Samstag, 30. November 2013

{PamK} Marzipan-Cranberrie-Cookies


Wie ihr schon gesehen habt, habe ich auch bei dieser Tauschrunde von Post aus meiner Küche teilgenommen und es wanderten vor allem weihnachtliche Plätzchen und Cookies in mein Paket.

Den Anfang macht eine Cookievariation, an die ich mein Herz verloren habe - Marzipan in Kombination mit Cranberries ist einfach ein absoluter Traum!

Man nehme...
200 g Margarine
80 g Marzipan
100 g brauner Rohrzucker
50 g Zucker
1 TL Vanillezucker
2 EL Sojamehl, gemischt mit 4 EL Wasser
280 g Mehl
1 TL Natron
Prise Salz
40 g getrocknete Cranberries

Zunächst die Margarine mit Zucker, Salz, Sojamehlgemisch, Vanillezucker und 50 g Marzipan schaumig schlagen. Am Ende sollte ein glatter Teig entstehen, daher habe ich das Marzipan in dünne Scheiben geschnitten.
Derweil das restliche Marzipan ebenfalls hacken.
Nun Mehl und Natron zum Teig geben und kurz verrühren. Zum Schluss Marzipanstücke und Cranberries unterheben.

Auf mit Backpapier ausgelegten Blechen verteilen - ich forme die Cookies immer mit zwei Teelöffeln, man kann aber auch mit den Händen Kugeln rollen und platt drücken.

Wie dem auch sei - lasst genug Abstand zwischen den Keksen, die laufen nämlich gut auseinander (ich mache immer 9 pro Blech).

Bei 175° ca. 8 - 12 min. backen. Wenn sie gerade erst Farbe bekommen, bleiben sie innen schön chewy, wenn man sie etwas länger backen lässt, werden sie eher knusprig.

Vollständig abkühlen lassen, bevor sie gelagert werden.

Ergibt ca. 30 Cookies

Dauer: 10 min. Teig rühren + 4 Bleche nacheinander backen = 50 - 60 min., die sich lohnen


Freitag, 29. November 2013

{PamK} Ein Päckchen aus dem Hause Schulz



Soooo, nachdem mein Päckchen für die aktuelle Tauschrunde Lasst uns froh und lecker sein Mittwoch die Schulz'sche Festung verließ, zeige ich euch heute mal, was in meinem herzzerreißend hübschen Päckchen enthalten ist:


Ich habe mich für dreierlei Kokosmakronen, Engelsaugen, ein Glas Schokoplätzchen und eine große Portion Marzipan-Cranberrie-Cookies entschieden und hoffe sehr, dass ich damit den Geschmack meiner Tauschpartnerin getroffen habe.
Als kleines Extra wanderte ein Glas Quittengelee in das Paket, der allerdings nicht von mir, sondern von einer Freundin meiner Mama, gemacht wurde, aber so oft Anwendung in meiner Küche findet, dass ich mir erlaubt habe, es als kleines Weihnachtsextra dazuzupacken :)

Die Rezepte zu den Plätzchen kommen in den nächsten Tagen, so viel sei allerdings verraten: Ich habe sie Montag und Dienstag gebacken und bereits am heutigen Freitag sind sie leer. Alle!
Also werden am Wochenende Vanillekipferl gebacken ;)


Nun warte ich ganz gespannt auf mein Päckchen und noch viel mehr darauf, ob es meiner Tauschpartnerin auch so gut schmeckt wie mir ;)

Wie ist es bei euch?
Wart ihr bei dieser Tauschrunde auch dabei oder wartet ihr lieber auf das neue Jahr?



Donnerstag, 28. November 2013

Vegan Wednesday 2013/46




Neuer Mittwoch, neues Glück - diesmal findet der Mittwoch erstmals von vorneherein unter den neuen Regeln statt, Cara sammelt die Beiträge und ich bin schon gespannt auf Mittwochsessen und Wochenhighlights (ja, ich hab mich mit dem Gedanken angefreundet - Veränderungen brauchen immer etwas Zeit im Hause Schulz).



Bei mir gibt es wie gewohnt einen kleinen Bericht des gestrigen Tages, beginnend mit einem wunderbaren Frühstück aus Schokoporridge mit Banane und einem Klecks Vanillejoghurt.



Danach war es Zeit, meine Päckchen für PamK und den Adventskalendertausch zur Post zu bringen. Ich bin schon ganz gespannt auf die Rückmeldungen :)


Danach radelte ich zum Tierheim und ging endlich wieder eine Runde mit der besten Ronja von allen!
Eineinhalb Wochen war ich nicht dort, das Wochenende verbrachte ich komplett mit arbeiten - umso größer war die Freude auf beiden Seiten :)
Da ich etwas Zeit hatte, ging ich danach noch 2 Stunden mit Gonzo, einem absolut wunderbar-süßen Hund, der zwar etwas hyperaktiv ist, aber soooo lieb:



Nach den Spaziergängen fuhr ich zu Mia, ihrem Freund Luke und Emilia. Ach, wie ist das schön - ich liebe es einfach, bei Mia zu sein, mit ihr das Leben zu besprechen und zu essen.
Ich blieb gestern sechs Stunden und aß in der Zeit zwei Portionen Nudeln mit gemischtem Gemüse in Kokosmilch und als wäre das nicht mehr als üppig gewesen, folgten kurz danach leckere Plätzchen. Im Backwahn der letzten Tage habe ich nämlich nicht nur für die aktuelle PamK-Runde und den Adventskalendertausch von Carola gebacken, sondern auch eine große Dose Plätzchen für Mia + Luke - natürlich aus rein egoistischen Motiven, schließlich habe ich jetzt immer Plätzchen, wenn ich Mia besuche ;)

Es gab ein Engelsauge (hier in Form eines Sternes), Marzipan-Cranberrie-Coookie, dreierlei Kokosmakronen und einen Schokokeks mit Orangenguss.

Eine hübschere Version des Plätzchentellers habe ich bereits Dienstag fotografiert:


Die Rezepte dazu kommen in den nächsten Tagen :)

Tja, das war es auch schon.

Grüße von Frau Schulz und Emilia:



Danke nochmal an alle, die mir letzte Woche so liebe Worte geschrieben haben :)







Donnerstag, 21. November 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} oder: Das Müslischalenbesitzer-Gedächtnis-Dinner in 3 Akten

Erinnert ihr euch noch an meine 7-Gänge-in-7-Stunden-Blogaktion?
Sieben wunderbare Bloggerinnen steuerten je ein Rezept für das perfekte Dinner bei und ich gab das Versprechen, selbiges Abendessen für den Müslischalenbesitzer und mich nachzukochen.

Bevor ich mit einem kurzen Bericht beginne, muss ich ein paar Worte vorweg sagen.

Leider war es mir nicht möglich, jedes Rezept genauso umzusetzen, wie es ursprünglich gedacht war. Mal musste ich umsetzungsbedingt einzelne Zutaten ändern, ein Gericht musste jedoch komplett weichen, da die Hauptzutat nicht mehr erhältlich war. Aus diesem Grunde habe ich mich entschieden, euch jetzt einen Überblick zu geben - zu erzählen, wie der Abend war und wie die Gerichte ankamen. In Akt 2 und 3 stelle ich dann die Bilder der Ursprungsrezepte und meiner nachgekochten Gerichte gegenüber und zeige euch, welche Änderungen ich bei den Rezepten vorgenommen habe - ich hoffe, damit werde ich vor allem den sieben Bloggerinnen gerecht, die sich so wunderbare Rezepte für uns erdacht haben!



Ich startete bereits Donnerstagabend mit der ersten Vorbereitung: Das Pfirsich-Mandel-Sorbet wurde zubereitet, zur Hälfte sofort vernascht und der Rest wanderte bis Samstagabend in die Gefriertruhe.

Freitag kam dann der Müslischalenbesitzer an, während ich noch arbeiten musste. Daher kaufte ich danach geschwind die fehlenden Zutaten ein (das Dinner brauchte übrigens kaum Sonderzutaten - das meiste habe ich ohnehin im Haus :) ) und kochte Freitagabend noch schnell das Karotten-Ingwer-Süppchen. Außerdem wurden die Süßkartoffeln für die Süßkartoffelcreme (Zum Sekt) und die scharf-süßen Gnocchi (Hauptgang) im Ofen gegart und aus der Schale gedrückt, sodass ich tags drauf mit den vorgegarten Süßkartoffeln weiterarbeiten konnte.

Zusätzlich zu den nachfolgend präzise beschriebenen Speisen gab es Baguette und dreierlei Joghurt-Dips. Auch gut. 

Freitag Abend gingen der Herr und ich dann aber zunächst einmal aus. Den ursprünglichen Zeitplan für Samstag sprengten wir, da wir erst gegen 4.00 nachts daheim waren und floglich erst gegen 16.00 aus dem Bett kamen. Dank der vorigen Vorbereitung und ihm als Schnibbelhilfe brauchte ich aber keine 7 Stunden mehr (obwohl mich die Gnocchimacherei kurzzeitig in den Wahnsinn trieb, mehr dazu in Akt 3) - um 19.00 aßen wir die Gurkensterne mit Süßkartoffelcreme von Isabel und tranken dazu Champagner - hach, wie dekadent!



Weiter ging es im Sauseschritt mit Lauras leckerer Karotten-Ingwer-Suppe, die in übergroßen Suppenlöffeln ein stylisches Plätzchen fand.


Nun sollten eigentlich die gratinierten Feigen von Mama Mia folgen - aber wie bereits angekündigt musste ein Gericht aufgrund fehlender Zutaten ausgetauscht werden - und es traf dieses Gericht. Blöderweise haben Feigen nur eine relativ kurze Saison und die Feigen, die ich für 2,50 € (pro STÜCK!) bei denn's fand, waren klein und viel zu weich.. Daher musste ich mir auf die Schnelle eine Alternative einfallen lassen - liebe MamaMia, die Feigen hole ich in der nächsten Saison aber definitiv nach, versprochen!
Alternativ gab es gefüllte Champignons, um die süße Richtung der ursprünglichen Vorspeise nicht völlig zu verlieren, mit orientalischem Couscous, der neben Rosinen auch Pistazien enthielt. 



Rucki-Zucki ging es weiter.
Das Ratatouille wurde nach Johannas Anweisung gekocht, allerdings hatte ich mich bereits im Vorfeld entschieden, auf Kartoffelpuffer zu verzichten - das Problem ist, dass ich in meiner Küche esse (oder in meinem Wohnzimmer koche - kann man sehen, wie man will ;) ) und Kartoffelpuffer während der Zubereitung die gesamte Umgebung in einen Weihnachtsmarkt-Revival-Fettzauber tunken. Daher wurden die Ratatouille-Kartoffel-Türmchen mangels Schichtgeschick aller Anwesenden zu schnöden Ratatouille-Kartoffel-Dingens, wobei die Kartoffeln in Form von Ofenkartoffeln daherkamen.


Nach diesen vier Gängen wurde der Müslischalenbesitzer etwas ruhiger. Da wir den ganzen Tag verschlafen hatten, war das Essen unsere einzige Mahlzeit und Monsieur war anfangs etwas ängstlich gewesen, dass er auch satt wird!  
"Mach mehr Gnocchi", tönte es. "Ich hab' zwei Baguettes mitgebracht, nicht, dass wir Hunger haben!"
So viel darf ich vorweg nehmen: Hungrig ging Samstag keiner in's Bett.


Nach kurzer Pause machte ich mich an die Gnocchi. Und ich sag es euch: Wäre das Rezept nicht von Cookie gewesen, hätte ich spätestens nach der Hälfte der Teigzubereitungszeit entnervt aufgegeben und es hätte die angedachte Sauce mit stinknormalen Spaghetti gegeben! Aaaaber der Kampf hat sich gelohnt (letztlich war es auch mein Fehler: ich habe die Menge des Rezeptes reduziert und dafür 500g Süßkartoffeln benutzt - leider habe ich sie erst gegart gewogen, was das Ergebnis verfälschte und wesentlich mehr Mehl forderte, als erwartet) und so schafften es diese wunderbaren süß-scharfen Gnocchi auf unsere Teller:


Puuuuh, was sollte denn da noch kommen?!
Richtig - ca. eine Stunde zuvor hatte ich Angies wunderbares Pfirsich-Sorbet aus dem Gefrierschrank geholt, um es antauen zu lassen - da ich kein Mandelaroma im Haus hatte, machte ich es übrigens mit einem Haus Rosenwasser, was ganz hervorragend mit Pfirsich und Rosmarin harmonierte.
O-Ton des Herrn Gast: "Das ist aber Aprikose, oder? Ich bin mir sicher, dass das Aprikose ist!"
Nein, es war wirklich kein Aprikosen-Sorbet ;)


Während wir noch zufrieden unser eisiges Süß löffelten, buk im Ofen bereits der Kürbis-Birnen-Crumble, den Juli für uns ersonnen hatte. Für diesen Gang zeichnet sich übrigens der Gast als Hauptverantwortlicher. Vom Birnen-und-Kürbis-schälen-und-würfeln bis zum Streusel-formen - alles sein Werk!

Das war es.
Ich hab es geschafft.
Sieben Gänge wurden gekocht, fotografiert und genossen.

Tags drauf haben wir übrigens einen leckeren Sonntagsbrunch mit den Resten essen können :)


In den folgenden zwei Posts zeige ich euch dann wie versprochen die Rezeptänderungen und eine kleine Look-a-like-Vorstellung der Original- und Frau-Schulz-Bilder.


Vielen, vielen Dank an die wunderbaren Köchinnen, ohne die dieses Dinner nicht in der Form hätte stattfinden können. Danke, danke, danke :)

Und vielen Dank euch Lesern, die ihr mitfiebert, bei den Abenteuern, die ich wage, und die mich unterstützen - durch jeden Kommentar, jede Mail, jedes Like und jedes Lesen.

Ach, mir ist ganz blümerant zumute.....




























Mittwoch, 20. November 2013

Vegan Wednesday 2013/45

Es tut sich was im Vegan-Wednesday-Land: Die Mädels suchen fleißige Mitpinnerinnen, die sich für das Sammeln begeistern können (Bewerbungen an Regina mit der Emailadresse muc.veg@gmail.com), zudem soll künftig nicht mehr nur das Mittwochsessen gezeigt werden, sondern die Highlights der Woche werden vorgestellt.

Die ganzen Regeländerungen und den Sammelpost dieser Woche finden sich hier.

Bevor ich mit meinem Vegan Wednesday beginne, noch ein paar Worte zu den geänderten Regeln: Zunächst einmal haben meiner Meinung nach die Initiatoren einer solchen Aktion immer das Recht, Regeln zu ändern, wie es ihnen beliebt - wem es nicht gefällt, braucht ja nicht mitmachen. Dennoch finde ich es schade, dass künftig nicht mehr das tägliche Essen von früh bis spät in all seinen Variationen gezeigt werden soll/darf/muss, sondern die Highlights einer ganzen Woche. Gerade den alltäglichen Anstrich fand ich beim VW super - und eben auch, dass Essen so gezeigt wurde, wie es manchmal ist: zu wenig, zu viel, zu ungesund, zu roh, zu süß, zu irgendwas. Ist doch egal, was dem Rest der Welt zu xy ist - ich habe ja stets bemängelt, dass bei mir noch nie jemand auf die Idee kam, mir zu wenig Essen vorzuwerfen! ;) 
Wie dem auch sei - ich werde die nächsten Wochen mal abwarten, aber hoffe sehr, dass der Vegan Wednesday jetzt nicht zum Schaulaufen der Superessen wird, sondern weiterhin Inspirationsquelle für die abwechslungsreiche Alltagsküche bleibt.

Aus diesem Grunde nehme ich mir vor, auch weiterhin meinen Mittwoch zu fotografieren und dokumentieren - vom morgendlichen Porridge bis zum abendlichen Katerschmusen!

Doch bevor ich es bei all der Quatscherei über zu viel und zu wenig vergesse - auch heute ist Mittwoch, auch heute gab es Essen!


Mein Tag startete recht entspannt mit einer Runde Sport. Nachdem ich gestern Abend etwas viel gegessen hatte, hatte ich heute morgen keinen Hunger und ging daher gegen 11.00 zum Arzt - EKG und Belastungstest standen an (ich habe ja letzte Woche über die Schwindelanfälle berichtet, die mich seit einiger Zeit plagen - vielen Dank an dieser Stelle auch für die lieben Kommentare und die Genesungswünsche), außerdem lagen die Laborergebnisse der Blutuntersuchung vor.

Zunächst mal die gute Nachricht:
Meine Blutwerte sind beneidenswert großartig (yeah!), alle Werte sind im Normbereich und vor allem Eisen, Calzium und Kalium sind top. Das freut mich besonders, da ich nicht substituiere und meine Ernährung auch nicht "plane", um auf alle Nährwerte zu kommen. Scheinbar ist der gesunde Essensmix, den ich über die Woche verteilt genieße, gut genug. ;)
Dann schaute der Dr. sich mein EKG- und Belustungstestergebnis an - und fragte prompt, ob ich viel Sport treibe (doppelt yeah!), auch hier war alles ok.
Gut, das führt uns zur schlechten Nachricht:
Ich weiß immer noch nicht, was ich habe. Nächster Stop: HNO-Arzt, der Hausarzt hat mich mit Verdacht auf Störung der Gleichgewichtsorgane überwiesen.

Nach dem Arztbesuch radelte ich in die Stadt. Mia und Emi waren beim Kinderarzt zur U3 gewesen und nachdem Emi bei den Großeltern schlafen gelegt worden war, gingen Mia und ich Mittagessen.
Wir haben einen fabelhaften Libanesen, bei dem es soooooo gutes Essen gibt und das nutzten wir natürlich gleich aus.

Es gab Reis mit Bohnengemüse für Mia und einen Teller leckeren Mischmasch für mich (Brot, Taboulleh, frittierter Blumenkohl, Falaffel, Baba Ghanoush, Hummus):


Danach wollten wir eigentlich eine Runde mit Emi spazieren gehen - da sie aber unheimlich friedlich schlief, entschieden wir uns für eine weitere Runde babyfreie Zeit und einen leckeren Brownie im nahen Café:

Tjaaaaa, das war es dann auch schon.
Kein Porridge heute, keine Kartoffeln, kein Obst. Ein Tag ohne Zimt, Bananen oder Äpfel. Zu wenig Essen und zu viel Ungesundes - aber Kinners, meine Blutwerte rocken das Haus und ich freue mich auf eure Mittwoche! :)


Und zu guter Letzte ein schnelles, unscharfes, aber kuscheliges Kater-verkriecht-sich-in-weiterem-Kater-Foto der zwei Mitbewohner.

Dienstag, 19. November 2013

{Herbstbackspecial} Schnelle Quittentarte

Nun, liebe Kinder, gebt fein Acht 
ich hab euch etwas mitgebracht...


Bevor ich Ende der Woche über das vergangenen Samstag gekochte Sieben-Gänge-Menü berichte, schiebe ich geschwind noch das Rezept der Quittentarte ein, die es bereits letzten Mittwoch in formschönem Bild zu bewundern gab ;)

Frau von Blaubeer hat zum herbstlichen Backspecial aufgerufen und bis Ende November werden noch gebackene Leckereien verschiedener Blogger hier gesammelt und gezeigt.

Nun, die Quittentarte gab es bereits vergangene Woche, aber gestern haben es erneut Quitten in den Einkaufsbeutel geschafft und werden zeitnah das gleiche Schicksal erfahren wie besagte Mittwochsquitte:

Man nehme...
1 große Quitte (leider nicht gewogen - die Quitte hatte etwa die Größe einer Orange)
Saft 1 Zitrone
100 ml Wasser
10 g Ingwer
3 große Scheiben TK-Blätterteig (alternativ ausreichend Blätterteig für eine 26er und eine Mini-Tarte-Form (10 cm))
2 EL Vanillezucker
3 EL Quittenmarmelade
1 EL Zimtzucker
Margarine für die Form

Ingwer schälen und fein würfeln.
Quitte bei Bedarf schälen, in feine Scheiben schneiden (ca. 0,5 cm dick) und mit der Hälfte des Ingwers in Wasser & Zitronensaft ca. 10 min. dünsten. Die Scheiben sollten noch leichten Biss haben und nicht zerfallen.
In der Zeit die Tarteform fetten, Blätterteig ausrollen und auf Tarteformgröße bringen. In die Form legen und an den Rändern hochziehen (es wird eine furchtbar klebrige Angelegenheit, wenn die Füllung beim Backvorgang die Teigform verlässt, daher sorgfältig arbeiten).
Quittenscheiben in dekorativem Muster auf dem Blätterteig verteilen, mit Vanillezucker und der anderen Hälfte der Ingwerwürfel bestreuen. Derweil die Quittenmarmelade (alternativ eine andere helle Marmelade) in einem Topf erhitzen, bis sie flüssig ist. Die flüssige Marmelade über die Quitten gießen und mit Zimt & Zucker bestreuen.

Ab in den Ofen und zwar bei 200° rund 40 min. - die kleine Tarteform darf natürlich früher raus.

Ergibt 1 leckere Quittentarte und 1 Mini-Tarte für den kleinen Hunger

Dauer: 10 min. Quitten garen + 5 min. Tarte formen + 40 min. backe backe Kuchen = 55 min. und es duuuuuftet!!!





Freitag, 15. November 2013

Vegan Wednesday 2013/44

 
 
Mein Mittwoch war diese Woche einfach wunderbar!
Nachdem ich morgens erstmal ein Stündchen auf dem Crosstrainer gelaufen bin, holte mich Mia ab und wir nutzten meinen freien Tag, um mit Emilia gemeinsam nach Frankfurt zu fahren. Nachdem Emi gestillt und dann bei Mias Mama abgesetzt worden war, gingen wir zusammen frühstücken. Da Mias Mutter ein Café leitet, bot es sich natürlich an, dorthin zu gehen.
Leider gibt es kein veganes Frühstücksangebot, was aber nicht so schlimm war, da ich mit Bratkartoffeln und buntem Gemüse als "Frühstück" vollauf zufrieden war. :) Dazu ein Brötchen und einen frischen Obstsalat - läuft!
Nach dem Frühstück ging es los - das eigentliche Tagesziel war nämlich eine kleine Shoppingtour. Ergebnis: ich am Rande der Verzweiflung, Mia völlig erschöpft, wir beide nach 2 Stunden total entnervt und nur noch zu Emi wollend. Wann hat Shoppen eigentlich jemals Spaß gemacht?!
 
                     
 
Bis wir wieder daheim waren, war es 15.00 - Mia hechtete schnell weiter zum Treffen mit Frauen aus ihrem Geburtsvorbereitungskurs, ich bereitete ein Referat für Donnerstag vor.
 
Gegen Abend bekam ich dann doch nochmal Hunger und aß eine schnelle Karotten-Auberginen-Pfanne. Gewürzt wurde das Ganze mit Curry, Paprikapulver edelsüß & rosenscharf, Salz, Pfeffer, Cumin und Garam Masala. Soooooo lecker!
 
 

 
Und ich gestehe - das war noch nicht alles!
Beim Einkauf tags zuvor lachte mich ein Quitte an. Da ich Quittengelee über alles liebe, habe ich mir erstmals eine Quitte gekauft - und diese zu einer schnellen Quittentarte verarbeitet. Das Rezept dazu gibt es später, die lohnt nämlich der Nachbackerei.




Das war es auch schon. Mehr gibt es nicht!

Oder doch: Seit ca. 1/2 Jahr kämpfe ich immer wieder mit Schwächeattacken. Ich habe keine Ahnung, woran das liegt. Anfangs habe ich die Situationen mit vorherigem Kaffee- bzw. Schwarzteekonsum in Zusammenhang gebracht. Seitdem trinke ich keinen Kaffee mehr und tatsächlich ging es mir deutlich besser. Nun war es gestern in der Uni aber so schlimm, dass ich fast ein Referat abbrechen musste & danach heim bin. Heute morgen dann Blutabnahme, großes Blutbild wird gemacht. Dann kommenden Mittwoch EKG & ein Belastungstest, wobei ich ja recht sportlich bin und eher der Meinung meiner Schwester folge, die sagt, dass sich das nach einem konstant zu niedrigen Blutzuckerspiegel anhört. Wie dem auch sei, sobald hier Berichte vorliegen, hoffe ich, Entwarnung geben zu können - es nervt einfach, wenn man ständig Sorge hat, gleich umzukippen.

Sonntag, 10. November 2013

Bananen-Erdnussbutter-Kuchen mit Zimt-Kruste

Auf die Schnelle etwas Süßes gefällig?



Mein Sonntagssüß schaffte es bereits Freitag auf meinen Teller. Der Kuchen entstand frei nach dem Motto "verdammt, ich hab nichts eingekauft!" und vereint nicht nur all das, was spontan in Frau Schulzens Küche zu finden war, sondern ebenso meine absoluten Lieblingsleckereien: Erdnüsse, Bananen, Zimt & Zucker - Herz, was verlangst du mehr?!

Man nehme...
110 g Margarine
140 g Zucker
80 g Erdnussbutter crunchy
3 reife Bananen
40 g gesalzene Erdnüsse
1/2 TL Zimt
Prise Salz
100 ml Sojadrink
1 Pckch. Backpulver
300 g Mehl
Zimt & Zucker

Margarine und Zucker schaumig schlagen. Erdnussbutter einrühren und die zerdrückten Bananen ebenfalls unterrühren. Die trockenen Zutaten mischen und gemeinsam mit dem Sojadrink und den Erdnüssen unterrühren. Wie immer gilt - rührt nicht allzu lang, sonst wird der Teig so sabschig ;)

In eine mit Backpapier / gefettete Springform (18cm) geben, mit Zimt & Zucker bestreuen und bei 160° Umluft ca. 45 min. backen.

Die Zimt-Zucker-Kruste passt herrlich zu diesem saftigen Kuchen - der schmeckt nicht nur den Kids!

Ergibt 1 leckeren Kuchen

Dauer: 10 min. Teig herstellen + 45 min. vor dem Ofen lauern = 55 min. bis zur Stäbchenprobe

Freitag, 8. November 2013

{Porridge} Kürbis-Birnen-Porridge mit einem Hauch Weihnachten

Wie ihr wisst, habe ich bei meinen Frühstücksgewohnheiten einen klaren Favoriten: Porridge!

Je kälter die Tage, desto besser schmeckt ein warmes Frühstück, allerdings versuche ich, immer neue Varianten zu finden. Immer nur Haferbrei scheint zunächst sehr langweilig, doch diese Version mit Kürbis und Birne ist ganz und gar nicht alltäglich.

Man nehme...
30 g Haferflocken
5 g Kokosraspeln
2 Schnitzer Kürbis
1/2 Birne
1/2 TL Spekulatiusgewürz
Wasser nach Bedarf
einige getrocknete Cranberries

Kokosraspeln und Haferflocken ohne Fett etwas anrösten. Mit Wasser aufgießen (ca. 150 - 200 ml) und zur gewünschten Konsistenz einkochen. In der Zwischenzeit den Kürbis in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und die Birne würfeln. Gemeinsam mit dem Spekulatiusgewürz unterrühren und bei geringer Hitze ziehen lassen, bis der Kürbis den gewünschten Garpunkt erreicht.

In ein Schälchen geben und mit gehackten Cranberries bestreut servieren.


Singlelicious

Dauer: Wie lang ein gutes Porridge eben braucht ;)

Donnerstag, 7. November 2013

Vegan Wednesday 2013/43

Wieder eine Woche vergangen - und obwohl ich letzten Mittwoch brav mein Essen fotografierte, schaffte es selbiges doch nicht zu einem Beitrag. War aber auch zu wenig und zu normal und so.
Wie dem auch sei - neue Woche, neue Chance und genau diese habe ich ergriffen und zückte gestern die schweinchenrosa Digicam, um mein Essen mit euch zu teilen.

Vielen Dank an Cara, die diesmal das Sammeln übernimmt.
Und wenn ihr so wie ich auch gerade im totalen Herbstrausch seid, könnt ihr eure Herbstrezepte bis Ende November hier zu einem VW-Herbst-Special posten.

Doch zurück zum gestrigen Essen.

Der Tag begann ganz lecker und herbstlich - und zwar mit einem superleckeren Birnen-Kürbis-Herbstkram-Porridge. Das Rezept tippe ich gleich noch ein, leeeeecker und wirklich einfach!


Nach dem Frühstück ging es - ratet mal - in's Tierheim. Ein Ründchen mit Ronja gedreht und danach ging ich in die Stadt. Ich tausche Ende November nämlich meinen Adventskalender (die Anmeldefrist ist leider vorbei, aber hier erfahrt ihr mehr) und da besorge ich momentan ein paar Kleinigkeiten - stets hoffend, dass ich den Geschmack meiner jungen Tauschpartnerin treffe (Mme Schulz ist nämlich mal gediegene 12 Jahre älter!).

Nun gut. Wieder daheim angekommen, knurrte mir ganz schön der Magen. Trotz des herbstlichen Nieselregenwetters bin ich nämlich noch immer ausschließlich mit dem Rad unterwegs und die Strecke Haus-Schulz-->Tierheim-->Stadt und zurück dauert gut und gerne ein Stündchen. Einfacher Weg ins Tierheim sind 25 Minuten und glaubt mir, ich fahre nicht gerade langsam.
Wo war ich stehen geblieben?!

Ach ja, Hunger. Hunger wurde gestillt mit einer KH-freien Herbstgemüse-Räuchertofu-Curry-Pfanne.


Warum so wenig?
Tjaaaaaa, abends fuhr ich erst mit dem Rad zum Bahnhof (20 min.), dann mit dem Zug zu meinem Onkel, der gestern nämlich Geburtstag hatte.
Besagter Onkel hat eine ganz zauberhafte Frau, meine Tante, die sich bereits Anfang Oktober mit einem veganen Drei-Gang-Menü in mein Herrz kochte.

Der Rest der Gäste aß Gulaschsuppe, ich war mit meiner Teigtasche, die mir schon beim letzten Mal super geschmeckt hat, mehr als zufrieden. Leider fiel mir erst nach der Hälfte der Tasche auf, dass ich eigentlich ein Foto machen sollte - macht aber nix, denn sowohl der Beilagensalat als auch die Füllung (Pilze & Rosenkohl) waren genauso wie beim letzten Mal:


Als Nachtisch gab es nüchterne Kiwi, seeeehr beschwipste Khaki und Kokosraspeln auf selbstgekochtem Birnenkompott - für die unvegane Alternative, eine Mascarpone-Sahne-Creme, wäre beim besten Willen ohnehin kein Platz mehr gewesen, da ich von eben gezeigter Teigtasche gleich mal zwei Stück aß. Wenn's schmeckt, schmeckt's!


Das war es auch schon.

Zum Schluss noch zwei Informationen:

1.) Moritz, der kleine Pflegekater, konnte vergangene Woche gut vermittelt werden und in sein neues Zuhause umziehen. Er heißt nun Felix und lebt bei zwei Jungs.

2.) Mia hat ihr Baby bekommen! Einer der Gründe, warum ich momentan nicht so regelmäßig zum Bloggen komme, heißt also Emilia, ist mittlerweile fast so schwer wie TomTom und eine so zuckersüße Ablenkung, dass ihr mir gar nicht gram sein könnt ;)

Frau Schulz & Emilia