Freitag, 31. Mai 2013

TomTom und der böse Kater. Ein Märchen.

Es war einmal ein kleiner Kater TomTom, der sprang gar fröhlich jubilierend durch die Nachbarschaft. Alle Kinder mochten ihn, selbst der grimmige Fürst Mio zum roten Barthaar wurde durch sein liebreizendes Wesen besänftigt.
Die Vögelchen zwitscherten ihm zu und lief er durch den Regen, so traf kein Tropfen sein Fell, denn er war ein Freund der Natur und der Regen wollte sein Fell nicht nässen, um TomToms Herz nicht zu betrüben. Über die Grenzen der königlichen Stadt hinaus war TomTom für seinen Sanftmut und seine Großherzigkeit bekannt - wäre er ein Mensch, so hätte ich ihn längst geehelicht.

Nun begab es sich eines Tages, dass die Morgendämmerung Schreckliches offenbarte: TomTom humpelte gar trübsinnig vor sich hin und jede Berührung brachte ihn zum Schreien. Was war nur geschehen?

Ach meine lieben Kinder, das ist wohl eine gute Frage. Natürlich war ich nicht dabei, doch TomTom hat mir genau berichtet, wie es sich zugetragen hat:
Im tapferen Kampf um sein Königreich war er gezwungen, in den Krieg zu ziehen. Sein Erzfeind, der böse Kater von und zu Unkastriert, fügte ihm schlimmste Verwundungen zu. Doch unser Held brach unter der Last der tausend Bisse und Kratzer nicht zusammen - nein - heroisch verteidigte er sein Gebiet und schleppte sich mit letzter Kraft nachhause. Den bösen Kater von und zu Unkastriert ließ er natürlich laufen, großmütig und frohsinnig wie unser lieber TomTom nunmal ist.

Doch großes Leid muss ich euch klagen:
TomTom zeigte nicht sofort seinen Schmerz! Tapfer und mutig biss er die kleinen Zähnchen zusammen und machte einige Tage gute Miene zum bösen Spiel. Als ich aber heute in den ersten Strahlen der wolkenummantelten Sonne neben TomTom erwachte und ihm seine tägliche Stärkung bereiten wollte, an der er sich zu gern labte, war sein kleines, zartes Beinchen auf dreifach Größe geschwollen.

Jetzt konnte er sich nicht mehr zusammenreißen - er schrie vor Schmerz auf, als der grimmige Fürst Mio zum roten Barthaar sich an ihm vorbeidrängelte, jammerte, als ich sein Pfötchen sehen wollte und seine Augen flackerten im Fieberwahn.

Es half nur noch eines: Der wilde Ritt in dem blechernen Pferd zur nächsten Katerheilerin! TomTom hat allerdings fürchterliche Angst vor den Blechdosen, in denen wir uns fortzubewegen pflegen - doch mit stoischer Ruhe ertrug er auch diese letzte Prüfung und konnte dank beherztem Eingriff von der Heilerin gerettet werden.

Daraufhin heiratete er weder eine Prinzessin, noch bekam er ein Königreich - dafür einen warmen Platz vor der Heizung und eine Extraportion Mitleid von Prinzessin Schulz. Er legte sich gar zärtlich nieder - und wenn er nicht gestorben ist, dann träumt er jetzt noch von dem siegreichen Kampf gegen den bösen Kater von und zu Unkastriert, der im Januar bereits dem grimmigen Fürst Mio zum roten Barthaar empfindliche Wunden zufügen konnte.........


TomTom hat eine vereiterte Wunde am Bein - das ganze Bein ist voller Eiter.. Nach zwei Spritzen und einer Menge guter Ratschläge wurden wir wieder entlassen, TomTom hat das Wochenende über allerdings Hausarrest, damit seine Wunde abheilen kann.
Der unkastrierte Kater ist ein echtes Problem in der Nachbarschaft - er hat ein Zuhause, aber ich verstehe wirklich nicht, wie man den einfach so herumlaufen lassen kann.. :((



P.S.: Habt ihr schon bei meinem Gewinnspiel mitgemacht? Bis heute Abend habt ihr noch Zeit (bzw. bis morgen früh, wenn ich aufstehe und Namen auf Zettelchen schreibe ;)) ).

Mittwoch, 29. Mai 2013

Vegan Wednesday 2013/20

Ein neuer Mittwoch und endlich schaffe ich es mal wieder, meinen Beitrag zum veganen Mittwoch, der diese Woche von Regina auf muc.veg gesammelt wird, am gleichen Tag zu posten.

Da in der Küche ein monströser Spülberg seiner Bewältigung harrt und zudem gleich HIMYM anfängt und es mich Woche für Woche zutiefst befriedigt, Theodor Evelyn Mosby beim Suchen und Verlieren der großen Liebe zu bestaunen, fällt die VW-Zusammenfassung diesmal etwas wortkarg aus.
Nichts da - ich nehme mir Zeit, tippe in den Werbepausen und nach HIMYM und weise nochmal ganz nonchalant auf das bis Freitag laufende Gewinnspiel hin, bei dem ihr die Chance habt, mit der Wahl des Pakets Frau Schulz etwas Arbeit in mein (Küchen-)Leben zu bringen!

Heute Morgen klingelte der Wecker mich schon um kurz vor 6.00 raus, denn ich hatte einen Probetag im Café meiner Tante, zu dem ich um 8.00 als Service-Lehrling antreten musste durfte.
Mangels Einkaufslust in der letzten Zeit und dadurch akutem Joghurt-Mangel reaktivierte ich mein Winterfrühstück, was angesichts des neblig-grauen Regentags durchaus gut passte:

Porridge's back!

Diesmal mit Apfel, Banane, Zimt, gekrönt von Vanillejoghurt, der mir in Overnight-Oats nicht schmeckt, und Schattenmorellen:



Gut gestärkt fuhr ich in das wundervolle Café, das seit zwei Monaten geöffnet ist.
Das Konzept gibt es zumindest hier in der Gegend nur einmal:
Im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes ist das Café untergebracht, in dem es neben Frühstück vor allem Kuchen und Gebäck gibt. Zur Mittagszeit gibt es stets eine halbwöchentlich wechselnde Suppe und Sandwiches. Zwar gibt es (noch) nicht dauerhaft vegane Gerichte, allerdings ist die dieswöchige Suppe (Rote-Linsen-Kokos-Suppe) vegan. Zudem wird bei der Wahl der Zutaten auf regionale Herkunft wert gelegt - und vielleicht kann ich ja künftig Sojamilch oder ein veganes Sandwich unterbringen ;)
Im ersten Stock befindet sich dann der Laden für Floristik und Dekoration, den meine Tante betreibt. Das ganze Haus ist im Shabby-Stil eingerichtet (das Wort sagte mir vorher nichts, scheinbar geht es da vor allem um pittoresk zusammengewürfelte Einzelstücke) und hat damit eine wirklich charmante Atmosphäre!

Blick in das Cafè:

Zumindest im Lädchen ist der Frühling schon angekommen:



Nachdem ich den Probetag gut überstanden hatte und mit dickem Lob und dem Versprechen auf baldigen Einsatz entlassen worden war - nett lächeln gehört durchaus zu meinen Stärken ;) - hatte ich seit Ewigkeiten mal wieder Lust auf Nudeln.
Also schnibbelte ich ein paar Pilze, 1/2 Zucchini, Frühlingszwiebel und zwei Tomaten, briet alles an, verrührte 1 EL Tahin und den Saft einer Zitrone und schmeckte das ganze mit Salz, Pfeffer, frischem Dill und glatter Petersilie ab - dazu gab es gewünschte Nudeln:


Dann beendete ich noch das Handout für ein Seminar zur Nominalmorphologie - Dienstag halte ich dort ein Referat über Numerus- und Kasusausdruck in der Nominalphrase und stelle unter anderem die Entwicklung der doppelten Adjektivflexion (starke bzw. schwache Deklination) vor.
Zudem beschreibe ich die Entwicklung der Adjektiv- und Determiniererstellung vor oder hinter dem Nomen im Althochdeutschen (noch immer erhalten in Vater unser oder Karl der Große) hin zu der im Gegenswartsdeutschen üblichen pränominalen Stellung (das Haus, schönes Haus, das schöne Haus etc.).
Klingt erstmal relativ langweilig, allerdings gefällt mir das Seminar ausgesprochen gut, da es unserer Dozentin als erster Sprachwissenschaftlerin gelingt, mich vollends zu begeistern. Zudem hält sie dieses Semester eine Vorlesung zum Thema Genderlinguistik und streut daher auch dieses Thema immer mal wieder ein.
Beispielsweise haben wir letzte Woche das Phänomen der mittlerweile grammatikalisierten Abwertung der Frau besprochen, was sich auf struktureller Ebene u.a. dadurch manifestiert, dass Begriffe für Frauen, die nicht der Norm entsprechen, oder besondere Abwertung äußern sollen, häufig Neutrum sind (das Luder, das Flittchen, das Girl, das Aas, das Frauenzimmer, das Weib). Weites Feld, interessantes Thema, es sei an dieser Stelle genannt.

Nachdem ich mich also in die verborgenen Tiefen der Nominalphrase eingearbeitet hatte, knurrte mir auch schon wieder der Magen.
Schnelles Abendessen daher:
Brot mit Aufstrich & Tofu & Petersilie, Nachtisch war Brot mit Rhabarber-Bananen-Marmelade.

 
That's it!
Das Gute am Regenwetter ist, dass ich Mio aktuell häufiger sehen als sonst in dieser Jahreszeit. Da er keinen Sonnenschein ausnutzen kann, leistet er dem immer-treuen TomTom und mir abends vermehrt Gesellschaft und unsere kleine Runde übt sich in Gemütlichkeit.

Vor zwei Jahren um diese Zeit entstand in meinem wunderbar sonnigen Garten dieses Bild von Tommy - wir wünschen uns SONNE!!!


Samstag, 25. Mai 2013

Marzipan-Waffeln mit heißen Kirschen - oder einfach ***yummie***

Aktuell gibt es ja ein kleines Dankeschön-Gewinnspiel und mich haben schon sehr liebe Mails erreicht, in denen sich unter anderem darüber gefreut wurde, dass ich eine kleine Quasselstrippe bin, die neben Rezepten auch immer einen Teil der Welt dahinter postet.
Daher sinniere ich nun ein bisschen über Waffeln und welche Bedeutung sie für mich haben...


Die erste Waffel aß ich im Kindergartenalter: Meine Mama kochte nach Vollwertküche, buk viel mit Dinkel- oder VK-Mehl, aber zu unseren Kindergeburtstagen gab es statt mächtigen Sahnetorten zum-Niderknien-leckere Waffeln!
Ich erinnere mich noch, dass Waffeln für uns Kinder etwas ganz Besonderes waren - es gab sie halt nicht sehr oft und dadurch schmeckten sie, wenn es sie gab, nochmal so gut.
Am liebsten aß ich sie mit Puderzucker oder Zimt-und-Zucker, dazu heiße Kirschen und mein Waffelhunger konnte gut und gern mit 6 - 8 Waffeln (ja, ganzen Waffeln, in Waffelherzen rechnen nur Anfänger) gestillt werden!

Nun gibt es in der Winterzeit viele Waffel- und Glühweinstände an der Uni. Im vergangenen Semester schlug ich einen großen Bogen um die zart-luftigen Waffeln, dabei könnte ich mich noch immer tagelang von den süßen Teilen ernähren...
Mittwoch war es dann aber so weit: Dank Novemberwetter im Mai wurden wieder Waffeln zum Kauf angeboten und davon animiert, kaufte ich auf dem Rückweg nach Hause alle fehlenden Zutaten, um meinen Waffelhunger für die nächste Zeit zu stillen - mal sehen, wie lange es anhält ;)

Man nehme...
...für die Waffeln
310 ml Hafermilch
90 g Marzipan
200 g Dinkelmehl Typ 630
30 g Zucker
Prise Salz
2 EL Vanillezucker (alternativ 15 g Zucker)
1 EL Sojamehl
1 TL Backpulver

Zunächst Hafermilch mit in Stücke geschnittenem Marzipan aufkochen und so lange köcheln, bis das Marzipan vollständig aufgelöst ist.
Derweil die restlichen Zutaten bis auf Sojamehl und Backpulver verrühren.
Sojamehl mit 2 EL Wasser anrühren und zu den trockenen Zutaten geben. Dann die Hafermilch-Marzipan-Mischung dazugeben und alles zu einem flüssigen Waffelteig verarbeiten.
Nach einem Tipp von Veganpassion habe ich den Teig eine Stunde abgedeckt ruhen lassen, bevor ich das Backpulver unterrührte und die Waffeln im gut (!!!) gefetteten Waffeleisen ausbuk. Alternativ kann man Backpulver auch direkt einrühren und die Waffeln dann ausbacken.

...für die Kirschen
300 g Schattenmorellen (davon ca. 220 g Früchte, 80 g Flüssigkeit aus dem Glas)
7 g Speisestärke

Speisestärke mit 2 EL der Kirschflüssigkeit anrühren. In der Zwischenzeit restliche Schattenmorellen inkl. Flüssigkeit erhitzen. Sobald diese Kochen, die Speisestärkenmischung einrühren und bei niedriger Hitze andicken lassen.

Ergibt 5 - 6 Waffeln mit passender Kirschbeilage

Dauer: 15 min. Teigherstellung + 10 min. heiße Kirschen andicken lassen & Puderzucker aus dem Wandschrank kramen = 25 min. ohne Teigruhe bis zur ersten Waffel


[Edit: Noch ein paar Tipps, damit die Waffeln auch gelingen:
1) Ist der Teig am End zu fest, gib mehr Hafermilch zum Rest!
2) Damit die Waffeln sich nicht trennen, 
lieber erstmal wenig Hitze nehmen. 
Denn Waffeln lieben es zwar warm,
doch glaubt mir, langsam klappt es besser - 
sonst ist das Waffelessen arm,
wenn die Waffel innen roh, außen braun und lösbar nur mit Gewalt und Messer.]

Donnerstag, 23. Mai 2013

Vegan Wednesday 2013/19

Hach, was die Zeit vergeht..
Schon wieder ging ein Mittwoch ins Lande, schon wieder standen im ganzen deutschsprachigen Raum Veganer/innen und veganambitionierte Köch/innen vor vollen Tellern/Schüsseln und knipsten, was das Zeug hält, um den ultimativen Beweis anzutreten, dass veganes Essen nicht nur schmackhaft, gesund, tierleidfrei und (meist) hübsch anzusehen ist, sondern zu alledem auch noch aus mehr als drei Blättern Salat besteht. In diesem Sinne gab es bei mir einfach mal keinen Salat (hätte auch beim besten Willen nicht mehr in mich reingepasst), gesund war der Tag auch nicht so richtig - dafür aber äußerst schmackhaft, tierleidfrei und in Maßen fotogen.
Wenn ihr ebenfalls einen Beitrag beisteuern wollt - diese Woche sammelt Cara von think.care.act die Beiträge.

Los ging der Tag mit meinen liebgewonnen Overnight-Oats, diesmal schon abends zuvor mit einigen TK-Beeren gemischt und morgens für gut befunden:


Danach fuhr ich an die Uni - Ich habe es heute nämlich getan: Mein Starttermin für die Bachelorarbeit wurde auf die erste Juniwoche festgelegt und auch der Abgabetermin in der ersten Augustwoche passt gut in meinen Uni-Arbeits-Katzenschmusen-Ronjaausführen-Müslischüsselbesitzertreffen-Alltag. Bäääääm! - und dort war mal wieder einer dieser Waffelstände aufgebaut. Natürlich machte ich einen grooooßen Bogen drumherum (...und führe mich nicht in Versuchung), allerdings war der Geruch der frischen Waffeln so verlockend, dass ich auf dem Nachhauseweg einen Teil des letzten Monatsgeldes in Waffelzutaten invesiteren musste!
Kaum zuhause angekommen, rührte ich also emsig meinen Waffelteig zusammen (Rezept folgt) und ließ ihn abgedeckt eine Stunde ruhen. Keine Ahnung, was das bringen soll, aber die Backfee von veganpassion empfiehlt dies bei ihrem Teig und man soll der Backfee nunmal nicht widersprechen! ;)

Bevor ich mit knurrendem Magen das Stündchen abwarten konnte, gab es aber mein Mittagessen. Fast und Food sollte es sein und so aß ich eines meiner liebsten Kindheitsgerichte: Senfbrot! Immer, wenn ich an meinen Opa Martin denke, fallen mir zwei Dinge ein, die untrennbar mit ihm verbunden sind:
1. Jever Pils. Trinke ich heute noch gern, obwohl es ein relativ herbes Bier ist - aber allein der Geruch beim Öffnen der Flasche macht mich glücklich :)
2. Senfbrot. Opa aß es am liebsten mit ordentlich Butter (ich Alsan) und dann scharfem Löwensenf (ich Zwergenwiese-Senf) darauf.

Lieber Opa, wo auch immer du jetzt bist - dein Enkelchen trinkt nicht nur dein Bier, sondern isst auch dein Brot! :)

Begleiter waren alibigesunde Rohkost, eine Scheibe Brot mit Bärlauchstreich und ein paar vegane Frikadellen:



Danach war ich eigentlich schon pappsatt (ich aß nämlich alle 5 Frikadellen und 2 weitere Scheiben Senfbrot), aber der Waffelteig harrte seiner Bestimmung und so gab es als üppigen Nachtisch Marzipanwaffeln mit Schattenmorellen:



Dazu gab es Brennesseltee aus einer liebgewonnenen Tasse, auf der steht:
"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen,
ohne jemandem den Bart zu sengen." (G. C. Lichtenberg)
Stimmt. Passt ja auch wieder zum Veganen Mittwoch... ;)

Eben lief ich an meiner Wohnungstür vorbei und TomTom saß wie immer geduldig wartend davor. Während Mio jedes Mal ein Konzert abfeiert, wenn er wieder rein will, liegt TomTom einfach auf der Fußmatte und versucht mich kraft seiner Gedanken zum Türöffnen zu bewegen:



Das war mein veganer Mittwoch.
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Pfingstwochenende und - vielleicht hat es ja jemand noch nicht gesehen - ich habe mir als Dankeschön drei Gewinnerpakete für meine allerliebsten Leser ausgedacht. Schaut doch mal hier vorbei, wenn ihr Lust und Zeit habt - bis zum 31.05. läuft die Uhr noch :))


Sonntag, 19. Mai 2013

Blogverlosung: Ein dickes Dankeschön an alle Leser...

Am 07.10.2012 schrieb ich meinen ersten Post: Ich fotografierte ganz laienhaft die Zutaten meines Tomatensalats, weil ich eben diesen Salat schon vorher komplett aufgegessen hatte und erst viel zu spät daran dachte, dass ich das Rezept eigentlich posten wollte..
Sobald in meiner Küche aromatische Tomaten zu finden sind (so viel sei verraten - bald gibt es sie wieder aus dem eigenen Garten), werde ich dem Rezept ein adäquates Bild beisteuern..

Schon vor der Aktion Blogger schenken Lesefreude wollte ich eine Blogverlosung starten, allerdings fehlte mir irgendwie die ganze Zeit der richtige Anlass.
Bis es mir letzte Woche wie Schuppen von den Augen fiel: Ich brauche gar keinen Anlass! Ein Dankeschön ist jederzeit angebracht und da ich ohnehin gerne Jahrestage, Jubiläen, Namen, Geburtstage, Daten, Besonderheiten und erzählte Geschichten vergesse, lasse ich möglichen Anlass Anlass sein und verlose am 01.06.2013 völlig anlasslos als Dankeschön an meine Leser (und solche, die es werden wollen ;) ) die folgenden Pakete:

Paket Backvergnügen

Das vom Umschau-Verlag zur Verfügung gestellte Buch Sweet Vegan, das ich selbst bereits besitze und das wirklich absolut empfehlenswert ist, könnt ihr gewinnen, wenn ihr euch für das Paket Backvergnügen entscheidet!
Tolles Gebäck, leckere Kuchen und feine Desserts, dazu alles hübsch in Szene gesetzt und fotografiert - solche Koch- bzw. Backbücher finde ich einfach klasse! :)



Paket Lesespaß

Wer die Aktion Blogger schenken Lesefreude verfolgt hat, erkennt diesen Preis gewiss direkt wieder: Ich verlose ein weiteres Exemplar meines Lieblingsbuches "Der Schaum der Tage" von Boris Vian.. Übrigens kommt eine Verfilmung des wunderbaren Romans im August in die deutschen Kinos - unbedingt vorher lesen und in die surreale Welt der sprechenden Mäuse und wachsenden Seerosen eintauchen!



Paket Frau Schulz

Kurz hatte ich ja überlegt, mich selbst für einen Tag als Backfee zu verlosen - das aber gleich wieder verworfen, dafür sind die Entfernungen zu euch einfach zu groß. Die Alternative gefällt euch hoffentlich auch: Ich stelle mich in die Küche und schnüre euch ein Paket mit tollen Leckereien - was genau reinkommt, weiß ich selbst noch nicht so genau ;)















Nun zu den Teilnahmebedingungen:

1) Schickt mir bis zum 31.05.2013, 23:59, eine E-Mail an frauschulzensaepfel@gmail.com mit einer kurzen Blogkritik: Was gefällt euch besonders gut? Welche Themen möchtet ihr künftig gerne häufiger lesen? Natürlich freue ich mich auch über jede konstruktive Kritik, ich möchte ja, dass ihr weiterhin gerne meinen Blog lest.
Über Kommentare freue ich mich auch, eine Mail ist allerdings Voraussetzung, um berücksichtigt zu werden.
Anmerkung am Rande: Mio und TomTom bleiben auf alle Fälle ein Bestandteil - über alles andere lasse ich mit mir verhandeln ;))
2) Bitte vermerkt in der E-Mail außerdem, welches Paket ihr besonders gerne gewinnen möchtet.
3) Ihr müsst volljährig sein oder die Erlaubnis eurer Eltern haben teilzunehmen, da ihr im Gewinnfall eure Adressen mitteilt.
4) Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir auf facebook Gesellschaft leistet oder ich in eurer Leseliste auftauche - da ich aber weiß, dass es einige (teils stille, teils kommentierende) regelmäßige Leser gibt, die nicht sichtbar folgen, habe ich mich dazu entschlossen, keine Extra-Lose zu verteilen, um auch den anonymen Followern gerecht zu werden.

Vegane Cantuccini



Nachdem TomTom und Mio Ende April / Anfang Mai ihren Geburtstag feierten, war es vergangenen Sonntag bei meiner Freundin Vau und meiner Mama so weit - während Vau einen Gutschein für ein übertrieben schnulziges Buch, das erst nach Abschluss ihrer Bachelorarbeit geschenkt werden darf, bekam, buk ich für Mama ihre liebste Nascherei: Cantuccini.
Ich würfelte hierbei diverse Rezepte (bspw. dieses und dieses plus eine Prise Frau Schulz) zusammen, passte ein paar Mengen und Backzeiten an und konnte mit den folgenden Cantuccini einen echten Volltreffer landen:

Man nehme...
200 g Margarine
200 g Zucker
250 g Weizenmehl Typ 450
250 g Dinkelmehl Typ 630
150 - 200 g ganze Mandeln
1 geh. TL Backpulver
3 EL Sojamehl
2 EL Vanillezucker
1/2 Fl. Bittermandelöl

Sojamehl mit doppelt soviel Wasser anrühren und gemeinsam mit Margarine und Zucker schaumig schlagen. Mehl und Backpulver hinzufügen und alles zu einem Teig verrühren. Mandeln unterheben und mit den Händen verkneten.
Ein Blech mit Backpapier auslegen und den Teig zu vier Rollen formen. Dabei die Mandeln in den Teig einarbeiten - das kann mitunter etwas schwierig sein, lohnt sich aber, da die Cantuccini dann nicht so schnell brechen.
Rollen auf Backblech, Blech bei 200° Ober-/Unterhitze in den Ofen und 45 Minuten (ja, wirklich eine dreiviertel Stunde!) backen.
Hinaus mit dem heißen Blech und die Röllchen ca. 20 min. abkühlen lassen. Nun mit einem scharfen Messer in ca. 1cm breite Stücke schneiden, auf eine Seite legen und für weitere 7 min. in den Ofen. Hinaus mit dem Blech, Scheiben auf die andere Seite legen (die Teile sollen ja kross werden ;) ) und nochmal 7 min. backen.

FERTIG!

Nun sollten die Cantuccini vollständig auskühlen, bevor sie in einer Plätzchendose aufbewahrt werden - lange wird das aber ohnehin nicht sein, die Kekse sind so was von lecker! ;)

Ergibt ca. 80 Cantuccini

Dauer: 10 min. Teig kneten + 1 h Backzeit + 20 min. Abkühlung von der Hitze = 1,5 h, die sich absolut lohnen!

P.S.: Besagtes übertrieben schnulziges Buch, das Vau Ende Juni bekommt, ist in die Susan-Elizabeth-Philipps-Reihe einzuordnen. Ich gestehe hiermit: Ja, ich bin ein SEPpi! Ich verschlinge jede Neuerscheinung der Autorin, habe alle bislang veröffentlichten Bücher und schmelze bei den immer gleichen Liebesgeschichten jedes Mal von Neuem dahin!

Mittwoch, 15. Mai 2013

Vegan Wednesday 2013/18


Nachdem ich es in der letzten Woche nicht geschafft habe, mein selbstverständlich sachgemäß drapiertes und bereits fotografiertes Essen in einem VW-Beitrag zu posten, nehme ich dieser Tage gerne wieder am veganen Mittwoch teil. Diesmal sammelt Regina von mucveg.

Nun mag sich der ein oder andere die Frage stellen, warum ich eine Woche abstinent blieb - ehrlich gesagt weiß ich es selbst nicht so recht.. Irgendwie war die letzte Woche mit Uni, vor allem aber Tierheim (donnerstags war ich - zugegebenermaßen vor allem um mich um die Bachelorarbeit zu drücken - insgesamt fünf Stunden im Tierheim) und neuer Arbeit (am Brückentag vertrat ich eine Empfangsdame) so vollgestopft, dass ich zu rein gar nichts kam.
Freitagabend war ich auf einem 30. Geburtstag, von dem ich *räusper* erst Samstagmorgen um 05.30 wieder zurück war. Dementsprechend verschlief ich den halben Tag, ging mittags mit Ronja Gassi und buk anschließend drei Kuchen, da meine Mama sonntags Geburtstag hatte. Die Kuchen waren übrigens meine bereits erprobten Schoko-Muffins, ein Johannisbeer-Marzipan-Kuchen und der österliche Karotten-Kuchen, alle sehr lecker und gut am Vortag zu backen. Und Samstagabend? Tja, da hatte ich auch keine Zeit, einen Post zu schreiben, da ich zum Besitzer der blauen Müslischüssel, die schon ein oder zweimal mit Müsli & rotem Saft gefüllt in einem Post auftauchte, fuhr.
Ihr seht, ich hatte gar keine Chance, den letzten Mittwoch zu posten ;)

Heute mache ich aber alles wieder gut, versprochen!

Doch beginnen wir mit dem Frühstück...

Nachdem ich in den Wintermonaten beinahe täglich Porridge aß, haben es mir nun die Overnight-Oats angetan - also gab es eine große Schüssel davon, gespickt mit Melone, Kiwi, 1/2 Banane und geziert von leckerstem Rhabarberkompott!



Danach radelte ich zum Tierheim (ich hätte ja sonst mal etwas für die Uni machen können ^^) und stiefelte zwei Stunden lang mit Ronja Räubertochter und einer weiteren Ausführerin und deren wunderbarem Hund durch die Lande.

Wieder Zuhause angekommen packte mich der mittägliche Hunger und ich aß eine große Portion Salat, darauf gebratene Aubergine, Frühlingszwiebel und Räuchertofu. Dazu gab es ein Roggenbrötchen mit Bärlauch-Streich von EDEKA, Petersilie und einem Tomätchen.


Nachtisch war eine Scheibe des Brötchens mit frischer Rhabarber-Bananen-Marmelade, die ich gestern gekocht habe - soooo lecker und absolut nachkochenswert!!!


Nachmittags konnte ich dann allerdings nicht mehr an mich halten und aß noch eine Portion Bircher Müsli mit Obst und Sojade, darauf einem weiteren Klecks Rhabarber-Bananen-Marmelade..


Das war es auch schon - derzeit versuche ich, abends auf KH zu verzichten - und da fällt es mir KH-Süchtigen einfach leichter, zu fasten, als auf einer Stange Staudensellerie herumzukauen ;)

TomTom und Mio flitzen akutell viel draußen herum, vorhin konnte ich Monsieur Tommy aber noch ablichten:


Nun freue ich mich auf eure dieswöchigen VW-Beiträge und darauf, mich durch eure Essen zu klicken :)

Frühlingsköstliche Rhabarber-Bananen-Marmelade

Die Entdeckung dieses Frühlings ist für mich definitiv Rhabarber! Natürlich habe ich ihn schon vorher immer mal wieder gegessen (und vor allem in Kuchen seeeehr gemocht), aber ich habe zuvor noch nie selbst mit ihm gearbeitet.
Nachdem ich ihn bereits mehrfach als Kompott eingekocht habe (apropos - bevor die Rhabarberzeit wieder vorbei ist, sollte ich das dringenst nochmal machen!), hatte ich gestern eine sehr nette Begegnung im örtlichen EDEKA: Wenn man die Verkäuferinnen dort ganz lieb fragt, geben sie (über-)reife Bananen gerne günstiger ab. So erstand ich gestern Abend gut 1,6 kg Bio-Bananen für nur 59 Cent. Da ich eine kleine Quasseltante bin, erzählte ich der Verkäuferin direkt, dass ich überreife Bananen gerne in Stücke hacke, einfriere und bei Bedarf Bananeneis herstelle. Was haben meine überreifen Bananen aber nun mit Rhabarber zu tun? Ganz einfach: Die Verkäuferin gab mir den Tipp, mal eine Rhabarber-Bananen-Marmelade zu kochen. Gesagt - getan!


Da ich eines der insgesamt fünf Gläser mit ins Büro nehme, um dort immer einen leckeren, veganen Aufstrich zu haben, der zudem noch meinen Süßhunger stillt, nehme ich mit der Marmelade ganz frech an der dieswöchigen Mittwochsbox teil, die Mone von der leckerbox diese Woche unter das Thema Hallo Frühling stellte.

Die Zubereitung ist denkbar einfach, trotzdem nochmal für alle Marmeladen-Neulinge eine kurze Einführung ins Marmelade-Kochen:



Man nehme...
700 g Rhabarber (geschält gewogen, ungeschält ca. 900 g)
300 g Bananen
1 Päckchen á 500 g 2:1 Gelierzucker
einen großen (v.a. hohen) Topf

Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Banane schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Gelierzucker-Packung behutsam öffnen. Darauf achten, dass nicht der gesamte Sch***-Zucker in der Küche herumfliegt. Ab in den Topf damit.

Alles auf hoher Stufe zum Kochen bringen.
Einen langstieligen Löffel nehmen, damit fröhlich Herumrühren.
***Es sollte wirklich UNBEDINGT ein langstieliger Schöpf-/Rühr-Löffel sein, heiße Marmelade macht sich eher uncool auf der Haut***

So lange kochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag Marmelade gerne, wenn noch ein paar Stücke enthalten sind. Länger als 5 min. wird das aber ohnehin nicht dauern.

In vorbereitete sauber Einmachgläser füllen, diese verschließen und direkt auf den Deckel stellen (tötet Bakterien auf dem Deckel und so, alter Hausfrauentrick).

Genießen.

Ergibt ca. 5 Einmachgläser

Dauer: 10 min. Obst putzen und zerstückeln + 5 min. erhitzen + 5 min. köcheln = 20 min. bis zum Abfüllen


Montag, 13. Mai 2013

Mio hatte auch Geburtstag...

Mio, mein Mio...
Kurz nach TomTom, genauer am 04.05., hatte der kleine Mio Geburtstag und wurde ebenfalls vier Jahre alt. Fast sein ganzes Leben verbringt er schon bei mir und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen - doch seht selbst, was ich in den vergangenen vier Jahren über Mio gelernt habe:



Mio...

...hatte einen schweren Start ins Leben: mit 2 Wochen wurde er verwaist auf Spaniens Straßen gefunden und kam direkt in die Perrera.

...hieß in Spanien noch Gabito, bei mir kurzzeitig Pumpkin, bevor er zu Mio, mein Mio wurde.

...ist der größte Schmusekater der Welt!
 
...leistete mir schon bei so manchem Kater Gesellschaft.

...könnte gut ohne mich, aber nie im Leben ohne TomTom leben!

...weckt mich allmorgendlich gegen 6.00.

...streunt manchmal einfach tagelang in der Gegend herum: 3 Tage ohne Mio sind im Sommer keine Seltenheit.

...hat einen verkrüppelten und verkürzten Schwanz, den er, wenn er sich freut, in der Luft rotieren lässt wie einen Propeller!

...ist mittlerweile zu einem stattlichen Kater herangewachsen.

...ist süchtig nach Trockenfutter, das es genau zweimal jährlich gibt (Geburtstag und Weihnachten).

...trinkt nicht einfach aus dem Napf - nein, er tunkt seine Pfote ins Wasser und leckt sie dann trocken.


...neigt zu Eifersucht - wenn TomTom gerade auf meinem Schoß platzgenommen hat, springt Mio vergnügt aufs Sofa und latscht einmal quer über TomTom, nur um sich dann mit einem schweren Seufzer neben mir niederzulassen.

...hasst es, auf den Arm genommen zu werden.

...hat vor vielen Dingen Angst. Gleich ob fremde Menschen, andere Katzen, Autos, laute Geräusche, Schatten oder an schlechten Tagen sogar vor mir - Mio ist noch immer stark traumatisiert und braucht manchmal einfach nur seine Ruhe.

...hat eine angeborene Auto-Immunschwäche, die ihn zum Hyperallergiker macht, und ist ein Inzestkind. Im Sommer kratzt er sich manchmal das ganze Gesicht blutig, sodass bei Bedarf Cortison gespritzt werden muss.

...sitzt manchmal im Wohnzimmer, wippt leicht mit dem Körper hin und her und ist wie in Trance - er erinnert mich dann an eingesperrte Zirkustiere oder Zootiere, die "weben".

...hat glücklicherweise immer seltener schlechte Tage, an denen er mich nicht zu erkennen scheint und vor mir flieht. An solchen Tagen sitzt er unter dem Wohnzimmertisch, frisst kaum und maunzt manchmal minutenlang voller Verzweiflung. Doch wie gesagt, Mio und ich schaffen auch diese Phasen zu durchbrechen: Wenn ich mich aufs Sofa setze, ihn locke und aufs Sofa klopfe, kommt er meist zu mir und lässt sich schmusen.

...liebt es, wenn ich seinen Bauch kraule und bietet seinen Bauch zu gern zum Schmusen an ;)

...verbrachte die ersten drei Tage bei mir hinter dem DVD-Player, da er voller Angst und Misstrauen war.
 
...schläft abends gern in meiner Armkuhle ein.

...schnurrt mittlerweile ebenso laut wie TomTom.

...ist durchschaubar: Ich erkenne einfach immer, wenn er kurz davor ist zu gähnen (und Mio gähnt oft!).

...hat auf ganz andere Weise mein Herz erobert, als TomTom es tat. Und doch ist er tief mit mir verwurzelt und ich denke, mittlerweile liebt er mich und kann das Leben mit mir aushalten.



Alles Liebe, Mio, mein Mio - manchmal sind gerade die steinigen Wege die, die auf die schönste Lichtung führen!


Montag, 6. Mai 2013

Erdbeer-Crumble

Es gibt Dinge, die man schon liebt, bevor man sie ausprobiert hat..
Genauso ging es mir mit Crumbles: Frisches Obst unter süßen Streuseln, was soll daran nicht schmecken?! Als ich bei The Vegetarian Diaries ein Rezept für Erdbeer-Crumble fand, ging mir direkt das Herz auf.. Etwas variiert (vor allem die Zutaten der Streusel nach unten korrigiert, um ein bisschen Kalorien zu sparen - und glaubt mir, es schmeckt auch so hervorragend und das Verhältnis Streusel / Obst fand ich absolut passend) habe ich mich erstmals selbst an einem Crumble versucht und möchte euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten - vorweg: Eigentlich reicht die Portion mit einer Kugel Sojaeis für zwei, allerdings macht es auch einer erdbeerhungrigen Dame keine großen Schwierigkeiten, den Crumble allein zu verputzen..

Man nehme..

15 g Rohr-Rohzucker
15 g Mehl
10 g kernige Haferflocken
15 g gehackte Mandeln
20 g Margarine
Prise Zimt
250 g Erdbeeren

Alle Zutaten außer der Erdbeeren mischen. Es sollte ein bröseliger Teig entstehen. Da die Temperaturen derzeit ansteigen, wanderte mein Teig nochmal in den Kühlschrank, während ich die Erdbeeren wusch und viertelte. Dann würden sie in eine schicke, flache Auflaufform verfrachtet, mit den gezupften Streuseln bedeckt (die Streusel sollten ruhig etwas größer ausfallen, damit sie auch auf den Erdbeeren bleiben und nicht darin versinken) und bei 200° 25 min. in den Ofen geschoben.
Fertig ist der Crumble, wenn die Streusel goldbraun sind.

Singlelicious (schmeckt soooo gut, dass es einfach nicht geteilt werden KANN!)

Dauer: 5 min. Streusel formen + 10 min. Erdbeeren drapieren und mit Streuseln verzieren + 25 min. Streusel bräunen = 40 min. bis zum absolut megaleckeren Nachtisch

Samstag, 4. Mai 2013

Vegan meets fair: Fairtrade-Frühstück im Hause Schulz


Das VW-Special erstreckt sich diesmal über eine Woche bis zum 05. Mai und findet unter dem Motto Vegan meets fair - veganes Fairtrade-Frühstück. Gesammelt wird bei Carola von twoodledrum.

Die Bedingungen des fairen VW-Frühstücks habe ich von Carola übernommen:
  • Das Frühstück oder die Frühstücke muss/müssen vegan sein und
  • mindestens ein fair gehandeltes Lebensmittel muss dabei sein – egal, ob Tee, Bananen, Orangensaft, Marmelade... Ihr werdet ganz sicher etwas finden!
Nun gut, mein Frühstück fällt erfahrungsgemäß eher süß aus, ich bin ein Süßstücker, der in der Früh nur süße Stücke naschen will.
Da ich zudem gerne Obst esse, das auch in unseren Breiten wächst, beschränkt sich mein FAIR auf die (ohnehin immer fair gekauften) Bananen und (gerade entdeckt) fair gehandelten Rohr-Rohzucker.

Aber auch aus Bananen und Rohr-Rohzucker lässt sich mehr als nur ein Frühstück zaubern, daher gibt es nun eine kleine Komposition der letzten Süßstücktage:


banana-melon-shake auf der sonnigen Terasse 
 (inkl. fairer Banane)


green smoothie an einem trüben Vormittag
 (inkl. fairer Banane)



Glas voller Liebe (a.k.a. Overnight-Oats) 
mit Johannisbeeren
 (inkl. fairer Banane)


DIY-Crunch mit Soja-Joghurt und Äpfeln
 (inkl. fairem Zucker im Müsli)

Das Müsli wurde direkt in größerer Menge als kleines Begrüßungsgeschenk an Weitgereiste vorbereitet. Mein erstes selbstgemachtes Müsli schmeckt super, Rezept folgt :)


Freitag, 3. Mai 2013

Versprochen ist versprochen: So war der April

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen!
Da nach dem letzten Rückblick, der ganze drei Monate umfasste, der Ruf nach mehr Reviews lauter wurde, lasse ich nun nochmal den April Revue passieren - Mme Trödelliese schafft dies erstaunlicherweise sogar relativ zeitnah und nicht erst Ende Mai ;)


Gefeiert

Der April war voller Feste - das ist am April das allerbeste.
Genug gereimt.
Gefeiert wurde am 01.04. Mias Geburtstag, wobei wir nicht gemeinsam feierten.. Madame war nämlich im Wellnesshotel, also wurde am Wochenende drauf beschenkt. Mitte April half ich dann beim Umzug - Mia zog mit ihrem Freund zusammen - die Wohnungseinweihung steht zwar noch aus, gefeiert wurde trotzdem in unserer Zweierrunde.
Ein weiterer Geburtstag wurde ebenfalls klein gefeiert, allerdings kam das in stylischem Pink eingeschlagene Geschenk gut an (übrigens wurden zu diesem Anlass auch die Erdnussbutter-Brownies gebacken).
TomTom bekam zwar keine Brownies, zu seinem Geburtstag am 27.04. aber einen extradicken Schmatzer aufs Köpfchen und einen Post zu seinen Ehren.



Gesehen 

Zimmer 205
Früher mochte ich Horrofilme. Wirklich. Es konnte mir gar nicht blutig genug sein, Splatter wurden bevorzugt. The hills have eyes schmiegt sich in meinem DVD-Regal an The slaughterhouse of the rising sun und The Amityville Horror. Ja, ihr merkt schon, Niveau wollte ich bei diesem Genre nicht sehen - nur möglichst viel Blut, schreiende Menschen und einen (gerne auch mehrere) wahnsinnigen Killer. Eine besondere Vorliebe habe ich noch immer für Postapokalypsen (28 day after) oder Katastrophenfilme (2012), was mich dazu veranlasste, in diesem Semester ein Seminar zur Katastrophennarration zu belegen. Die Hausaufgaben (Erdbeben und Airport) muss ich mir am Wochenende noch anschauen.
Ihr seht also, ich bin nicht unbedingt der schreckhafte Typ..
Als ich gefragt wurde, ob wir nicht in Zimmer 205 gehen wollen, quitschte ich also ein fröhliches "Ja", wohlwissend, dass Horrosfilme und ich uns seeeehr gut verstehen.
Jaaaaaa. "Verstanden" wäre das bessere Wort. 
Leider folgt an dieser Stelle keine Rezension, da ich 90% des Films ängstlich mit dem Gesicht nach unten auf meinem Sitznachbarn hing, die restlichen 10% schlief ich (Abendvorstellung ist zu spät für Frau Schulz). Zudem quitschte ich an jeder spannenden Stelle, begann zwischenzeitlich zu zittern und musste den ein oder anderen Schrei unterdrücken.
Gut, ich werde alt. Und scheinbar werde ich zu einem Weichei.
Zimmer 205 war angeblich ganz gut, so die Begleitung, ich muss mich da mal auf dieses Urteil verlassen und schaue mir künftig nur noch Notting Hill an.


Entdeckt

Die Entdeckung des vergangenen Monats sind wohl die Overnight-Oats: Neues Lieblings- und Standardfrühstück!



Eine Vorliebe für einen ganz gewissen Tierheim-Labbi. In Ronja bin ich ein klein bisschen verknallt, einfach ein klasse Hund und seit letztem Monat versuche ich möglichst häufig mit ihr Gassi zu gehen.

Gebacken

In den vergangenen vier Wochen hielt ich mich mit Backen zurück. Nichtsdestotrotz entstanden die folgenden Leckereien.
Ganz verzückt von der fabelhaften Mini-Gugl-Form buk ich zunächst zweierlei Gugl, die es zwar schon Ostern gab, trotzdem wurden beide Sorten im April erneut gebacken (war halt gar so schmackhaft):
Schoko-Gugl
&
Marzipan-Mandel-Gugl










Zum Geburtstag Ende April gab es wie bereits erwähnt diese Erdnussbutter-Brownies - absolut nachbackenswert!



Gewonnen

Zu Anfang muss ich sagen, dass ich in der letzten Zeit ein ziemlich glückliches Händchen hatte. Fortuna gab mir mehr als nur einen Kuss (wenigstens irgendwer, der mich küsst) und ich bekam wunderbare Sachen geschenkt!
Da ich zu den Gewinnen keine separaten Posts geschrieben habe, nutze ich einfach diese Möglichkeit, mich nochmal einzeln bei den Verlosern zu bedanken:

Bei Laura von ATHmango gewann ich schon vor einigen Wochen eine wunderbare Schürze. Leider klappte die Zustellung durch den Händler nicht, aber Laura ließ sich etwas einfallen und so trudelte im April diese schicke Schürze nebst Karte und selbstgemachten Chili-Schoko-Cookies bei mir ein.

Merci, Laura - gibt es eigentlich ein Rezept für die Cookies? Die waren nämlich der absolute Knaller! :)

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Kate von trying-to-be-a-good-girl verloste
25-€-Gutschein des Kwiitsch-Shops
Vielen Dank nochmal, Kate - der Gutschein passt wie Faust aufs Auge, warum, verrät der folgende Gewinn ;)

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Frl. Moonstruck feierte ihren sechsmonatigen Bloggeburtstag und verschenkte zu diesem Anlass eine hübsche Stofftasche inkl. Button von Kwiitsch (aha - deswegen also der passende Gutschein ;) ) und ein vegetarisches Kochbuch.

Die Tasche wurde schon in der Uni eingeweiht und gefällt mir sehr gut :)

Vielen Dank an alle, die mir mit dem Erlosten eine riesige Freude gemacht haben!



...was sonst noch so war

Ich habe es ENDLICH geschafft, mein Bachelorthema grob festzulegen, den Zeitplan zu besprechen und werde ab Anfang Juni - Anfang August meine BA-Arbeit schreiben. Das mag für viele nicht besonders toll klingen (die Arbeit ist ja nicht mal angefangen), aber es hat mich so unendlich viel Überwindung gekostet, endlich in die konkrete Planung zu gehen, dass diese Vorarbeit für mich viel wichtiger ist als das Schreiben selbst. Wenn ich erstmal schreibe, dann schreib ich - und den bisherigen Ergebnissen meiner Hausarbeiten nach zu urteilen nicht mal besonders schlecht. Also Daumen drücken, dass ich mich aufraffen kann, den Mai für die Vorarbeit zu nutzen :)

Geben ist seliger als nehmen - und ich freue mich daher umso mehr, dass ich im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude drei Bücher verlosen konnte. Hier zeigt sich wieder das Trödeltalent der Frau Schulz - die Gewinne verlassen erst Anfang nächster Woche die Stadt, ich hoffe, das sorgt nicht für allzu großen Unmut, aber diese Woche war einfach so proppevoll und das Wochenende ist auch schon verplant :)


Das war mein April-Rückblick.. Jetzt mache ich mich fertig, um zu meinem neuen April-Schatz Ronja zu fahren :)