Montag, 23. März 2015

{Rezept} Exotisches Porridge mit getrockneten Früchten

Passend zum Wochenanfang kommt heute ein Rezept für den Start in den Tag. Wie ihr vielleicht wisst, landet bei mir sehr häufig Porridge auf dem morgendlichen Frühstückstisch - einen Baukasten für das individuelle Porridge findet ihr bereits hier und weitere Porridgerezepte gibt es ebenfalls zu hauf hier.
Mein heutiges Porridge genoss ich als Frühstück mit einer Tasse Kürbis-Roibush-Tee. Das Geschirr ist übrigens von Krasilnikoff und GreenGate: Ich bin ganz vernarrt in die Tassen des dänischen Fabrikats und gebe viel zu viel Geld für die unterschiedlichsten Modelle aus ;)

Egal in welchem Schälchen das folgende Porridge landet - es wird immer fabelhaft schmecken und dank ausgewogener Zutaten neben einem wohlig-sattem Gefühl in der Bauchgegend vor allem auch positive Effekte für das allgemeine Wohlbefinden auslösen: Dank Hafer- und Hirseflocken muss man sich nicht so sehr um seinen Eisenhaushalt sorgen und die Kokosmilch bringt gesundes Fett ins morgendliche Frühstück. Das Obst kann natürlich variiert werden, ich habe mich für saftige Mango und frische Erdbeeren entschieden, obgleich die Beeren noch ein wenig vor der Saison liegen.

Man nehme...
30 g Haferflocken
10 g Hirseflocken
10 g Kokosraspeln
2 Datteln
1 kleine handvoll getrocknete Ananas
ca. 50 ml Kokosmilch
ca. 150 ml Wasser
frisches Obst als Garnitur

Haferflocken, Hirseflocken und Kokosraspeln in einem kleinen Topf kurz anrösten, ohne dass sich die Flocken schwarz färben. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen und sofort umrühren. Bei geringer Hitze eindicken lassen und derweil die fein gehackten Datteln und Ananas unterheben.
Wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist, einfach vom Herd nehmen und mit Obst verzieren:
Ich mache stets frisches Obst in der Menge eines Apfel in mein Porridge - diesmal gab es Mango und Erdbeeren. Davon werden 2/3 unter das Porridge heben und in ein Schüsselchen geben. Mit dem restlichen Drittel Obst garnieren und als warmes Frühstück genießen.

Dauer: 5 min. Porridge kochen + 5 min. Vor- und Nachbereitung = 10 min. bis zum köstlichen Löffelstich

Singlelicious










Samstag, 21. März 2015

{Rezept} Fastentaugliche Bananen-Erdnussbutter-Muffins






Anfang März gab es in der Familie einen kleinen Geburtstag zu feiern und passend zum Anlass buk ich natürlich eine Portion Muffins!
Ich musste nicht lange überlegen, welche es werden sollten: Sie sollten nämlich fastentauglich und trotzdem geeignet sein, auch in größerer Runde zu überzeugen. Daher wurden es die folgenden Bananen-Erdnussbutter-Muffins, die dank Vollkornmehl und Agavendicksaft in meinen Fastenplan passten. Für mich behielt ich einen undekorierten Muffin zurück, für den Rest gab es eine cremige Glasur aus Tahin und Zuckerperlen als Deko.
Übrigens: Wer von der Kombination Banane-Erdnuss einfach nicht genug bekommen kann, sollte mal dieses oder dieses Rezept ausprobieren - ebenfalls wunderbare Muffins :)

Man nehme...
100 g Erdnussbutter crunchy
ca. 90 g Agavendicksaft
250 g Vollkorn-Dinkelmehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
Prise Zimt
3 reife Bananen
150 ml Haferdrink

Zunächst die Erdnussbutter mit ca. 70 g Agavendicksaft aufschlagen. Die Bananen pürieren und zusammen mit dem Haferdrink und der Erdnussbuttermischung mit den trockenen Zutaten zu einem Muffinteig rühren. Je nach Größe und Reife der Bananen reichen 70 g Agavendicksaft als Süße bereits aus - ich habe bei meinen reifen, aber nur mittelgroßen Bananen 90 g benötigt. Passt die Süße also einfach an, wenn ihr größere / reifere Bananen habt.

Den Teig in 12 Muffinförmchen füllen und bei 180°C Umluft ca. 20 - 25 min. backen.

Auskühlen lassen und fastenderweise direkt genießen oder alternativ wie folgt verzieren:
aus ca. 1 EL Tahin mit etwas Puderzucker und Wasser eine Glasur anrühren. Diese auf die ausgekühlten Muffins auftragen und mit Zuckerperlen (bspw. von biovegan gibt es vegane Sorten wie Zuckerstreusel oder Zuckerperlen), Resten der letzten Fondantschlacht usw. verzieren.

Dauer: 5 min. Teig mantschen + 25 min. vor dem Ofen lauern + 10 min. Dekospaß außerhalb der Fastenzeit = 40 min. zu den gesunden Muffins mit Deko

Ergibt 12 kugelrundmachende Muffins


Mittwoch, 18. März 2015

{Rezension} Sophias vegane Welt von Sophia Hoffmann


1.) Die harten Fakten
Sophia Hoffmann hat mit ihrem Kochbuch "Sophias vegane Welt" bereits im Jahr 2014 ein wirklich zauberhaft hergerichtetes Werk kreiert, das schon beim allerersten Durchblättern Lust auf Kochen, Backen und mehr macht. Die Rezepte sind wunderschön bebildert und Sophias Küche zeichnet sich neben besonderer Farbvielfalt vor allem durch ihre Unkompliziertheit aus: Sie selbst nutzt beispielsweise keine Küchenwaage, sondern bleibt beim "Tassenprinzip" mit amerikanischem Cupmaß, allerdings sind die Zutaten in ihren backbaren Rezepten dann doch in Gramm angegeben - vermutlich, um dem backwütigen, urdeutschen Leser die Arbeit zu erleichtern ;)
Sophia hält sich nicht lange mit großen Reden auf, sondern kommt schnell zu den Rezepten, wobei jedem Kapitel eine Art Mini-Vorwort mit nützlichen Infos bzw. privaten Anekdoten vorausgeht: Dieses Intro fällt in den Kapiteln Powerfood, Huch, vegan!, Farben-, Fake- & Fun-Food und Süße Spielereien immer ganz individuell aus, sodass es wirklich Freude macht, diese kleine Einführung zu lesen.


2.) Die Rezepte
Die Rezepte sind durchweg nachvollziehbar beschrieben und verzichten auf allzu verrückte Zutaten. Bei etwas komplizierteren Gerichten wie den White Krauts (S. 20 - 23) wird dem Rezept etwas mehr Platz (in diesem Fall für eine Wickelanleitung für die perfekten Rouladen) gegeben, ansonsten teilen sich die Beschreibung und ein sehr ansprechendes Foto jeweils eine Doppelseite. Ich habe mich natürlich auch wieder an ein paar Rezepten versucht, so bspw. an dem Grünen Brot (S. 26), das dank dem farbegebenden Spinat nicht nur fancy aussieht, sondern auch eine extragesunde Alternative zu herkömmlichem Brot bietet. Absolut begeistert war ich von den selbstgemachten Süßkartoffel-Chips, die es zu der Karotten-Mandel-Suppe (S. 35) gab - die Suppe war zwar nach Rezept gekocht seeeeehr sämig, aber es ist ja einfach, eine Suppe zu verdünnen und Herr Fuchs (der fleißig mittesten durfte) war vom Geschmack vollends überzeugt. Mein Highlight war dagegen die Polenta-Gemüse-Pizza (S. 41): schon seit einer halben Ewigkeit wollte ich das Konzept "Polenta ersetzt Teig" einmal ausprobieren und die Version von Sophia landete nun schon mehrfach auf meinem Teller! Die Sweet Bean Brownies (S. 117) buk ich als glutenfreie Alternative für die Fastenzeit - allerdings hätten sie nach meinem Geschmack ordentlich mehr Zucker vertragen können, da man die Bohnen, auf deren Grundlage der Brownie gebacken wurde, schon seeeehr stark durchschmeckte.
Übrigens: Da Sophia einen glutenunverträglichen Freund bekochen darf/muss/soll, sind viele Rezepte glutenfrei oder weisen eine glutenfreie Alternative auf (bspw. Reismehl-Biskuit-Kekse als Ersatz für einen Biskuit für das Apfel-Zim-Tiramisu, S. 120).




3.) Fazit
Wer ein Kochbuch sucht, das vegane Küche mit einer großen Portion Herz und Humor verbindet, der ist hier genau richtig. Man merkt Sophia einfach in jedem Rezept und bei jedem Satz an, wieviel Freude ihr dieses Kochbuch gemacht haben muss. Das Buch eignet sich gewiss ebenso für Anfänger wie für Fortgeschrittene - am ehesten aber für Menschen, die Kochbücher nicht nur als Rezeptlieferanten sehen, sondern sich über authentische Gerichte und eine herzliche Stimmung freuen. Mit diesem Buch kann man sich nämlich ohne Weiteres auch einfach ein paar Stunden bei einer Tasse Tee vergnügen und in künftigem Kochvergnügen schwelgen. Sophias erfrischend-bezaubernde Art zu schreiben verleiht diesem Buch das gewisse Etwas - und da ich es genau wegen dieser Art schätze, möchte ich mit einem Zitat aus Sophias veganer Welt enden:

Betrunkener Welpe, der in eine Maracuja gestolpert ist
Der Name dieses Rezeptes ist albern, der Inhalt lecker und hochprozentig. Natürlich kann es auch vorkommen, dass der Welpe in eine Feige stolpert oder in ein paar Erdbeeren, er ist ziemlich tollpatschig und wenn er betrunken ist, verliert er sowieso gänzlich die Contenance...
(Sophias vegane Welt, S. 122)

Vielen Dank an den Verlag Edel Germany GmbH, der mir das Buch kostenfrei zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 13. März 2015

Vegan Wednesday #132


Ich habe es geschafft: nachdem ich mich schon seit Wochen einlese, mir wie wild Notizen mache, im Internet forsche (jaaaa, ich mache eine internetbasierte Recherche, da darf man das ;) ), mittlerweile diverse Stapel mit kopierten Aufsätzen, Geschreibsel und bunt markierten Büchern um mich herum gebildet habe, war es heute endlich so weit: Ich schrieb die ersten Sätze der Masterarbeit.
Leider muss ich ja gestehen, dass ich zu Beginn oft eine Schreibblockade habe und immer einen gehörigen Anlauf brauche, um ins Schreiben zu kommen. Aber heute war es endlich so weit: Ich habe die Einleitung geschrieben und bin jetzt im absoluten Flow - und wenn ich erst einmal im Flow bin, dann schreibe ich mit Freude auch mal 10 Seiten an einem Tag. Hypothetisch liegen also noch 6 Tage Schreiberei vor mir - was natürlich nicht so ganz stimmt, da ich nebenher ja weiterhin lese, noch eine Recherche durchführen muss, Ergebnisse auswerte, etc.
Aber alles in allem bin ich zuversichtlich, dass ich um Ostern mit dem Hauptteil fertig sein werde!

Dies ist zugleich eine Erklärung, warum es derzeit etwas ruhiger zugeht auf meinem Blog. Nach stundenlanger Leserei und wunden Fingern vom vielen Schreiben (parallel zum Lesen und ganz altmodisch mit einem Stift, bevor ich es ab heute abtippe) fehlt mir schlicht der Antrieb, mir noch die Zeit zu nehmen, zu bloggen. Zudem fehlt es ebenfalls dank der Masterarbeit auch an Kreativität in der Küche - und das ist bei einem Foodblogg nun mal ein wichtiger Antrieb!

Nun denn - in dieser Woche habe ich es tatsächlich mal wieder geschafft, ein neues Muffinrezept auszuprobieren: Erdnussbutter-Bananen-Muffins mit Agavendicksaft und Vollkorn-Dinkelmehl. Absolut fastentauglich und geschmacklich top - und bis auf die bunte Deko, die dem Anlass (Kindergeburtstag) geschuldet ist, eben auch ohne raffinierten Zucker.

Das Rezept kommt in den nächsten Tagen :)


Ansonsten geht es bei mir derzeit recht öde zu: Morgens Brei mit Apfel & Banane, mittags wahlweise selbstgebackenes Vollkornbrot oder etwas Warmes.

Gestern gab es beispielsweise eine Blumenkohl-Kartoffel-Suppe mitgeröstetem Vollkornbrot und Räuchertofu - die schmeckte auch Herrn Fuchs, der alles, was aus einer Suppenschüssel kommt, total gerne isst!


Nun bin ich gespannt, was es bei euch in dieser Woche gab - bei mir wird hier noch bis morgen Abend gesammelt.

Ich verabschiede mich mit einem Blick auf TomTom und die beiden Hunde Beau und Dambo, die ich derzeit sitte - Tommy ist seeeeehr gechillt in Gegenwart der beiden, das macht Mut im Hinblick auf einen eigenen Hund in ferner Zukunft..



Dienstag, 10. März 2015

Vegan Wednesday #132 - hier wird gesammelt

Ich gebe zu, ich tue mich gerade ausgesprochen schwer mit meinem Alltag: die Masterarbeit verschlingt einen Haufen Zeit und genau diese Zeit gebe ich umso ungerner her, da sich seit ein paar Tagen hartnäckig die Sonne ihren Weg durch das postwinterliche Grau am Himmel bahnt. Heute waren es schon 15°C und da ich zu den Menschen gehöre, die bereits beim ersten Sonnenstrahl das Näschen gen Himmel recken, um möglichst schnell möglichst viel Sonne zu tanken, passt mir meine Leserei in der dunklen Bude nun so gar nicht in den Kram.

Doch genug gejammert!
Viel interessanter ist ja nun, dass auch in dieser Woche wieder kreative, kunterbunte und dennoch alltagstaugliche Gerichte vorgestellt werden sollen, die ein zauberhaftes Board am Ende der Woche geben. Wer mehr erfahren möchte, dem seien die nachfolgenden Regeln ans Herz gelegt :)

Ist der Frühling auch schon in eure Küche eingezogen?


Die Regeln




Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.




Montag, 2. März 2015

{Rezept} Curry von Roten Linsen mit Cranberries und Reis


An manchen Tagen komme ich völlig durchgefroren von irgendwoher - ok, meist komme ich aus dem Tierheim und nach einer Spieleinheit mit Attila oder Keno kann einem bei den aktuellen Temparaturen schon mal recht kühl um das verschlammte Näschen werden - und brauche dann ganz schnell ganz viel Essen. Da ich aktuell allerdings faste und zudem einen kniekranken Fuchsmann beherberge, der männertypisch ca. die drölffache Menge von dem vertilgt, was ich so esse, stehe ich aktuell vor der Herausforderung, fastentaugliches Essen zu kochen, dass dennoch den nach Fleisch verlangenden Mann zufrieden stellt (da er aktuell weder große Strecken laufen noch Autofahren kann, ist er völlig auf meine vegane Küche angewiesen ;) ). Allerdings gibt es da ein winziges Problem: Herr Fuchs HASST Eintöpfe. Suppen mag er, aber die Konsistenz eines Eintopfs ist irgendwie suspekt und taugt nicht, um ihm ein fröhliches mjam abzugewinnen.
An manchen Tagen mache ich mir dann einfach einen Salat und Herr Fuchs bekommt Nudeln mit Pesto (geht immer), an anderen Tagen mache ich mir einen Eintopf und püriere den für den fuchs'schen Magen zu feinster Suppe. Oder ich koche ein Curry, das ich vor dem Spielen mit den Tierheimhunden aufstellen kann und das nach 2 Stunden herumstehen am allerbesten schmeckt:

Man nehme...
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Stück Ingwer
2 große Möhren
2 Stangen Staudensellerie
300 g rote Linsen
600 ml Wasser
1 Dose Kokosmilch á 400 g
Cumin, Kurkuma, Garam Masala, Cayennepfeffer, Salz
Öl zum anbraten
Reis als Beilage
Cranberries

Zunächst Zwiebel, Knoblauch und Ingwer putzen und fein hacken. Dann in einem großen Topf in Öl kräftig anschwitzen und die geputzten und in ca. daumendicke Scheiben geschnittenen Möhren hinzugeben. Staudensellerie fein hacken und ebenfalls mitbraten. Nun die Gewürze wie folgt abmessen und mit anrösten: 1/2 TL Cumin (Kreuzkümmel), 1/2 TL Kurkuma, 1/2 TL Garam Masala, 1/4 TL Cayennepfeffer. Salz erst am Ende hinzugeben, da es die Garung der Linsen beeinträchtigen kann. Nun besagte rote Linsen zunächst waschen und dann in den Topf geben, mit 600 ml Wasser ablöschen und bei geschlossenem Deckel ca. 10 min. köcheln lassen. Nun die Dose Kokosmilch hinzugeben, alles verrühren und weitere 10 min. köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen und alles gar ist. Den Herd nun ausstellen und das Curry einfach so lange es geht ziehen lassen. Ich war wie gesagt 2 Stunden im Tierheim und als ich zurückkam, war das Curry immer noch richtig warm und gut durchgezogen.
Mit Salz abschmecken und zu einer Portion Reis servieren. Bestreut habe ich das Curry mit gehackten Cranberries und gerösteten Kürbiskernen - das gibt den gewissen Kniff und die süßen Cranberries passen herrlich zu dem scharfen Curry.

Attila ist eigentlich ein echter Schmusehund...
...aber der 75-kg-Kangal tobt auch unheimlich gerne und legt zur Begrüßung gerne mal Pfoten auf Schulter.




Dienstag, 24. Februar 2015

{Fasten 2015} Aller Anfang ist schwer..

Die Fastenzeit ist nun schon eine Woche alt und ich schlage mich bislang recht wacker:
An 4 von 7 Tagen habe ich keinerlei Getreideprodukte zu mir genommen, die restlichen drei Tage waren es Vollkornprodukte.
Die 18-Uhr-Grenze halte ich problemlos ein, wobei ich noch einige Schwierigkeiten mit ausgeglichenem Essen habe: ich frühstücke zwar immer ausreichend, jedoch fällt das Mittagessen meist zu klein oder komplett aus, sodass ich nachmittags zwischen 15:00 - 16:30 meine zweite Hauptmahlzeit esse. Die fällt dann leider oft zu groß aus - ich nehme mir also für Woche 2 vor, regelmäßiger zu essen und vor allem mittags ausgewogener und mehr zu essen. Mein Ziel ist es nämlich, in der kommenden Woche ab 15:00 nichts mehr "Festes" zu essen und gegen Nachmittag auf Smoothie / Suppe umzusteigen.
Süßigkeiten habe ich keine genascht und auch der Alkoholverzicht ist einfach einzuhalten, allerdings habe ich zweimal aus purer Faulheit auf Bratfilets von Taifun zurückgegriffen - zählen die schon als Fertigprodukt? Vermutlich schon :/
Der Zuckerverzicht läuft so lala. Er fehlt mir soooo sehr, dieser verdammte süße Freund - aber ich bleibe stark, nasche bei allzu großer Lust eine Banane (heute waren es bereits 2,5 Bananen - so viel zur Zuckerlust ;) ) und halte mich tapfer.

Obstsalat als Mittagessen auf der Arbeit: Mango, Apfel, Banane, Traube mit einer Nuss-Saaten-Mischung und Rosinen.

Dafür muss ich zur Zeit kein bisschen auf Herrn Fuchs verzichten: Er hütet gerade dank Knie-OP das heimische Sofa und isst ganz brav die ganze fastentaugliche Kost mit. Besonders überrascht bin ich, dass er morgens meine Overnight-Oats mit Banane (aber NUR Banane - keine Äpfel, keine Trauben, das ist nicht gewünscht ;) ) mit isst. Zudem schaffen wir es seit wenigen Tagen, morgens gemeinsam zu frühstücken, bevor ich Richtung Arbeit fahre. Eigentlich ein schönes Ritual, das ich auch über sein Krankenlager hinaus beibehalten möchte.

morgendliches Frühstück: Overnight-Oats mit Leinsamen, Kokosraspeln, Sesam und Walnusskernen. Dazu Cranberries, Rosinen, Bananen, Trauben und ein Klecks Sojajoghurt.

Mio und TomTom sind natürlich massiv begeistert, dass gerade immer jemand Daheim ist:




Da ich ja aktuell oft nur zwei "richtige" Mahlzeiten esse, wovon eine das Frühstück ist, versuche ich die warme Hauptmahlzeit möglichst abwechslungsreich zu gestalten. So gab es gestern ein Kichererbsenratatouille, davor Pellkartoffeln mit Kräuterquark, ansonsten gerne einen großen Salat mit allerlei Extras oder wie heute eine große Quinoa-Gemüse-Pfanne mit Basilikumtofu.

Den vergangenen Freitag habe ich einmal exemplarisch festgehalten, um euch zu zeigen, was bei mir so auf dem Teller landet:

Morgens Overnight-Oats mit TK-Himbeeren und Banane. Dazu ein Glas zuckerfreier Saft.

Mittags gemischter Salat mit gebratenen Pilzen und einer Salatkernmischung, zudem Pellkartoffeln mit Soja-Kräuter-Dip und Kresse.

 Danach (tatsächlich der einzige Tag in der Woche, an dem mich doch die Brotlust überfiel :/ ) 2 Scheiben selbstgemachtes reines VK-Brot mit Alsan und (zumindest kristallzuckerfreiem) Fruchtaufstrich

Ach, ich bin schon durchaus zufrieden. Ich bewege mich täglich im Schnitt 1 Stunde, gehe 2 - 3 Mal die Woche joggen und fühle mich rundum gesund und wohl. Das Naschen fehlt mir auch nicht weiter und die Zeit, die ich mit Keno aus dem Tierheim verbringe, fühlt sich auch immer besser an. Trotzdem ist viel zu tun und ich werde auf alle Fälle im Frühsommer nochmal ein eigenes Fastenprojekt starten, wenn ich meine letzte Prüfung, meine letzte Hausarbeit und die Masterarbeit hinter mir habe. Dieser Lernstress führt nämlich immer zu einem gesteigerten Zuckerbedarf meinerseits und machen das Fasten aktuell schwieriger als es eigentlich sein müsste.

Habt ihr schon erste Erfolge zu berichten?
Oder pfeift ihr auf die Fasterei und könnt mir stattdessen mit wunderbaren Post-Fastenzeit-Rezepten die Nase lang machen?

Ich verabschiede mich für heute und krieche zu Herrn Fuchs auf das heimische Sofa, bevor ich danach eine weitere Lernrunde einlege - morgen ist die letzte Prüfung in Deutsch.

In diesem Sinne:



Dienstag, 17. Februar 2015

Vegan Wednesday #129 - hier wird gesammelt

Nun, meine Lieben - der heutige Vegan Wednesday interessiert mich ja ganz besonders, ist es doch der erste in der Fastenzeit.
Zu meinen guten Vorsätzen gelangt ihr hier, ich bin nach den närrischen Tagen immer noch ganz durch den Wind und freue mich nun auf die kommende Zeit. Gürtel werden wieder enger geschnallt, mein Teller wird weniger Brownies, Cookies und Kuchen und dafür mehr Gemüse und Obst sehen und dazu passend backe ich seit einiger Zeit mein Brot selbst (und kann daher tatsächlich auf reine Vollkornprodukte zurückgreifen!).

Fastet ihr in diesem Jahr?

Die Regeln



Wie kann ich mitmachen?
Jede Woche wird auf dem Blog eines Vegan Wednesday Teams ein Sammelbeitrag veröffentlicht, in den Kommentaren könnt ihr bis Samstag Abend euren Beitrag verlinken. Je zwei Bilder pro Beitrag werden ausgewählt und gepinnt. Das Board könnt ihr dann im Laufe des Sonntags bei Pinterest bewundern.
Wer aktuell sammelt erfahrt ihr jeden Dienstag auf unserer Facebook-Seite.

Was sollte mein Post beinhalten?
Wir möchten euer veganes Alltagsessen der vergangenen Woche sehen! Ansonsten ist alles erlaubt: Themenposts, Rezepte, Tagesabläufe,... eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, aber: vegan muss es sein!

Wer mehr erfahren möchte, schaut hier vorbei oder besucht unsere facebook-Seite.