaumschläger schwingen + 5 min. diverser Arbeitskram + mind. 2 h Kühlung = 2 h 15 min. und dann gibt's Mousse au Chocolat!!!





Freitag, 3. Januar 2014

{Weihnachtsdinner} Schokoladenkörbchen

Frohes neues Jahr, meine Lieben!

Bevor ich euch eine kleine Zusammenfassung des vergangenen Jahres liefere, reiche ich erstmal die Rezepte des Weihnachtsdinners nach.
Beginnen möchte ich mit einem etwas aufwändigen, aber wunderbaren Teil - dem Schokokörbchen, in dem das Pfirsich-Sorbet serviert wurde.

Die Idee habe ich aus dem Buch Sweet Vegan und bin nach wie vor schwer begeistert :)

Nach Rezept sollen für 5 Schokokörbchen rund 750 g Schokolade geschmolzen werden, das wäre allerdings viel zu viel geworden. Also fingen mein Beikoch und ich langsam an:

Man nehme...
ca. 400 - 500 g Schokolade
8 - 10 runde Luftballons
Backpapier & Backblech
diverses Obst

Schokolade oder Kuvertüre hacken. Dann in einem Gefäß im Wasserbad 3/4 der Schokolade (bspw. 400 g bei 500 g Gesamtschokolade) erhitzen und bei geringer Hitze ca. 80% der Schokolade schmelzen.
In der Zwischenzeit die Lustballons aufblasen, bitte nicht zu groß. Die Idee ist, die Ballons später in die Schokolade zu tauchen, das sollte man bei der Größe der Ballons beachten.
Ist die Schokolade zum Großteil geschmolzen, das Gefäß vom Herd nehmen und weiterrühren, bis die Schoki komplett geschmolzen ist.
Nun soll die Schokolade temperiert werden. Dazu etwas Schokolade auf das Backpapier streichen. Wenn sie nach 2-3 min. fest ist, hat die Schokolade die richtige Temperatur. Wenn nicht, einfach ca. 25 g der übrigen gehackten Schokolade unterrühren, warten, bis sie geschmolzen ist, wieder den Test machen und jeweils etwas gehackte Schokolade einrühren, bis der Test funktioniert.
Das Temperieren ist enorm wichtig, da die Ballons ansonsten beim Trocknen absinken können, wodurch später Löcher im Schokokörbchenboden entstehen (ist uns passiert, daher empfiehlt es sich wirklich, das Temperieren ordentlich durchzuführen).
Fertig? Super.
Dann die Schokolade in ein großes Gefäß füllen und die aufgeblasenen Ballons hineintauchen. Achtet darauf, dass die Körbchen später so hoch oder flach werden, wie ihr nun die Schokolade am Ballon platziert.


Die Schokoballons auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech setzen und an einem kühlen Ort trocknen lassen - hier gilt: lieber zu lange als zu kurz.
Erst wenn die Schokolade vollständig getrocknet ist (mind. 20 min. warten) darf man sie zum Platzen bringen. Ballonreste rauspulen und voila - da sind die Körbchen!

Die Schokoreste kann man hervorragend verwerten, um Schokofrüchte herzustellen :)



Ergibt ca. 8 - 10 Schokokörbchen

Dauer: 2 min. Luftballons aufpusten + 10 min. Schoki schmelzen + 15 min. Nervenkrieg beim Temperieren + 20 min. Wartezeit = weniger als eine Stunde, aber die hat es in sich