Donnerstag, 16. April 2015

{Aller guten Dinge sind 3} Sonntagssüß







Vor kurzem wühlte ich mich auf der Suche nach einem schnellen Kuchen wieder einmal durch meine Rezeptdatenbank. Ich wurde fündig und begann zugleich zu grübeln: Auf einem Foodblog sammelt sich immer ein ganzes Heer an wunderbaren Rezepten, die allerdings gar nicht mehr so recht präsent sind.

Um dem ein bisschen entgegenzuwirken, starte ich heute mit der neuen Rubrik {Aller guten Dinge sind 3}. Im regelmäßigen Abstand von drei Wochen werden zu einem stets neuen Thema meine persönlichen Top 3 der Rezepte dieses Blogs vorgestellt plus drei passende Rezepte von anderen Blogs.

Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir eure Themenwünsche hierzu mitteilt, damit möglichst zahlreiche Kategorien entstehen.

Zum Auftakt habe ich mich für meine Top 3 der süßen Sonntagsnaschereien entschieden:

1. Verdammt, ich liebe diesen Kuchen! Wann immer ich einen Vorwand finde, ihn zu backen - sei es am Tag der offenen Tür im Tierheim, zur Familienfeier, als Geburtstagskuchen oder einfach nur so - backe ich ihn! Er passt nicht nur auf die sonntägliche Kaffeetafel, sondern auch auf einen Geburtstagstisch oder einfach ganz allgemein als Nascherei zwischen die Zähne. Der Kuchen ist saftig und passt somit perfekt auf den Erdnussbutter-Cookie-Teig, der als Basis und gleichzeitig köstlichster Untergrund dient:

Schokokuchen auf Peanutbuttercookieteig
Schokokuchen auf Peanutbuttercookieteig


2. Ebenfalls ein Klassiker meiner Küche ist dieser Aprikosenkuchen. Die Kombination Mürbeteig + saftige Aprikosen passt eigentlich immer und schmeckt gleichermaßen mit frischen wie "haltbaren" Früchten. Er hat sich mittlerweile zum Lieblingskuchen meiner Mutter gemausert und ist vor allem deshalb so beliebt, da er mir immer ganz schnell und easy gelingt und zugleich zu jeder Tageszeit herrlich schmeckt!

Aprikosenkuchen vom Blech
Aprikosenkuchen vom Blech

3. Die Geschichte dieses Kuchens ist eine ganz besondere: ich habe das Rezept von der allerersten Veganerin bekommen, die ich bewusst kennengelernt habe. Das ist mittlerweile fast 10 Jahre her und ich fand das Rezept erst vor drei Jahren wieder, modifizierte es ein wenig und buk es für eine Aktion von Angie nach. Der Kuchen besticht vor allem durch die Kombination der saftigen Birnen, mürbem Teig und wunderbar zarter Marzipancreme und eignet sich daher trotz seiner unscheinbar anmutenden Form zum Auftrumpfen beim sonntäglichen Kaffeekränzchen:

Birnen-Marzipan-Kuchen
Birnen-Marzipan-Kuchen

Ganz und gar bezaubernd kommt auch diese rosenförmige Aprikosentarte von Cookies&Style daher. Mit Mürbeteig und zart-gefächertem Obst passt sie perfekt in die Sonntagsrunde.

Fluffiger Teig mit knackigen Streuseln und frischem Obst findet sich bei der Backfee von veganpassion und ihrem wunderbaren Marzipanstreusel mit Kirschen.

Wer Süßes mag, sollte dringend bei Juli von foodsandeverything vorbeischauen! Dort findet sich unter anderem eine vegane Schwarzwälder Kirschtorte, die dem Original glatt den Rang abläuft!


Und da ich sonntags einfach nicht genug von süßem Naschwerk bekomme, brauche ich nun dringend weitere Ideen. Also:
Was sind eure liebsten Begleiter auf der Sonntagstafel?



Mittwoch, 8. April 2015

Vegan Wednesday #136: hier wird gesammelt



Das Wetter wird immer besser und in meine Küche zieht allmählich auch der Frühling ein. Gestern gab es abends endlich mal wieder einen großen Salat mit viel Rohem - in den letzten Wochen und Monaten schaffte es zumeist eine wärmende Suppe in die Schüsseln.

Zudem liegt die Fastenzeit nun endlich hinter uns und ich bin gespannt, was ihr vom vergangenen Osterfest zu berichten habt!

Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer/innen beim dieswöchigen Vegan Wednesday. Wer noch nicht weiß, was genau das ist, kann sich hier kundig machen:

Die Regeln


Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.

Sonntag, 5. April 2015

{Rezept} Zitronenkuchen mit Osterdeko


Manchmal sind die einfachsten Rezepte einfach die besten! Nach diesem Motto wählte ich auch für diesen Tag der offenen Tür wieder verschiedene Kuchen aus, die vor allem gut vorbereitet werden konnten. Neben einem Haselnusskuchen, dem Aprikosenkuchen vom Blech und einem leckeren Himbeer-Kokos-Kuchen buk ich also den folgenden Zitronenkuchen, wobei ich Stina für ihr tolles Basisrezept danken muss! Der Kuchen wurde wirklich herrlich saftig und zugleich locker und fluffig und begeisterte dank österlicher Deko die Besucher.
Die Bilder entstanden dann auch schnell mit dem Handy, da ich zudem für das Tierheim kochen durfte - da ist dann im Vorfeld leider nicht viel Zeit, um mit der guten Kamera ein hübsches Setting abzulichten ;)

Man nehme...
...für den Kuchen
700 g Mehl
350 g Zucker
2 TL Vanillezucker
1 Pckch. Backpulver
2 EL Sojamehl + 4 EL Wasser
Saft & Schale von 2 Zitronen
150 ml neutrales Pflanzenöl (bspw. Rapsöl)
500 ml Sprudelwasser

...für die Deko
Saft 1/2 Zitrone
ca. 100 g Puderzucker
vegane Marzipanmöhrchen
gehackte Pistazien

Der Kuchenteig lässt sich total schnell zusammenrühren und zwar so: Alle trockenen Zutaten mischen. Sojamehl mit Wasser mischen und kurz ruhen lassen. Dann zusammen mit geriebener Zitronenschale (bitte darauf achten, unbehandelte Zitronen zu kaufen!), Zitronensaft, Öl und Sprudel zu den restlichen Zutaten geben und alles mit einem Schneebesen genau so lange rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr darin sind. Wer zu lange rührt, riskiert eine schlechtere Konsistenz!!!
Nun in eine gefettete und bemehlte Guglhupfform geben (meine hatte 26cm Durchmesser) und bei 160°C bei Umluft ca. 50 - 60 min. backen.

Den Kuchen vollständig abkühlen lassen - das dauert mindestens 2 - 3 Stunden und kann ruhig auch über Nacht geschehen.

Kuchen ist kalt? Prima. Nun den Kuchen auf einen Teller stürzen (hier rächt es sich, wenn man zuvor nicht gründlich genug gefettet und gemehlt hat ;) ). Puderzucker und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss rühren und mit einem Pinsel oder Löffel auftragen. Rasch Pistazien und Möhrchen darauf verteilen und voll Stolz sein Werk bewundern.
Der Guss trocknet recht zügig an, daher sollte man gewünschte Deko flugs aufbringen :)

Dauer: 1,5 h Teig herstellen & backen + 1/4 h Dekokram anbringen = weniger als 2 h für den perfekten Osterkuchen

Ergibt 1 große Guglhupfform


Freitag, 3. April 2015

Vegan Wednesday #135

Vergangene Woche wurde der Frühlingssonnenschein leider von Wolken abgelöst und seitdem zeigt sich das Wetter bei uns eher unbeständig. Cookie sammelt dieser Tage hier unsere Vegan-Wednesday-Beiträge und wünschte sich bunte Ostersachen auf dem Board - kein Problem, ich habe nämlich in der vergangenen Zeit ordentlich gebacken, um gegen den alltagsgrauen Himmel anzukämpfen.

Bei mir endet die Fastenzeit seit letztem Jahr eine Woche vor Ostern, da dann das örtliche Tierheim den Tag der offenen Tür hat. Und da ich im letzten Jahr 7 Kuchen, in diesem Jahr immerhin noch 4 Kuchen buk und diese abgeschmeckt werden wollen, ist meine Fastenzeit was Zucker und helles Mehl angeht etwas früher beendet. Alkohol trinke ich allerdings weiterhin nicht, das gehört für mich mittlerweile einfach zur Fastenzeit dazu.

Ich habe allerdings gerade das Buch Vegan fasten & schlank bleiben zugeschickt bekommen und werde daher nochmal mindestens zwei Fastenwochen nach diesem Konzept nachholen - allerdings vermutlich erst, wenn ich die verflixte Masterarbeit abgegeben habe, die mich derzeit viele Nerven kostet.

Eine tolle Hilfe gegen angespannte Nerven und Fernweh - Herr Fuchs weilt gerade bei seiner Familie im wilden Osten - habe ich Anfang der Woche mit diesen zuckersüßen Osterplätzchen und den zweierlei White-Chocolate-Cookies hergestellt:

Ich schnürte nämlich ein hübsches Päckchen, das ich Herrn Fuchs schickte, damit er auch während der einwöchigen Abwesenheit aus dem schulz'schen Haushalt nicht auf süße Leckerbissen verzichten muss.
Die Osterplätzchen habe ich mit einer dicken Schicht Zitronenguss verziert, die Cookies kommen in den Sorten Kokos-Pistazie & weiße Schokolade sowie Macadamias & weiße Schokolade daher - und beides kam bereits gut an :)

Doch natürlich habe ich neben Naschwerk auch wieder allerlei Herzhaftes produziert. Ein Highlight dieser Woche war dabei ein Blumenkohl-Kartoffel-Curry, das ich mit Couscous servierte. Mit einem Klecks Sojajoghurt wurde daraus die perfekte Stärkung nach einem 14km-Lauf.


Jaaaaa, ihr habt richtig gelesen!
Ich habe tatsächlich das Laufen für mich entdeckt und mich auch schon für zwei große Läufe angemeldet: einen Halbmarathon im Mai, direkt nach Abgabe der Masterarbeit, und ich versuche mich am Spartan Race Ende Juni. Das wird ein Spaß!
Derzeit laufe ich 15 km ohne größere Probleme und möchte nach Ostern auf 18 km gehen. Zudem bin ich vergangene Woche von 3 Läufen pro Woche auf 4 Läufe gegangen, sodass ich die Naschereien derzeit ganz gut wegstecke ;)

Übrigens: Wenn ihr Tipps habt, was man bestenfalls vor/nach dem Laufen essen sollte, dann ruhig her damit! Die Tipps, die ich im Netz dazu gefunden habe, beziehen sich auf eine vegetarische oder omnivore Ernährung, vegan ist da nicht so gut vertreten.

Nun ende ich in dieser Woche mit einem gern gesehenen Gast in diesen Hallen: Mio hat nach sechswöchiger Abwesenheit von daheim mal wieder den Weg in mein Häuschen gefunden und schläft gerade seinen Rausch der Freiheit aus ;)


Donnerstag, 2. April 2015

{Rezept} Zitronenhäschen im Osternest



Gutes kann soooo einfach sein - und nachdem ich mir für das Ostervichteln ein paar österliche Leckereien einfallen lassen wollte, die auch einen zwei- bis dreitägigen Transport mit der deutschen Post überstehen, kramte ich einfach mal in meinen alten Rezepten. Und tatsächlich: neben zweierlei White-Chocolate-Cookies machten sich auch diese zuckersüßen Zitronenhäschen auf den Weg zu meiner Tauschpartnerin. 

Da ich derzeit im absoluten Stresszustand dank Abschlussarbeit nicht zu kreativen Höchstleistungen fähig bin, habe ich einfach dieses Rezept für weihnachtliche Engelsaugen osterisiert ;)
Anstelle von Puderzucker wurden die niedlichen Häschen, Küken und Eier mit einer dicken Schicht Zitronenguss überzogen und anschließend mit bunten Zuckerstreuseln verziert.

Diese hübschen Kekse können ohne falsche Scheu im nächsten Osterkörbchen landen, oder?

Man nehme...
...für den Teig
450 g Mehl
300 g Margarine
150 g Zucker
Abrieb + Saft 1 Biozitrone
2 EL Vanillezucker

...für den Guss
Saft 1/2 Zitrone
Puderzucker in Massen
bunte Zuckerstreusel

Aus den Teigzutaten einen glatten Teig herstellen und ihn 1/2 Stunde im Kühlschrank parken. Je länger der Teig kühlt, desto besser kann man ihn danach weiterverarbeiten - ich habe ihn abends vorbereitet und erst tags drauf ausgerollt und gebacken - klappte auch prima.
Auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und mit neckischen Osterausstechern in Form bringen. Auf einem mit Backpapier dekorierten Blech anordnen und bei 160° 10 - 15 min. backen. 


Die Kekse vollständig auskühlen lassen. Derweil den Guss anrühren - ich habe bei meiner halben Zitrone ca. 150 g Puderzucker verrührt. Das kann aber je nach Größe und Saftigkeit (ein schönes Wort) der Zitronenhälfte variieren - rührt einfach einen zähen Guss an und haltet ein Päckchen Puderzucker á 250g bereit, damit seid ihr auf der sicheren Seite ;)
Den Guss mit einem Backpinsel oder ersatzweise einem Löffelchen auf die Kekse bringen und sofort mit Deko nach Wahl verzieren. Die Kekse sollten nun unbedingt Zeit haben, komplett zu trocknen - bitte seid geduldig und packt sie frühestens nach ein paar Stunden in eine Dose. Sonst stapelt ihr vielleicht zu früh und der dicke Guss ist noch nicht fest und dann - ach, ich will gar nicht daran denken!!!

Dauer: 2 Tage mit Deko und Warten. Weniger an Arbeitszeit.

Ergibt ca. 30 Kekse



Dienstag, 31. März 2015

{Rezept} Zweierlei White-Chocolate-Cookies


Kurz vor Ostern und dem baldigen Ende der Fastenzeit schnürte ich ein Päckchen für den Ostervichteltausch, das prall gefüllt war mit veganen Leckereien. So landeten auch diese wunderbar zarten White-Chocolate-Cookies in der Box, um verschickt zu werden.

Die Cookies sind eine Variation des weltbesten Cookie-Rezeptes und kommen innen herrlich chewy, außen dagegen leicht knusprig daher.

Um die Kekse passend zum Frühlingsbeginn etwas zu tunen, kombinierte ich die süße weiße Schoki einmal mit Pistazien und Kokos und einmal mit herrlichen Macadamias.

Heraus kamen zwei White-Chocolate-Cookies, die ihresgleichen suchen!

Man nehme...
280 g Mehl
250 g Margarine (z.B. Alsan)
100 g braunen Zucker
130 g weißen Zucker
2 EL Sojamehl, vermischt mit 4 EL Wasser
2 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Natron

...für die Kokos-Pistazien-Variante
30 g Kokosraspeln
10 g gehackte Pistazien
70 g weiße Schokolade (z.B. weiße Schakalode Buttons)

...für die Macadamia-Variante
50 g Macadamianüsse
70 g weiße Schokolade (z.B. weiße Schakalode Buttons)

Man stelle zunächst den Teig her.
Dazu werden Margarine und Zucker zunächst mit einem Handrührgerät schaumig geschlagen. Das kann einige Minuten dauern, sollte aber gewissenhaft vollzogen werden, damit sich der Zucker gut löst und die Margarine sich in den Teig einarbeiten lässt.
Dann das Sojamehl-Wasser-Gemisch unterrühren - ebenfalls unerlässlich, da es dem Teig die Bindung gibt. Nun alle anderen Teigzutaten zufügen und nur so lange rühren, bis sich ein Teig gebildet hat. Der Teig ist relativ fest und bröckelig - gut so!

Nun den Teig halbieren und in einer eigenen Schüssel eine Teighälfte mit gehackter weißer Schokolade, den Pistazien und Kokosrapseln zu einem ansehnlichen Cookieteig vermischen. In einer anderen Schüssel die halbierten Macadamias und die ebenfalls grob gehackte Schokolade (ich viertel die Schakalode-Buttons immer) mit der zweiten Teighälfte verrühren. Übrigens kann man bei den Macadamias getrost auf Supermarktnüsse zurückgreifen - sollten sie nur gesalzen zu haben sein, einfach unter fließendem Wasser abduschen :)

Dann mit zwei Teelöffeln Teig abstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Teiglinge sollten ca. walnussgroß sein - und mehr als neun Cookies pro Blech empfehlen sich nicht, da die Kekse im Ofen seeeeehr auseinander gehen.

Im vorgeheizten Ofen bei 190°C Umluft ca. 8 - 11 min. backen.
Die Cookies sollen an den Rändern gerade gold-braun werden - dann sind sie perfekt!
Sie härten auch erst aus, wenn sie wieder abkühlen. Daher lasse ich sie stets ca. 15 Minuten auf dem Blech, bevor ich sie mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter umsetze.

Die Cookies halten sich ohne Problem eine Woche in einer Blechdose, wobei sie frisch am allerbesten schmecken.

Dauer: 10 min. Teig herstellen + 40 min. nacheinander Cookies backen = knapp 1 Stunde bis zur Cookieschlacht

Ergibt ca. 30 - 40 Cookies
(je nach Größe und Naschhaftigkeit des Bäckers)




Montag, 23. März 2015

{Rezept} Exotisches Porridge mit getrockneten Früchten

Passend zum Wochenanfang kommt heute ein Rezept für den Start in den Tag. Wie ihr vielleicht wisst, landet bei mir sehr häufig Porridge auf dem morgendlichen Frühstückstisch - einen Baukasten für das individuelle Porridge findet ihr bereits hier und weitere Porridgerezepte gibt es ebenfalls zu hauf hier.
Mein heutiges Porridge genoss ich als Frühstück mit einer Tasse Kürbis-Roibush-Tee. Das Geschirr ist übrigens von Krasilnikoff und GreenGate: Ich bin ganz vernarrt in die Tassen des dänischen Fabrikats und gebe viel zu viel Geld für die unterschiedlichsten Modelle aus ;)

Egal in welchem Schälchen das folgende Porridge landet - es wird immer fabelhaft schmecken und dank ausgewogener Zutaten neben einem wohlig-sattem Gefühl in der Bauchgegend vor allem auch positive Effekte für das allgemeine Wohlbefinden auslösen: Dank Hafer- und Hirseflocken muss man sich nicht so sehr um seinen Eisenhaushalt sorgen und die Kokosmilch bringt gesundes Fett ins morgendliche Frühstück. Das Obst kann natürlich variiert werden, ich habe mich für saftige Mango und frische Erdbeeren entschieden, obgleich die Beeren noch ein wenig vor der Saison liegen.

Man nehme...
30 g Haferflocken
10 g Hirseflocken
10 g Kokosraspeln
2 Datteln
1 kleine handvoll getrocknete Ananas
ca. 50 ml Kokosmilch
ca. 150 ml Wasser
frisches Obst als Garnitur

Haferflocken, Hirseflocken und Kokosraspeln in einem kleinen Topf kurz anrösten, ohne dass sich die Flocken schwarz färben. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen und sofort umrühren. Bei geringer Hitze eindicken lassen und derweil die fein gehackten Datteln und Ananas unterheben.
Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, einfach vom Herd nehmen und mit Obst verzieren:
Ich mache stets frisches Obst in der Menge eines Apfel in mein Porridge - diesmal gab es Mango und Erdbeeren. Davon werden 2/3 unter das Porridge heben und in ein Schüsselchen geben. Mit dem restlichen Drittel Obst garnieren und als warmes Frühstück genießen.

Dauer: 5 min. Porridge kochen + 5 min. Vor- und Nachbereitung = 10 min. bis zum köstlichen Löffelstich

Singlelicious










Samstag, 21. März 2015

{Rezept} Fastentaugliche Bananen-Erdnussbutter-Muffins






Anfang März gab es in der Familie einen kleinen Geburtstag zu feiern und passend zum Anlass buk ich natürlich eine Portion Muffins!
Ich musste nicht lange überlegen, welche es werden sollten: Sie sollten nämlich fastentauglich und trotzdem geeignet sein, auch in größerer Runde zu überzeugen. Daher wurden es die folgenden Bananen-Erdnussbutter-Muffins, die dank Vollkornmehl und Agavendicksaft in meinen Fastenplan passten. Für mich behielt ich einen undekorierten Muffin zurück, für den Rest gab es eine cremige Glasur aus Tahin und Zuckerperlen als Deko.
Übrigens: Wer von der Kombination Banane-Erdnuss einfach nicht genug bekommen kann, sollte mal dieses oder dieses Rezept ausprobieren - ebenfalls wunderbare Muffins :)

Man nehme...
100 g Erdnussbutter crunchy
ca. 90 g Agavendicksaft
250 g Vollkorn-Dinkelmehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Prise Zimt
3 reife Bananen
150 ml Haferdrink

Zunächst die Erdnussbutter mit ca. 70 g Agavendicksaft aufschlagen. Die Bananen pürieren und zusammen mit dem Haferdrink und der Erdnussbuttermischung mit den trockenen Zutaten zu einem Muffinteig rühren. Je nach Größe und Reife der Bananen reichen 70 g Agavendicksaft als Süße bereits aus - ich habe bei meinen reifen, aber nur mittelgroßen Bananen 90 g benötigt. Passt die Süße also einfach an, wenn ihr größere / reifere Bananen habt.

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen und bei 180°C Umluft ca. 20 - 25 min. backen.

Auskühlen lassen und fastenderweise direkt genießen oder alternativ wie folgt verzieren:
aus ca. 1 EL Tahin mit etwas Puderzucker und Wasser eine Glasur anrühren. Diese auf die ausgekühlten Muffins auftragen und mit Zuckerperlen (bspw. von biovegan gibt es vegane Sorten wie Zuckerstreusel oder Zuckerperlen), Resten der letzten Fondantschlacht usw. verzieren.

Dauer: 5 min. Teig mantschen + 25 min. vor dem Ofen lauern + 10 min. Dekospaß außerhalb der Fastenzeit = 40 min. zu den gesunden Muffins mit Deko

Ergibt 12 kugelrundmachende Muffins