Dienstag, 29. Oktober 2013

{Herbsthunger} Kürbisravioli an herbstlich-asiatischem Gemüse

Vor zwei Wochen rief der Lieblingskeks dazu auf, ihr ein herbstliches Gericht zu kredenzen. Anlass war das Erreichen der 100.000 Klicks - Glückwunsch, liebste Cookie, aber jeder einzelne Klick ist absolut gerechtfertigt.. :)


Wenn ihr Cookies Blog Cookies&Style noch nicht kennt, müsst ihr das schleunigst nachholen, ihr Blog ist nämlich fast so bezaubernd wie sie!

Doch zurück zum Herbstgericht, das Cookie sich wünschte.

Leider kann ich dir den Wunsch nach Abwechslung auf dem Kürbisteller nicht erfüllen - ich mag Kürbis selbst einfach viel zu gerne und so stellte ich mich gestern erstmals an die Arbeitsfläche und rollte Nudelteig aus. Kürbisravioli, die sollten es sein!

Man nehme...
...für den Teig
200 g Hartweizengrieß
90 ml Wasser
1 TL Olivenöl
Prise Salz

...für die Füllung
1/2 Hokkaido
3 Zehen Knoblauch
2 Stängel Thymian, abgerieben
1 EL Olivenöl
2 EL Wasser
Salz & Pfeffer
Saft 1/2 Zitrone
1 Zwiebel

Zunächst wird der Teig hergestellt. Dazu einfach den Grieß mit Salz in eine Schüssel geben und Öl und Wasser langsam zugeben. Immer wieder verkneten, sodass am Ende ein recht fester, aber geschmeidiger Teig entstanden ist. In Klarsichtfolie oder einen Gefrierbeutel packen und für mind. 1h in den Kühlschrank. Dadurch kann der im Grieß enthaltene Weizenkleber sich perfekt entfalten - je länger der Teig ruht, desto besser.

Sobald der Teig ruht, kann man sich der Füllung widmen. Dazu den Hokkaido grob zerkleinern und mit Thymian, Salz & Pfeffer, Öl und Wasser mischen. Auf ein Backblech legen und die Knoblauchzehen ungeschält dazwischenlegen (danke für den Tipp, Cookie - ich mache meinen Knobi jetzt immer so :) ). Bei 200°C ca. 20. min. backen lassen. Derweil eine Zwiebel fein hacken und in etwas Olivenöl glasig braten.
Sobald der Kürbis gar ist, abkühlen lassen und mit dem ausgedrückten Knoblauch, Thymian und der Flüssigkeit (inkl. Zitronensaft) zu einer glatten Masse pürieren. Die Füllung sollte fest, aber nicht bröckelig sein - je nach Größe des Hokkaidos muss eventuell noch etwas Flüssigkeit hinzugegeben werden.
Kräftig abschmecken und die Zwiebelwürfel unterrühren.

Dann geht's an die Ravioli:
Dazu den Teig halbieren und nacheinander sehr dünn ausrollen. Das kann einige Minuten dauern und sollte auf einer gut bemehlten Fläche geschehen, damit der Teig nicht reißt. Nun kann man entweder Kürbisfüllung auf der einen Teighälfte verteilen, die andere Hälfte des Teiges wie eine Decke darüberlegen und Quadrate ausschneiden. Diese dann mit der Gabel andrücken, sodass die Nudel geschlossen ist. Alternativ sticht man aus dem Teig Kreise aus (ich habe diese Variante und ein Weinglas genommen) und platziert mittig etwas Füllung. Dann zuklappen und die Ränder ebenfalls mit einer Gabel festdrücken - so erhält man die typische Halbmondform.

Wie auch immer man die Ravioli macht - kurz vor dem Servieren müssen sie ca. 5 - 7 min. in kochendem Salzwasser garen.

Traute Dreisamkeit

Dauer: 10 min. Teig kneten + 1 h Wartezeit + knochenhartes Ausrollen (ca. 10 min.) + Kochzeit = anderthalb Stunden, die sich aber wirklich, wirklich, wirklich lohnen!

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Doch wir sind noch nicht fertig.
Als Beilage habe ich mich für asiatisch angehauchtes Gemüse der Saison entschieden.

Man nehme...
Brokkoli
Champignons
Fenchel
Ingwer
Sojasauce
Olivenöl

Ich habe die Beilage für eine Person gemacht und daher 3 Röschen Brokkoli, 3 Champignons, 1/4 Fenchel, ein 2 cm langes Stück Ingwer und 1 TL Sojasauce genommen. Den Brokkoli habe ich kurz vorgegart, dann alles in etwas Olivenöl angebraten und mit Sojasauce abgelöscht.
Lecker, schnell und soooo easy!

Singlelicious

Dauer: 2 min. Gemüse schnibbeln + 5 min. Brataktion = 7 min., also in etwa die Kochzeit der Ravioli ;)
 

Komplettiert hat das Gericht ein kleines Tomatensugo. Dazu habe ich einfach etwas eingefrorene Tomatensauce vom Sommer mit ein paar Oliven verfeinert und dazu gereicht. Alternativ findet ihr hier ein Tomatensaucenrezept, das jahreszeitenunabhängig schmeckt.






Sonntag, 27. Oktober 2013

Double-Choc-Brownie

Habe ich bereits erwähnt, dass ich für das Café meiner Tante backen darf?
Das ist wirklich cool und nachdem ich bereits einen Schoko-Käsekuchen, einen Johannisbeer-Marzipankuchen und den Birnen-Marzipankuchen gebacken habe, sollte es diesmal schnell und unkompliziert gehen.
Also entschied ich mich, Brownies zu backen. Nun gibt es auf diesem Blog bereits zwei Brownie-Rezepte, aber die schokoladigsten Brownies der Welt sind nun wirklich sehr saftig (besser gesagt feucht), daher eventuell nicht Café-geeignet - und die Erdnussbutterbrownies sind dagegen schnell und einfach, aber irgendwie auch etwas langweilig.
Warum also nicht das Gute beider Brownies miteinander verbinden und einfach einen herrlich saftigen, schokoladigen Superbrownie backen?!

Gesagt, getan:

Man nehme...
250 g Mehl
250 g Zucker
60 g Kakao
1 geh. TL Backpulver
Prise Salz
240 ml Pflanzenöl (ich nehme gerne neutrales Rapsöl)
240 ml Leitungswasser
100 g Zartbitterschokolade

Mehl, Zucker, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Schokolade grob hacken. Öl und Wasser mischen und zu den trockenen Zutaten geben. Zuletzt die Schokoladenstücke unterheben.
In eine mit Backpapier ausgeschlagene Form geben (meine Form misst ca. 25*35cm) und bei 180° und 40 min. bei Ober- und Unterhitze backen.

Ergibt eine Form wunderbaren Brownieglücks

Dauer: 10 min. Teig mischen + 40 min. gedulden = 50 min. und die Brownies schmeeeecken!!!


P.S.: Die Brownies haben mir so gut geschmeckt, dass ich ein paar Tage später eine zweite Ladung buk. Ein besonders großer Brownie wanderte dann in das Päckchen, das Homeveganer bei der Verlosung zum ersten Bloggeburtstag gewonnen hat.
Vielen Dank für das Lob - hier ist nun das richtige Rezept :)


Donnerstag, 24. Oktober 2013

Vegan Wednesday 2013/41


Endlich ist es so weit: Wechsel des Anbieters nach drei Woche Wartezeit erfolgreich überstanden und das bedeutet, dass ich wieder häufiger am Vegan Wednesday teilnehmen kann!

Und besonders der gestrige Vegan Wednesday hat sich absolut gelohnt, es sammelt Carola von twoddledrum.

Da das Semester wieder angefangen hat, startete ich meinen Morgen mit einer Portion Porridge, wobei ich tags zuvor das erste Mal seit Monaten wieder eine Mango gekauft hatte. Nicht wundern - die Mango wurde gestern zu jeder Mahlzeit verspeist, sooooo lecker war sie.

Voila: einfachstes Porridge (Haferflocken, Wasser, Kokosraspeln) mit Mangotopping


Da ich mittwochs seeeehr angenehm Uni habe, 14-18 Uhr ist echt easy, verbrachte ich den Tag mit aufräumen, spülen, backen und Moritz schmusen. Wer Moritz ist? Dazu später mehr.

Zur Mittagszeit kochte ich mir eine schnelle Pfanne Glück.
Dazu einfach alles an Gemüse, was sich verwenden lässt, in gleichgroße Würfel schneiden - bei mir waren es neben Räuchertofu Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Möhren und Zucchini. Serviert in einer Sauce aus Tahin und Erdnussbutter, getoppt von - na, ratet mal - Mango!


Einfach und soooo lecker, so muss das sein!

Anschließend gab es als Lohn für meine Mühen einen perfektionierten Super-Schokoladen-Brownie. Das Rezept dazu kommt bald, ich habe für mich endlich den idealen Brownie entwickelt. Nicht im Bild sind eine Mandarine, zwei weitere Brownies und Restbestände der am Morgen geschlachteten Mango.

 

Nun wollt ihr sicher wissen, wer besagter Moritz ist.

Moritz ist ein ca. 15 Wochen alter Kater, der vor 2 Wochen auf einem Autobahnzubringer gefunden wurde. Sein Geschwisterchen (gleiche Größe, gleiche Farbe) lag totgefahren einige Meter weiter. Nunja, wie es so ist, habe ich den Kleinen seit vergangenem Freitag als Pflegekater aufgenommen.
Ob er bei mir bleibt? Ich habe mich noch nicht entschieden.
Vorerst ist er hier, freundet sich mit TomTom an (Mio ist wie immer etwas misstrauischer), spielt und schläft viel.

Eigentlich sieht er aus wie Mio, bloß mit intaktem Schwanz :)

Nun freue ich mich aber auf eure Beiträge, die gewiss auch herbstlich ausfallen werden.









Montag, 21. Oktober 2013

{And the winners are...} Ergebnis der Verlosung zum ersten Bloggeburtstag

Heute morgen weckte mich eine Nachricht vom Lieblingskeks: Alles ok bei dir? Du fehlst im www.

Liebster Keks,
alles ist gut. Leider, leider war es in den letzten drei Wochen nur unter äußerst erschwerten Umständen möglich, überhaupt Rezepte zu zeigen und Lebenszeichen von mir zu geben - ich kam Ende September nämlich auf die glorreiche Idee, den Internetanbieter zu wechseln. Tja, das führte erstmal zu kleineren Umbaumaßnahmen am Hause der Vermieter, es wurden Kabel gelegt und Löcher gebohrt und ich saß ganze 3 Wochen komplett ohne Internet da - ein Albtraum für jeden Blogger!

Doch nun ist alles wieder gut - Internet funktioniert einwandfrei und ich muss nicht mehr zum Geschwisterkind radeln, um schnell einen Post abzusetzen (so geschehen bei den Gin-Tonic-Cupcakes und dem leckeren Birnen-Marzipan-Kuchen).

Doch genug von mir - jetzt geht es um euch!

Ich habe mich über all die entzückenden Kommentare zu Ehren meines Bloggeburtstages gefreut. Besonders toll finde ich, dass meine Porridgevariationen so gut ankommen - das heißt, mehr Porridgerezepte werden folgen! Auch wurden weitere 2go-Rezepte gewünscht und da heute das neue Semester beginnt und Frau Schulz mal wieder Alternativen zum Mensaessen braucht, werden davon gewiss ebenfalls einige folgen.
Doch auch die anderen Rufe nach Kürbis, Zwiebelkuchen, Auflauf und Co. bleiben nicht ungehört und werden sich gewiss bald hier finden - nur die gewünschten 0-Kalorien-Muffins wird es vermutlich nicht geben, ich bemühe mich aber um leichte Varianten ;)

Doch genug der Quatscherei!

Ausgelost wurden aus 52 Teilnehmern insgesamt 6 Gewinner. Ich habe diesmal die online zugängliche Möglichkeit von random.org genutzt und somit per Zufallsprinzip alle Gewinner ausgelost.


And the winners are...

1. Platz: Kochbuch Vegan genial

















Kate, die immerzu versucht, ein gutes Mädchen zu werden








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2. Platz: Mützchen für die kalte Jahreszeit (vielen Dank an Jess!)












 




Melanie

 







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3. Platz: Futterpaket von Frau Schulz















 



Homeveganer, ich hoffe, du freust dich auf die sweeten Naschereien aus dem Hause Schulz!






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Je einen Jutebeutel Wildtiere raus aus dem Zirkus




  




Carola - frisch verheiratet, noch frischer umgezogen und bei twoodledrum Vegan-Wednesday-sammelnd




 Ein/e anonyme/r Leser/in - avijubu










Jess, der kleine Cookie Ninja






Die Gewinner werden von mir per Mail benachrichtigt.

Allen anderen danke ich für euer Interesse - ich freue mich auf die weitere Zeit mit euch und hoffe, ihr lest auch weiterhin gerne mit.

Montag, 14. Oktober 2013

{Dann wollen wir doch Kuchen essen} Birnen-Marzipan-Kuchen

Huiuiui, was hat sich Angie denn da wieder einfallen lassen?!
Kuchen will sie haben, Torten, Muffins, Cupcakes - kurzum, alles, was das Herz höher schlagen und die Hosennummern größer werden lässt.




Doch beginnen wir von vorne..
Angie, deren Blog Bissen für's Gewissen ich schon seit geraumer Zeit lese, die ich unlängst in Wien besuchte und die mit ihrem Beitrag zum Sieben-Gang-Menü der vergangenen Tage nicht nur mein Herz zum Schmelzen brachte - Angie also rief dazu auf, zu Ehren ihres zweiten Bloggeburtstages [Happy Birthday, trallalalalaaaaa] opulente Kuchen und andere Köstlichkeiten für sie zu backen.

Nun, da ließ sich Fräulein Schulz natürlich nicht zweimal bitten - allerdings musste auf üppige Deko verzichtet werden, da ich ein kleines Zeitfresserproblem namens Arbeit & nahendes Studium habe ;)

Ich habe mich nachfolgend für ein Rezept entschieden, das ich vor Jahr und Tag mal zugesteckt bekam. Woher es ursprünglich kommt, weiß ich gar nicht - da ich mich aber nicht mit fremden Federn schmücken möchte - ja, ich habe mich an einem Rezept orientiert. Nein, ich weiß die Quelle leider nicht mehr. Macht aber nix, oder? ;)

Trotzdem ist dies ein Kuchen, den ich ohne Weiteres Marie Antoinette kredenzt hätte - und ich bin mir sicher, er hätte ihr geschmeckt!

Birnen-Marzipan-Kuchen für Marie Antoinette

Man nehme...
...für den Teig
250 g VK-Mehl
80 g brauner Rohrzucker
150 g Margarine
1 EL Sojamehl, vermischt mit 2 EL Wasser
2 EL Sojamilch
Prise Salz

...für den Belag
1 kg Birnen, geschält, halbiert, entkernt
Saft 1 Zitrone
1 EL Agavendicksaft
30 g Rohrzucker
100 ml Sojasahne
150 g Marzipan

Zunächst den Mürbeteig herstellen. Dazu alle Teigzutaten solange verkneten, bis ein glatter Teig entstanden ist, dann ca. 30 min. im Kühlschrank parken.
In der Zwischenzeit die Birnen vorbereiten und die Birnenhälften in Zitronensaft und Agavendicksaft dünsten. Aus dem Sud nehmen und abkühlen lassen.
Den Teig in eine gefettete Springform (28 cm) ausrollen, mit einer Gabel mehrfach einstechen und bei 175° ca. 15 min. vorbacken. Derweil Marzipan mit Sojasahne und Zucker zu einer glatten Masse rühren. Sie sollte später mit einer Spritztülle verwertbar sein, daher darf die Konsistenz nicht zu flüssig werden.
Birnenhälften auf den Boden und mit der Marzipanmischung ein hübsches Gittermuster auf den Kuchen spritzen.
Und ab damit in den Ofen - genauer 25 min. bei 175°, wobei der Kuchen sich auf der unteren Schiene am wohlsten fühlt.

Der Kuchen schmeckt gleichwohl frisch wie am nächsten Tag sehr lecker - Angie, ich hoffe, dir gefällt mein Beitrag und du kannst meinen Kuchen ganz bald probieren ;))

Ergibt einen Kuchen, der einer Königin würdig ist

Dauer: 10 min. Teig kneten + 30 min. schlafen im Kühlschrank + 40 min. Gesamtbackzeit = 80 min., aber es lohnt sich sooooo sehr!


Samstag, 12. Oktober 2013

{Bake-a-TV-Show-Cupcake} Gin-Tonic-Cupcakes zu Ehren Charlie Harper

Hallo meine Lieben,
in der letzten Zeit feiern einige meiner liebsten Blogs ihren ersten Geburtstag. Nachdem ich meinen ersten Geburtstag vergangene Woche mit einem herrlichen Sieben-Gang-Menü feiern konnte, könnt ihr bis kommenden Donnerstag, 17.10.2013, noch eine Kleinigkeit bei mir gewinnen - solltet ihr das noch nicht gesehen haben, schaut doch einfach mal hier vorbei :)
Doch auch Juli von foodsandeverything feiert Geburtstag und hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: Wer Julis Blog liest, merkt schnell, dass neben leckerem Backwerk ihr Herz vor allem für Serien schlägt - großartig, da haben wir etwas gemeinsam ;)











Juli rief also passend zu ihren beiden Leidenschaften dazu auf, Cupcakes zur Lieblingsserie zu backen. Und da ich Julis Blog außerordentlich gerne lese und sie außerdem den wunderbaren Nachtisch meines Menüs vergangene Woche für mich zubereitet hat, muss ich natürlich mitmachen!

Nach einigem Überlegen - eigentlich vergöttere ich HIMYM, aber die Beiträge der anderen erschienen mir so bestechend kreativ und schön, dass ich damit nicht konkurrieren wollte, My name is Earl erschien mir dann doch zu schwer umzusetzen, Scrubs mochte ich früher, aber es macht wenig Sinn, einen Appletini-Cupcake zu backen, wenn ich die Serie ja doch nicht mehr schaue - kam mir die Erleuchtung: Ein Charlie-Harper-Gedächtnis-Cupcake soll es sein!


Da dies meine allerersten Cupcakes sind, habe ich im Netz ein wenig nach Inspiration gewühlt und stieß schließlich auf dieses Rezept, das ich ein wenig angepasst habe.

Charlie Harper, der von dem skandalumwitterten Charlie Sheen in der Serie Two and a half man gemimt wurde, liebte Zeit seines Lebens schöne Frauen, Sex mit selbigen und natürlich Alkohol. Vieeeeel Alkohol! Leider wurde die Figur des Charlie Harper in der Serie zu Grabe getragen, nichtsdestotrotz widme ich die folgenden Cupcakes Charlie Harper, der mich im Wechsel anwidert, begeistert oder einfach nur schmunzeln lässt. Ich hoffe, die folgenden Cupcakes lösen bei euch nicht so ein Wechselbad der Gefühle aus ;)

Gin-Tonic-Cupcakes zu Ehren Charlie Harper

Man nehme...
...für den Teig
180 g Sojajoghurt
Saft 1 Limette
3 EL Gin
3 EL Tonic Water
140 g Zucker
Schale 1/2 Limette
150 g Margarine
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
2 EL Sojamehl, gemischt mit 4 EL Wasser
Prise Salz

...für das Frosting
130 g Margarine
250 g Puderzucker
2 EL Gin
2 EL Tonic Water

Zunächst wird der Teig hergestellt. Dazu Margarine, Zucker und Salz schaumig schlagen und mit Sojajoghurt, Limettensaft und -schale, Gin und Tonic Water mischen. Anschließend die trockenen Zutaten zugeben und verrühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Diesen in vorbereitete Muffinförmchen füllen und bei 170° ca. 20 min. backen.
Wenn die Muffins ausgekühlt sind, ist es Zeit für das Frosting. Dazu die zimmerwarme Margarine mit gesiebtem Puderzucker aufschlagen. Gin und Tonic Water unterrühren und mithilfe einer Spritztülle auf die Muffins geben. Ein bisschen Limettenschale drauf und fertig sind die Cupcakes, die auch Charlie Harper geschmeckt hätten!


Ergibt 14 Cupcakes

Dauer: 10 min. Teig rühren + 20 min. Backzeit + 15 min. Verzieraktion = 45 min. exkl. Wartezeit, bis die Minikuchen ausgekühlt sind


Donnerstag, 10. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Birthdaycake: Kürbis-Birnen-Crumble

Sechs wundervolle Gänge haben wir bereits hinter uns gebracht und ich sehe den Müslischalenbesitzer und mich zufrieden glucksend bei Tische sitzen, mit vollen Mägen und seligem Lächeln auf den Lippen. Doch sechs sind nicht genug, sieben Gänge wollte ich haben und sieben Gänge sollen es heute auch werden!

Den letzten Gang hat Juli von foodsandeverything vorbereitet und ich sag's euch, das ist der krönende Abschluss dieses tollen Menüs!

Juli ist eine der Bloggerinnen, zu der ich seit Anfang an in ehrfurchtsvoller Haltung aufschaue. Nicht nur, dass ihre Rezepte eine Gelinggarantie haben, mich - die so gar keine Dekomieze ist - begeistert die Klarheit ihrer Fotos, mit denen sie ihre Speisen zeigt. Strukturiert, ohne viel Klimbim, macht ihr Essen direkt Lust auf mehr.
Wobei, ich korrigiere - Juli neigt durchaus zu Klimbim, aber eben an den richtigen Stellen. Ganz gleich, ob ihre Leidenschaft für US-Serien, außerordentlich gute Musik oder das Backen (manchmal auch für alles auf einmal, siehe ihr Blogevent zum eigenen Einjährigen, bei dem sie aufrief, die Lieblingsserie als Cupcake umzusetzen - kreativ, kreativ, Mrs Juli!), immer macht mir ein Besuch bei ihr gute Laune - ich fühle mich einfach wohl in der Welt der Juli und freue mich daher umso mehr, dass ich sie für den Abschlussgang gewinnen konnte.

Merci Juli - dieser Nachtisch wird gewiss auch außerhalb der Menüfolge gekocht!



Was verleiht einem Abendessen mehr Spannung, als zwei sehr gegensätzliche Komponenten, die sich auf dem Teller zu einem spektakulären Gericht vereinen?

Als mich die bezaubernde Frau Schulz fragte, ob ich für ihr geplantes 7-Gänge-Menü (7!) einen Part übernehmen möchte, war ich natürlich gleich Feuer und Flamme. Nicht nur, weil allein die Idee 7 verschiedene Speisen in 7 Stunden zuzubereiten so cool war, dass ich nicht nein sagen konnte, sondern auch, da dies genau der richtige Anlass war, etwas ganz besonderes zu backen. Denn Frau Schulz zaubert dieses Menü für einen  bestimmten Herren - ihren Müslischalenbesitzer. Wenn das mal kein Ansporn ist, etwas Wohlschmeckendes beizusteuern, dann weiß ich auch nicht :)

Ausgesucht hab ich mir, wie könnte es anderes sein, das Dessert. Und da wir uns  mittlerweile offiziell im Herbst befinden, kommt natürlich etwas Warmes auf den Teller - ein Butternuss-Birnen-Crumble. Ob man es glaubt oder nicht, Birne harmoniert wunderbar mit dem Kürbisgewächs. Dazu etwas Ahornsirup, eine zimtige Note und ein paar knusprige Mandelstreusel - und schon ist man im 7. Crumblehimmel.

Also, ihr beiden, dann lasst es euch mal schmecken ♥

süß & würziger - Butternusskürbis Birnen Crumble für Zwei
(Vorbereitungszeit: 15min, Backzeit: 45min)

230g gewürfelter Butternusskürbis (ohne Schale, Kerngehäuse)
2 Birnen
4-5 EL Ahornsirup
2 EL Kürbisgewürz*
35g gemahlenen Haferflocken
20g gemahlenen Mandeln
30g Alsan

1. Den Butternusskürbis und Birnen schälen, entkernen und klein würfeln. Anschließend in eine feuerfeste Form geben, mit Ahornsirup & Kürbisgewürz beträufeln und alles gut vermengen.
2. In einer separaten Schüssel gemahlene Haferflocken, Mandeln und Alsan verkneten und die Streusel danach auf der Kürbis-Birnen-Mischung verteilen.
3. Den Crumble bei 180° 45min im Ofen backen. Anschließend noch warm servieren.



Tipps & Tricks:
- Wer keine Möglichkeit hat, die Haferflocken zu mahlen, kann stattdessen auch einfach Mehl verwenden.
- Je kleiner Kürbis & Birne gewürfelt sind, desto schneller garen sie im Ofen.

* kann man ganz einfach aus Zimt, Ingwer, Kardamom, Paprika, Kurkuma, Koriander & Kreuzkümmel und etwas Salz selbst zusammen mischen



Mittwoch, 9. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Dessert: Pfirsich-Mandel-Sorbet

Diesen Gang hat eine ganz wunderbare Bloggerin vorbereitet, die ich seit langem sehr schätze. Kleiner Tipp gefällig? 
1.) Ihre Katzen Hatschi und Melek sehen meinen beiden Katertieren ungeheuer ähnlich.
2.) Sie bereichert regelmäßig die Vegan Wednesdays mit wunderbaren Gerichten.
3.) Madame ist ein kleines Süßmäulchen und wird vermutlich irgendwann an einem Zuckerschock sterben - ihre Backwaren sind aber auch einfach ungemein köstlich.
4.) Ich habe besagtes Mädel erst vor kurzem kennenlernen können und mich von ihren Backkünsten selbst überzeugt!

Richtig, die Rede ist natürlich von Angie, die sich mit ihrem Blog Bissen für's Gewissen direkt in mein Herz katapultiert hat. Nachdem ich sie gerade erst in Wien besuchte, bin ich umso stolzer, dass diese wunderbare Frau einen Gang meines Menüs ausgerichtet hat:



Pfirsich-Mandelsorbet mit einem Hauch Rosmarin

Hallo, ihr lieben Frau Schulz-Leser_innen!

Ich heiße Angie, blogge auf „Bissen für’s Gewissen“ und wurde von Frau Schulz gebeten, einen Beitrag für ihr 7-Gänge-Menü beizusteuern. Dazu habe ich mir ein einfaches, aber leckeres Dessert ausgedacht, das einem trotz seiner Kälte das Herz erwärmt.

Aber bevor ich dazu komme:

Happy erster Bloggeburtstag!

Ganz ein Jahr kenne ich Frau Schulz noch nicht, aber ich weiß noch, wie wir uns das erste Mal „begegnet“ sind. Im Januar diesen Jahres hat Frau Schulz meinen ersten Vegan Wednesday Beitrag kommentiert, ich zitiere: „...Matcha mit Katze. Sieht auf dem ersten Blick meinem TomTom recht ähnlich - daher sehr schön :)“. Ein erster Blick auf ihren Blog, dabei Mio und TomTom gesichtet, Rezepte mit Marzipan und Mohn gefunden, mich an ihrem erfrischenden, fröhlichen Schreibstil erfreut und es war glasklar: „Ab sofort bin ich Frau-Schulz-Groupie!“.

Ich freue mich auf viele weitere Rezepte, Katzenfotos, Hundegeschichten, Vegan MoFos, Fitnesschallenges, Buchtipps, Musiktipps, Pamks, Vegan Wednesdays, Porridgemania, Muffinmania und großartige, neue Ideen!  Auf die nächsten 10 Jahre, Frau Schulz!
 
Nun aber zum Sorbet :)
 
Rezept
300g Pfirsiche (aus der Dose)
100g Zucker
100ml Wasser
Ein paar Tropfen Mandelaroma
1 EL Rum
Saft einer Zitrone
Handvoll Rosmarinnadeln frisch

Zubereitung
Wasser mit Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und leicht eindicken lassen, die Masse soll nicht karamellisieren!

Pfirsiche und ausgekühlter Zuckersirup in einen Mixer geben und ganz fein pürieren. Zitronensaft, Rum und Mandelaroma nach Geschmack dazu.

Rosmarinnadeln ganz fein hacken und unter die Masse mischen.

Masse in eine flache Schüssel geben und in den Gefrierschrank stellen. Alle halbe Stunde umrühren. Alternativ die Masse einfach eine Nacht durchfrieren lassen und bei Bedarf das Sorbet mit einem Löffel abschaben (geht ganz leicht).

Auf einem Teller anrichten und schnell und gemeinsam genießen, bevor es schmilzt. 


Lasst es auch schmecken und habt es schön!
Angie

Dienstag, 8. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Hauptgang: Scharf-süße Gnocchi

Nachdem das Sieben-Gänge-Menü gestern unterbrochen wurde (Bloggeburtstag, tolle Verlosung, hier zu finden), geht es heute mit dem Hauptgang weiter. 
Eigentlich müsste es zum Hauptgang eineinhalb Kürbisse geben, doch die Bloggerin, die sich des Hauptganges angenommen hat, verzichtete diesmal auf ihr Lieblingsgemüse. Es finden sich auch weder Avocado noch Obst im Hauptgang und trotzdem - glaubt es mir ruhig - hat ihn der Lieblingskeks von Cookies&Style geschaffen.
Cookies Blog lese ich schon seit einer halben Ewigkeit. Die wunderschön drapierten Bilder ihrer Gerichte haben mich ebenso in ihren Bann gezogen wie die stets kreativen Rezepte, die sie mit uns teilt. Das Outfit-Foto, das am Ende eines jeden Beitrages folgt, zeigt eine hübsche Frau, die neben einem tollen Geschmack auch ein bewundernswertes Händchen für Styling hat!
Vergangene Woche hatte ich das Glück, Cookie in Wien kennenzulernen - und sie ist ebenso bezaubernd, wie es ihre Bilder und Rezepte schon vermuten lassen.



Danke, liebste Cookie, dass du dich dem Hauptgang angenommen hast!


Frau Schulz plant ein 7-Gänge-Menü für sich und ihren Müslischalenbesitzer und ich darf den Hauptgang dazu beisteuern.
Da lasse ich mich nicht lange bitten und bitte stattdessen zu Tisch.
Ja, Überraschung, es gibt nichts mit Kürbis! Hättet ihr jetzt nicht gedacht, was?!

Mein Hauptgang lässt sich super vorbereiten - was wichtig ist bei einem so großen Menü - und benötigt nicht viele Zutaten.
Nachdem es sich um ein Dinner für zwei handelt, habe ich beschlossen meinen ach so geliebten Knoblauch und den übermäßigen Gebrauch von Zwiebeln zu lassen und stattdessen etwas Mundgeruchsneutrales zuzubereiten.
Allerdings finden sich Ingwer und Chili in meinem Gericht, die ja als heimliche, legale Liebesdrogen gehandelt werden ;-)
"Scharf-süße Gnocchi"
Rezept (natürlich für 02 Personen):
700g Süßkartoffeln
200g Weizenmehl (Typ 550)
50g Dinkelgries
1 EL Kartoffelmehl
1 TL Kurkuma
einige Blätter Salbei
etwas frisch geriebene Muskatnuss
einen ganzen Haufen aus der Chili-Gewürzmühle
gutes Olivenöl
Für die Gnocchi die Süßkartoffeln waschen und in dicke Scheiben schneiden. Diese auf ein Blech legen und mit einer Tinktur aus Öl und Chili bestreichen und mit den Salbeiblättern belegen. Danach kommen die Gesellen bei 180 Grad in den Backofen und zwar so lange,  bis sie richtig schön weich sind (das dauert in etwa 40-50 Minuten).
Nach Ende der Garzeit aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen (die Salbeiblätter auf keinen Fall wegwerfen). Dann aus der Schale drücken und mit den restlichen Zutaten gut verkneten, bis ein schöner, homogener Teig entstanden ist.
Der Teig wird nun in längere Würste gerollt und im ca. 1 cm Abstand mit einem Messer zu Gnocchi geteilt.
Diese dann nur noch im Salzwasser kochen, bis sie an der Oberfläche schwimmen, dann sind sie fertig und durch den Kurkuma leuchtend orange.
Dazu habe ich eine leichte Soße angedacht die aus folgenden Zutaten besteht:
etwa 10 getrocknete Tomaten
1 Daumengroßes Stück Ingwer
etwas Alsan
Die Margarine in einer großen Pfanne schmelzen und kurz brutzeln lassen. Den Ingwer sehr fein hacken, zugeben und mitbraten. Dann noch die getrockneten Tomaten in Streifen schneiden und ebenfalls zugeben. Zuletzt noch die Gnocchi in die Pfanne werfen und gut durchschwenken.
Zum Anrichten die Salbeiblätter über den Gnocchi zerböseln und gut schmecken lassen.
Als Beilage gibts einen gemischten Salat mit Karottenstreifen und SenDi Dressing. Dafür einfach Olivenöl, Granatapfelbalsamico, 1 TL Mandelmus und 1 großen TL SenDi (von Zwergenwiese) miteinander vermischen und über den Salat geben.
Ich wünsche dem Fräulein Schulzi und ihrem Müslischalenbesitzer einen guten Hunger und bin schon auf die anderen Gänge gespannt.
Habt es gut!
Euer Lieblingskeks




Montag, 7. Oktober 2013

Verlosung zum einjährigen Bloggeburtstag

Ich unterbreche mal die Speisenfolge des Sieben-Gänge-Menüs, um meinen kleinen Blog zu feiern, der heute ein Jahr alt wird. Doch seid gewiss - morgen geht es mit einer fulminanten Hauptspeise weiter und danach folgen zwei herrliche Desserts.

Als ich vor einem Jahr anfing zu bloggen, war ich gerade einen Monat lang dabei, mich in mein veganes Leben einzufinden. Ich las einige vegane Blogs und legte das Konto zunächst nur an, um auf anderen Blogs nicht immer anonym kommentieren zu müssen.
Nachdem ich kurzzeitig einen Bücherblog angefangen hatte, merkte ich sehr schnell, dass mein Herz für etwas anderes schlägt: Ich wollte meine ersten veganen Schritte, meine ersten Koch- und Backversuche in der veganen Welt viel lieber teilen, als meine Leseerlebnisse.
So zog es mich schließlich hierher und der kleine Kosmos der Frau Schulz nahm nach und nach Formen an.

Die ersten Wochen waren aufregend und entmutigend zugleich: Einerseits machte mir das bloggen von Anfang an viel Spaß, andererseits fragt man sich am Anfang, ob man jemals mehr als 5 Leser haben wird. Dass heute 120 via Blogconnect, weitere 175 via facebook sowie knapp 80 über bloglovin meinem Blog folgen, damit hätte ich niemals gerechnet!

Vielen Dank euch allen, die ihr meinen Blog abonniert habt - vielen Dank auch den anonymen Mitlesern und allen, die die kleine Welt der Frau Schulz, die Geschichten von Mio & TomTom, von Ronja, dem Geschwisterkind und dem Müslischalenbesitzer bis heute interessiert - ohne euch wäre dieser Blog nicht mal halb so schön.

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar, bin stolz wie Bolle über jeden neuen Leser und einfach nur glücklich, dass dieses Experiment ebenso gut funktioniert wie mein veganes Leben.

Als kleines Dankeschön möchte ich eine kleine Verlosung starten - die Regeln dazu findet ihr weiter unten, doch zunächst vielen Dank an diejenigen, die mir einige der Preise zur Verfügung stellen - das macht es erst möglich, euch ein kleines Give-away zu meinem Geburtstag zu präsentieren!

1. Preis: Kochbuch Vegan genial
Nachdem Mia mir zur bestandenen Bachelorarbeit das Kochbuch Vegan genial geschenkt hat, habe ich mich in dieses Buch und seine Rezepte verliebt! Sie sind nicht nur wunderhübsch anzusehen, sondern auch einfach nachzukochen und sehr lecker. Der Neunzehn-Verlag stellt mir tollerweise ein Exemplar zur Verfügung, das einer von euch gewinnen kann.






2. Preis: Strickmütze von Jess
Nachdem meine Schwester mir eine Strickmütze für den Winter gestrickt hat, wollte ich bei dieser Verlosung unbedingt eine selbstgestrickte Mütze verlosen. Da ich leider gar nicht stricken kann/will, bekniete ich Jess von veganslayer, mir doch ein kleines Mützchen zu stricken. Und siehe da - heraus kam eine wunderbar-schicke Strickmütze, natürlich aus veganer Wolle.


3. Preis: ein Päckchen von Frau Schulz
Ha! Das habt ihr nun davon, die ihr alle meinen Blog lest! Ich stelle mich für euch an den Herd, backe und koche wie eine Verrückte und schnüre daraus ein wunderbar-schmackhaftes Päckchen! Was rein kommt, weiß ich selbst noch nicht so genau - aber es wird schon munden ;)



4. - 6. Preis: eine Jutetasche Wildtiere raus aus dem Zirkus (PETA)
Tiere in Zoo und Zirkus sind häufig zu einem Leben verdammt, das ihren natürlichen Bedürfnissen nicht entspricht, teilweise sogar zuwider läuft. Auf der World-press-Fotoausstellung, die ich in Wien zusammen mit Angie besuchte, gab es eine Fotostrecke, die Tiere in chinesischen Zoos zeigte. Unendlich traurig stimmten mich diese Bilder, ebenso geht es mir an's Herz, wenn ich Tiere sehe, die im Zirkus allerlei "Kunststücke" vorführen müssen. PETA startete in diesem Jahr die Kampagne TYKE2014, die die Problematik von Wildtieren im Zirkus in den Mittelpunkt rückt.
Tyke war eine Elefantendame, die nach einem missglückten Fluchtversuch im Jahre 1994 erschossen wurde.
Drei dieser Taschen, mit denen an Tyke und die Problematik, die auch heute noch Wildtiere im Zirkus darstellen, erinnert wird, könnt ihr hier gewinnen.
Quelle: Peta.de

Die Regeln
1. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder eine Einverständniserklärung eurer Eltern haben, dass ihr hier teilnehmen dürft. Eure Adressen frage ich im Falle eines Gewinnes an und gebe sie an den Verlag und PETA weiter, da diese die Gewinne direkt versenden. Die Mütze und das Paket werden direkt von mir verschickt.

2. Das Gewinnspiel startet heute, am 07.10.2013, und endet am 17.10.2013 um 00:00. 

3. Hinterlasst mir einfach unter diesem Beitrag einen Kommentar, welches Rezept des letzten Jahres euch am besten gefallen hat (vielleicht habt ihr ja auch schon etwas nachgekocht?!) und welches Gericht ich bald einmal für euch kochen soll.

4. Extralose gibt es diesmal nicht - ich freue mich aber trotzdem, wenn ihr das Gewinnspiel bei facebook teilt oder euren Freunden davon erzählt ;)

Vielen Dank euch allen und viel Erfolg beim Gewinnspiel - ich freue mich auf das nächste Jahr mit euch allen!


Liebste Grüße von Frau Schulz  
(hier fünfjährig und mit Geschwisterkind in der Lok)




 

Sonntag, 6. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Zwischengang: Ratatouille-Kartoffel-Törtchen

Johanna schreibt auf ihrem wundervollen Blog eatupyourgreens vor allem über neue Rezepte, teilt aber auch ihre alltäglichen Abenteuer mit uns und bezauberte mich sehr früh mit ihrem super-sweeten Logo - der kleine Hase erinnerte mich an den Film "Watership down - Unten am Fluss", den ich als Kind zugleich liebte und (wegen seiner teils brutalen Bilder) fürchtete. Als ich Johannas Blog entdeckte und den Hasen sah, musste ich sie einfach direkt abonnieren! 
Bis heute habe ich das nicht bereut und lese immer gerne mit, wenn sie über Mr. Spock und andere Katastrophen sinniert ;)

Der Zwischengang sieht nicht nur richtig klasse aus, sondern trifft auch noch genau meinen Geschmack (und hoffentlich auch den des Müslischalenbesitzers) - dann mal los:


Da rief die Frau Schulz nach fleißigen Köchen für ein hübsches Sieben-Gänge-Menü und fand ganz schnell sieben Willige. Aber zur Not hätte sie vermutlich auch mit ihren Cookies erfolgreiche Bestechungsversuche wagen können. :D Mich von eatupyourgreens.de hätte sie spätestens dann bekommen. Aber da ich die Frau Schulz und ihren Blog gern habe und gern bei einem Sieben-Gänge-Menü behilflich bin, war das gar nicht nötig. ;)
Ich befasste mich also mit dem Zwischengang, was erst einmal einfacher klang, als es war, hatte ich doch noch nie ein Sieben-Gänge-Menü gegessen oder zubereitet. Also wurde kurz recherchiert, in Kochbüchern gestöbert und Ideen im Kopf überschlagen. Schick sollte es natürlich sein, aber bloß nicht zu kompliziert oder aus tausenden noch so besonderen und teuren Zutaten bestehen. Alles gar nicht so schwer! Einfach und trotzdem super lecker und wunderbar hübsch anzusehen ist der Zwischengang geworden: Ratatouille-Kartoffel-Törtchen.


Zutaten:
65 g Zucchini
65 g Aubergine
1/2 rote Paprika
1/2 Möhre
1/2 Zwiebel
1 Tomate
1 Tl Zucker
Olivenöl
1 El gemischte Kräuter (frisch o. gefroren)
1 El Rotwein
50 ml Gemüsebrühe
1 Tl Tomatenmark
Salz, Pfeffer
1 Tl Speisestärke


3 geriebene Kartoffeln
1/2 fein gehackte oder geriebene Zwiebel
1 EL Stärke
2 EL Wasser
1 El Haferflocken
3 El Sojajoghurt
1 Tl Salatkräuter
Salz, Pfeffer, Paprika



Zubereitung:
Zucchini, Aubergine, Paprika, Zwiebeln, Möhre und Tomate klein würfeln, in Olivenöl andünsten und Zucker dazugeben. Gemüsebrühe, Rotwein und Tomatenmark mischen und nach ca. 5 Minuten zu dem Gemüse geben. Das Ganze noch etwa 5 Minuten köcheln lassen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und die Kräuter dazugeben. Die Speisestärke mit einem Schluck Wasser anrühren zu dem köchelnden Gemüse gießen, etwas andicken lassen und vom Herd nehmen, Deckel auf den Topf und erstmal stehen lassen.
Die geriebenen Kartoffeln mit Zwiebeln, Haferflocken, Stärke und Wasser mischen. Den Boden einer Pfanne mit Öl bedecken und heiß werden lassen. Nun Esslöffelweise die Masse in das heiße Öl geben, platt drücken und braun braten. Insgesamt werden sechs kleine Kartoffelrösti benötigt. Wenn sie fertig gebraten sind kurz auf Küchenrolle abtropfen lassen.
Nun als erstes ein Kartoffelrösti auf den Teller legen, darauf das Ratatouille, dann wieder ein Kartoffelrösti. Solange bis die sechs Rösti (drei pro Person) aufgebraucht sind. Als letztes Sojajoghurt mit den Salatkräutern und Salz, Pfeffer und Paprika verrühren und über das Ratatouille-Kartoffel-Törtchen geben. Fertig!
Jetzt kann man noch frische oder gefrorene gehackte Kräuter auf den Teller streuen zum Aufhübschen. Guten Appetit!

Samstag, 5. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Vorspeise: Feigen mit Schoko-Kokos-Füllung

Wann ich auf MamaMias Blog aufmerksam geworden bin, weiß ich gar nicht mehr so genau, ich glaube aber, dass auch hier der Vegan Wednesday dafür gesorgt hat, dass ich ihren süßen Blog entdecke. 
Besonders gefallen mir die Rezepte, die sich einfach und schnell nachkochen lassen. Während des Vegan MoFo hat MamaMia das Thema "Vegane Kinderernährung" gewählt und mich mit ihren Gerichten und den verschiedenen Gastbeiträgen zu neuen Ideen inspiriert. Da meine beste Freundin Mia in zwei Wochen ihr Baby auf die Welt bringen wird, passt das Thema "Kinderessen" gerade gut in meinen Alltag!

Zu meinem Menü hat MamaMia aber ausnahmsweise mal ein echtes "Erwachsenenessen" beigesteuert, wobei die gefüllten Feigen sicher auch bei Kindern sehr beliebt wären - vielen Dank, liebe MamaMia für diesen außergewöhnlichen Gang, der mir direkt das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt:

Feigen mit Schoko-Kokos Füllung
Für ein Sieben-Gänge-Menü bei Frau Schulz!


Zutaten:
3 Feigen
4EL gemahlene Hasel- oder Walnüsse
4EL Kokosrapseln
1EL Kakao
etwas Sojamilch
etwas Zimt, Vanillepulver
etwas Margarine
ein paar gehackte Nüsse und oder Kakaonibs und Gojibeeren
3EL Agavensirup oder Reismalz 


Zubereitung 

Die Feigen waschen, kreuzförmig tief einschneiden und in eine Form setzen.
Haselnüsse, Kokosraspeln, Kakao, Gewürze, 2EL Pflanzensirup mit etwas Sojamilch
zu einer festen Masse verrühren und vorsichtig in die Feigen füllen. 
Eine Margarine-Flocke auf die Feigen geben und gehackte Nüsse +Kakaonibs drüber streuen.

Im Ofen etwa 10 Minuten bei 180°C O+Unterhitze backen. 
Auf Tellern anrichten und mit etwas Agavensirup begießen. 

Arbeitszeit: ca. 10 Min.^^

Freitag, 4. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Süppchen: Karotten-Ingwer-Suppe mit Kokos

Lauras Blog vegan vs. meat kenne ich schon seit ich selbst anfing zu bloggen. Früher noch unter ATHMango bekannt, zeigt sie immer neue kreative Rezepte. Besonders schön finde ich ihre Rubrik Fit'n'Fast Food, in der sie schnelle, vegane Gerichte bloggt, die eine gute Alternative zu herkömmlichem Fast Food darstellen.
Ohne ihre Mini-Gugl-Rezepte hätte ich nie meine eigene Liebe für die kleinen Kuchen entdeckt und ich freue mich immer, wenn sie in ihrem Wochenrückblick neue Fotos von ihrer schicken Leopardenhose postet ;)

Also dann, liebe Laura, the stage is yours:



Hallo Leute,

die liebe Frau Schulz hat mich gebeten, für ihren wunderschönen Blog „Zusammen is(s)t man weniger allein“ einen Gastpost zu schreiben, und da habe ich mich natürlich nicht lange bitten lassen!

Ich bin Laura, 21 Jahre alt und Architekturstudentin aus Münster – doch eine meiner großen Leidenschaften ist neben Sport und Malerei die vegane Küche!! Somit gründete ich irgendwann meinen Blog „Veganvsmeat", der früher noch „ATHMango“ hieß. Dorthin finden sich nun all die Leckereien, die ich so im Alltag für mich selbst oder für meine Freunde, Familie oder einfach so koche.

Ich weiß nicht mehr, wann genau ich auf Frau Schulzens Blog gestoßen bin – ich glaube, es war so gegen Anfang diesen Jahres, oder Ende letzten Jahres – spontan auf „abonnieren“ geklickt, und seitdem bin ich regelmäßige Leserin von „Frau Schulz wird vegan“!
Ob 28-Tage-Fitness-Challenge, die regelmäßigen Vegan Wednesdays oder lustig ausgemalte Berichte über Katzenabenteuer – hier ist immer was los, ich kann mich sehr oft mit Frau Schulz und ihrem Studentenleben identifizieren und freue mich immer über neue Posts!

Ich wurde also von ihr für den Zwischengang eines wunderbaren 7(!!)-Gänge-Menü gebucht und hatte hierbei nun die tolle Aufgabe, ein Süppchen zu kreieren.

Bei Suppe stoßen meine ersten Erlebnisse auf die hausgemachte Rindfleischsuppe im „Schützenhof“ - einem Restaurant in meiner Heimat, auf welche unsere ganze Familie besonders scharf war, da sie mit viel Einlage, Klößen, Eierstich und fast zerfallendem Gemüse gekocht wurde, außerdem kann ich mich an den starken Geschmack von „Maggi“ erinnern, welches ich als Kind immer wie verrückt in meine Suppe gekippt habe. Meine Eltern nannten meinen Suppenteller daher auch immer „Maggi-Suppe“.

Inzwischen kann ich mich gut von der Vorstellung, durchkochte Rinder- oder Hühnerknochen in meiner Suppe schwimmen zu haben, verabschieden und bevorzuge die gemüsige Variante.
Sehr gerne esse ich Tomatensuppe, Paprikasuppe, Blumenkohl- oder Kürbissuppe, außerdem liebe ich Eintöpfe wie Linseneintopf, Erbseneintopf oder weiße-Bohnen-Eintopf! Vor allem von meiner Mutter gekocht, die sich mittlerweile fast schon darauf spezialisiert hat, vegetarische Suppen zu kreieren!

Daher stammt das heutige Suppenrezept ebenfalls von ihr – Frau Schulz, ich hoffe, ihr lasst es euch schmecken!! :-)


Möhren-Ingwer-Suppe mit Kokos!

300 g Möhren
1 kleines Stück Ingwer (~3 cm)
1 Bund Petersilie gehackt
1 EL Margarine
300 ml Gemüsebrühe
½ Dose Kokosmilch

Die Möhren klein schneiden und in der Margarine andünsten. Anschließend den Ingwer entweder klein schneiden oder reiben und dazugeben. Alles kurz weiterdünsten lassen und anschließend mit der Brühe aufgießen. Die Kokosmilch dazugeben und alles bei niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen und anschließend gut durchpürieren. Mit Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma bzw. Curry und Paprikapulver würzen und servieren. :-)

Das Rezept ist auf ca. 3 Personen ausgelegt – ich glaube aber, für einen Zwischengang kannst du das Rezept halbieren und es würde auch für euer perfektes Zweier-Dinner reichen!

Mit vielen Lieben Grüßen,
Laura!




Donnerstag, 3. Oktober 2013

{7 Gänge in 7 Stunden} Zum Sekt: Gurkenblümchen mit Süßkartoffelcreme

Hach, ist das aufregend. 
Endlich startet das Menü und den Anfang macht Isabel, die mit ihrem Blog Rhabarberkonfetti (vormals Grüne Liebe) den meisten von euch bekannt sein dürfte. Isabel zeigt auf ihrem Blog nicht nur wunderschön abgelichtete vegane Gerichte, sondern auch DIY-Anleitungen und berichtet von ihren Reisen - diesen Sommer war sie am Bodensee und brachte mit ihren Bildern von der Reise direkt Urlaubsstimmung in mein Leben.

Vielen Dank, Isabel, dass du mit deinem Rezept einen perfekten Einstieg in das folgende Menü schaffst!



Hallo liebe Blogleser von Frau Schulz,
ich bin Isabel und auf meinem Blog „Rhabarberkonfetti“ findet ihr vegane Rezepte, DIY-Projekte, Produktempfehlungen und Dinge die mich inspirieren.
Ich freue mich sehr, heute das 7-Gänge-Menü von Frau Schulz mit dem ersten Gang eröffnen zu dürfen, und bin schon gespannt auf die weiteren Gänge.
Damit auch der allerletzte Krümel vom Nachtisch noch reinpasst, habe ich mir etwas Leichtes und Kohlenhydratarmes überlegt, das von den Zutaten her zum Herbst passt. Außerdem sollte es in der Zubereitung nicht allzu aufwendig sein.
Meine Idee für kleine Häppchen zum Sekt ist deshalb eine Süßkartoffelcreme, die anstatt auf Brot auf Gurkenscheiben serviert wird. Die Menge der Creme ist eindeutig zu viel für zwei Personen, man kann sie aber gut aufbewahren und in den Tagen danach noch essen.

Rezept für Gurkenblümchen mit Süßkartoffelcreme

Zutaten
·        400g Süßkartoffel, geschält und in Würfel geschnitten
·        200g weiße Bohnen aus der Dose
·        1 Knoblauchzehe
·        Saft von einer halben Orange
·        1 EL Olivenöl
·        1-2 TL Tahini
·        1 TL Salz
·        1 TL geräuchertes Paprikapulver
·        Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
·        1/2 Salatgurke
·        Sesam

Zubereitung
Die Süßkartoffelwürfel in Salzwasser 15-20 min. kochen, bis sie weich sind. Abgießen und abkühlen lassen. Anschließend mit den Bohnen, dem Saft, Tahini, Öl, Knoblauch und den Gewürzen zu einer Creme pürieren.
Die Salatgurke in ca. 2cm dicke Scheiben schneiden und die Scheiben mithilfe eines Plätzchenausstechers in die gewünschte Form bringen. Die Creme mit einem Teelöffel auf den Gurkenscheiben verteilen.
Den Sesam kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten und die Creme damit garnieren.