Sonntag, 14. Februar 2016

{Rezept} Gebackener Haferauflauf mit Apfel, Birne und Banane

Auf der Suche nach fastentauglichen Frühstücksideen bin ich im Kochbuch von Angela Liddon Oh she glows! bislang schon mehrfach fündig geworden. Nun war ich aber speziell auf der Suche nach einem Gericht, das mit den herrlich duftenden Brötchen, die es bei uns sonst immer an den Wochenenden gibt, aufnehmen kann.

Da kam mir der Haferauflauf gerade recht:
Dank Zimt, Ingwer und Muskatnuss schmeckt er herrlich würzig und duftet um Welten besser als jedes Brötchen. Zuckerfrei habe ich ihn auch zubereitet und statt Ahornsirup etwas Dattelsirup und Agavendicksaft genommen. Haferflocken und Mandelmilch sorgen für lange anhaltende Sättigung und das frische Obst gibt dem Ganzen noch den richtigen Frischekick.

Kurzum: Ich bin begeistert!
Das nachfolgende Rezept basiert auf dem Originalrezept aus Oh she glows!, ist aber meinen fastenaffinen Bedürfnissen angepasst worden.



Man nehme...
225 g Haferflocken*
2 TL gemahlener Zimt
1 TL Backpulver
1/2 TL frischer Ingwer, fein gehackt
etwas geriebene Muskatnuss
1/2 TL Salz
500 ml ungesüßter Mandeldrink
150 g ungezuckertes Apfelmus
Mark 1 Vanilleschote
3 EL Agavendicksaft
1 großer Apfel
1 Birne
1 Banane
50 g gehackte Walnüsse (optional)

Zunächst den Ofen auf 190° C vorheizen, dann Haferflocken mit Zimt, Backpulver, Ingwer, Muskat und Salz in einer großen Schüssel vermischen. In einer separaten Schale Mandeldrink, Agavendicksaft, Apfelmus und Vanille vermischen. Apfel und Birne entkernen und schälen und in Würfel schneiden. Banane längs halbieren und dann in Stücke schneiden.
Nun die flüssigen Zutaten in die große Schüssel zu den Haferflocken geben und gut verrühren. Es sollte etwa die Konsistenz einer dicken Suppe haben - eventuell etwas Mandeldrink nachgießen. Nun das gewürfelte Obst unterheben und alles in eine große Auflaufform füllen.
Nach Belieben mit Walnüssen bestreuen und diese leicht andrücken.

Ab in den Ofen damit und bei 190° C ca. 35 - 45 min. goldbraun backen.

Den Auflauf einige Minuten abkühlen lassen und mit etwas Sojajoghurt servieren.

La Familia

Dauer: 10 min. Vorbereitung + 40 min. vor dem Ofen lauern = weniger als 1 Stunde für das perfekte Wochenendefrühstück

*Seid mutig und tauscht einen Teil der Haferflocken gegen andere Flocken aus! Ich habe beispielsweise nur 180 g Haferflocken und dazu 45 g Hirseflocken genommen. :)

Freitag, 12. Februar 2016

{Fasten 2016} Fastentaugliche Frühstücksideen

Das Frühstück ist für mich die Mahlzeit, die am leichtesten fastentauglich gemacht werden kann. Da ich bereits seit Jahren zumeist Porridge oder einen anderen Getreidebrei mit frischem Obst esse, fällt in der Fastenzeit eigentlich lediglich der Kokosjoghurt weg, da er Zucker enthält.

In den letzten Tagen habe ich jedoch einige neue Frühstücksideen ausprobiert und bin von einigen so dermaßen angetan, dass ich sie euch unbedingt zeigen muss!

Ich unterscheide mein Frühstück zumeist nach den Tagen, an denen ich es zubereite: So soll es unter der Woche vor allem schnell vor mir stehen, leicht bekömmlich sein und dazu genug Energie für die folgenden Stunden in der Schule geben. Am Wochenende habe ich mehr Zeit, genieße ein ausgiebiges Frühstück und kann daher auch aufwändigere oder zeitintensivere Rezepte ausprobieren.

Fastentaugliches Frühstück am Werktag


Dass ich Porridge liebe, ist nun wirklich kein Geheimnis. Anregungen, wie man es zubereitet oder welche Grundzutaten man unbedingt braucht, findet ihr hier. Vor kurzem stieß ich im Netz auf eine Anregung, die das allmorgendliche Porridge noch schneller zubereiten lässt und dabei ebenso einfach wie clever ist:
Anstatt das Porridge mehrere Minuten im Topf köcheln zu lassen, übergieße ich seitdem meine Haferflockenmischung einfach mit kochendem Wasser aus dem Wasserkocher. Einmal umrühren, schauen, dass alles mit Wasser bedeckt ist und dann gehe ich ins Bad, die Morgenrunde mit dem Hund oder packe meine Schultasche. Kurzum: 10 min. warten, ohne Angst zu haben, dass das Porridge anbrennt wie es vorher der Fall war. Wenn die Flocken gequollen sind, gebe ich meist noch einen Schuss Mandelmilch dazu, rühre erneut und habe eine Art Instantporridge, das ich wie gewohnt mit Früchten und weiterem Gedöns anrichte.

Eine Abwechslung bietet der Chiapudding von Ella (Rezept aus Deliciously Ella). Da er über Nacht im Kühlschrank quillt, muss man ihn morgens nur noch mit etwas frischem Obst, Nüssen oder anderem Schischi anrichten und hat im Nu ein fastentaugliches Frühstück:



Fastentaugliches Frühstück am Wochenende

Soll mein Frühstück von montags bis freitags vor allem schnell auf dem Tisch stehen, darf es samstags und sonntags gerne etwas länger dauern. Wenn Herr Fuchs nun in der Fastenzeit bei Brötchen und Marmelade sitzt, muss es auch bei mir etwas reichhaltiger sein, sonst ist die Schmacht nach Weizen und Zucker allzu groß.

Absolut hingerissen bin ich von dem Apfelkuchen-Haferbrei aus dem nagelneuen Kochbuch Oh she glows! Ich habe ihn mit Dattelsirup zubereitet und er schmeckt wirklich herrlich nach Apfelkuchen. Dieses Frühstück kann definitiv zuckerhungrige Gelüste in der Fastenzeit stoppen!


Ansonsten wird es am Wochenende auch mal wieder das gebackene Ofenporridge von Ella geben. Porridge im Ofen hat wirklich nochmal eine andere Nuance als das im Topf zubereitete Porridge und schmeckt total gut.


Ansonsten habe ich vor, ein oder zwei vollständige Suppentage einzulegen. Da passt das Hafersuppen-Rezept aus dem Buch Vegan fasten (und schlank bleiben) genau in den Plan. Doch auch mit frischen Früchten dekoriert schmeckte mir diese Abwandlung eines Porridges sehr gut. Das Geheimnis sind frischer Ingwer und Zitronenschale, die der Hafersuppe ein unvergleichliches Aroma verleihen!


 

Wer zur Abwechslung mal etwas Kräftiges frühstücken möchte (oder einfach nicht so ein Süßschnabel ist wie ich), für den ist vielleicht eine Portion Rührtofu mit Guacamole eher geeignet, ein ausgiebiges Wochenendfrühstück fastentauglich zu gestalten:


Ihr seht:
Am Früshtück wird es bei mir nicht harpern ;)

Nun bin ich aber sehr neugierig auf eure besten Frühstückstipps, die in meine Fastenzeit (*helles Mehl *Zucker *Alkohol *Fertigprodukte) passen.

Dienstag, 9. Februar 2016

{Fasten 2016} Gute Vorsätze zur Fastenzeit

Das Neue Jahr ist schon etwas gealtert, den ersten Monat samt schulz'schem Geburtstag haben wir hinter uns gelassen und auch der Februar ist fast zur Hälfte vergangen. Alle Jahre wieder beginnt am Aschermittwoch die christliche Fastenzeit, die ich seit einigen Jahren schon zum Anlass nehme, mich in Verzicht und Demut zu üben.

In diesem Jahr werde ich einmal mehr auf
*helles Mehl
*Kristallzucker
*Alkohol
*Fertigprodukte
verzichten.

Da mir gerade der Verzicht auf Zucker und helles Mehl alle Jahre wieder enorm schwer fällt, habe ich heute einen kleinen Basiseinkauf gemacht und mich mit allerlei leckeren Sachen eingedeckt, damit ich gleich morgen positiv und stimmungsvoll in die Fastenzeit starten kann.

Passend dazu habe ich mich schon durch einige Kochbücher gewühlt und finde vor allem die folgenden sechs Bücher sehr empfehlenswert, um die Fastenzeit zu unterstützen:


Ein paar davon findet ihr schon ausführlicher vorgestellt auf dem Blog (dazu gehören Kick it vegan! und Power Food vegan), die anderen stelle ich in den nächsten Wochen vor. Gesunde, frische und fastentaugliche Rezepte findet man aber in all diesen Büchern, weshalb ich sie in diesem Zusammenhang noch einmal besonders hervorheben wollte :)

In den kommenden Wochen bis Ostern werde ich immer dienstags den Blick zurück auf die vergangene Fastenwoche wagen und berichten, wie es mir so erging.
Zudem wird es immer freitags ein kleines Special mit den besten (und natürlich fastentauglichen) Gerichten aus unterschiedlichen Themenblöcken geben.

Gestartet wird diesen Freitag mit dem Frühstück.

Nun bin ich natürlich sehr gespannt, wie es bei euch aussieht.
Fastet ihr auch oder geht diese Zeit im Jahr eher an euch vorbei?






Dienstag, 2. Februar 2016

{Rezept} Vegane Grie Soß (Frankfurter Grüne Sauce)

Die Frankfurter Grüne Sauce (oder auch Grie Soß) ist eine meiner Leibspeisen! Ganz gleich, ob zu Spargel (später im Jahr) oder einfach zu Pellkartoffeln (aktuell sehr passend) - die kalte Sauce aus sieben Kräutern, veganer Mayonnaise und Joghurt schmeckt einfach immer wieder gut.

So zögerte ich kürzlich auch keine Millisekunde, als ich im Supermarkt ein Kräuterpäckchen mit den sieben frischen Kräutern sah, die traditionell in die grüne Sauce gehören:

Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch.
Doch Obacht: Auch wenn das Rezept im Februar veröffentlich wird - am besten schmeckt die Grie Soß im Mai, da dann die frischen Kräuter ihr volles Aroma entfalten können.

Meine Version der Grie Soß basiert auf selbstgemachter Mayonnaise nach einem Rezept von vegan und lecker und einem mal mehr, mal weniger großen Anteil Sojajoghurt. Ist mir nach mehr Leichtigkeit zu Mute, erhöhe ich den Anteil an Sojajoghurt - mag ich es eher klassisch und etwas gehaltvoller, ist nur ein Hauch Joghurt drin.

Mein heutiges Rezept wartet dank guter Neujahrsvorsätze mit der doppelten Menge Sojajoghurt auf, die ich sonst nehme. Wenn ihr eine eher originalgetreue, vegane Frankfurter Grie Soß möchtet, solltet ihr den Mayonnaiseanteil (sprich: ca. 500 g) verdoppeln und dafür den Anteil von Joghurt halbieren (sprich: ca. 100 g - 250 g). 



Man nehme...
1 Päckchen Grüne-Sauce-Kräuter á 200 g*
250 g selbstgemachte vegane Mayonnaise**
500 g ungesüßten Sojajoghurt***
Salz & Pfeffer

Zunächst die Mayonnaise wie im Rezept beschrieben herstellen. 

Dann die Kräuter vorsichtig aus der Verpackung nehmen, verlesen, waschen. Auf einem Küchentuch trocken tupfen, Stiele entfernen und schließlich alles mit dem Messer sehr fein hacken.
Alternativ kann man die Kräuter auch pürieren.

Die zerkleinerten Kräuter mit Mayonnaise und Joghurt verrühren und schließlich mit Salz und Pfeffer würzen. 

Das war es auch schon!
Dazu werden Pellkartoffeln gereicht.

Wenn ihr die Frankfurter Grüne Sauce noch nicht gegessen habt, solltet ihr das schleunigst ändern! Haltet unbedingt nach den Kräuterpäckchen Ausschau, die es bald wieder in Hülle und Fülle geben wird - und verratet mir dann ganz schnell, zu was ihr die Grie Soß am liebsten esst.

La Familia

Dauer: 20 min. gewissenhaftes Kräuterverlesen + 10 min. vegane Mayonnaise herstellen + 2 min. alles zusammenrühren = 32 min. bis zum ersten Happs

*Diese Päckchen findet man auf dem Markt und manchmal auch im Supermarkt in Papier eingeschlagen. Wichtig: unbedingt in das Päckchen schauen, dass die Kräuter darin auch wirklich frisch sind! Nichts ist ärgerlicher, als ein Kräuterpäckchen, bei dem die Hälfte schon braun ist. 

**Meine Mayonnaise mache ich immer nach dem Rezept von vegan-und-lecker. Sie ist wirklich schnell gemacht, schmeckt bombastisch lecker und ist absolut gelingsicher! 
Zutaten: Rapsöl, Sojamilch, Senf, Zitronensaft, Salz, Pfeffer

***Zum Beispiel von Sojade, Provamel, ... Alpro ist nicht geeignet, da auch die Naturversion Zucker enthäl.

Dienstag, 26. Januar 2016

{Rezept} Schoko-Bananen-Cookies


Kennt ihr diesen magischen Moment, in dem ihr ein neues Rezept entdeckt, es lest, bereits währenddessen den Geschmack auf der Zunge spüren könnt und dann, wenn ihr es endlich ausprobiert habt, ist es noch besser als in eurer Vorstellung?

Genau so ging es mir mit dem Schoko-Bananen-Cookies-Rezept von Stina Spiegelberg aus ihrem Buch Gesund backen. Zwar ließ ich die Zitrone weg und meine Cookies werden - ein ums andere Mal - nicht mal im Ansatz so hübsch gleichmäßig wie auf dem zugehörigen Buchfoto. Nichtsdestotrotz bin ich ein großer Fan dieser Kekse und habe sie gewiss schon zehn Mal gebacken!

Mein minimal abgewandeltes Rezept (und zugleich die doppelte Menge des Ursprungrezeptes) kommt hier und zudem der Tipp, die Cookies schleunigst nachzubacken! ;)


Man nehme...
280 g Mehl
100 g Zucker
etwas gemahlene Vanille
1 TL Backpulver
Prise Salz
2 reife Bananen
160 g Margarine (z.B. Alsan)
100 g Schokodrops, zartbitter

Mehl, Zucker, Salz, Vanille und Backpulver in einer Schüssel mischen. Die Bananen pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken und in den Teig arbeiten. Ebenso die (am besten zimmerwarme!) Margarine in den Teig rühren. Zu guter Letzt die Schokodrops zugeben und alles zu einem schönen Cookieteig verarbeiten.

Ein Backblech mit Backpapier auskleiden und die Cookies mit zwei Teelöffeln nacheinander auf das Blech setzen. Genug Abstand lassen - die gehen noch ordentlich in die Breite!

Bei 190°C Ober-/Unterhitze ca. 15 min. backen.

Ergibt ca. 40 Cookies

Dauer: 5 min. Zutaten abwiegen + 5 min. zu Teig verarbeiten + 20 sec. den Mann jagen, weil er schon wieder Teig stibitzt hat + insgesamt ca. 30-45 min. Backzeit = Ruckzuck fertig!

Freitag, 22. Januar 2016

{Rezension} Klassiker vegan backen

1.) Die harten Fakten
Klassiker vegan backen von Kati Neudert ist im EMF-Verlag erschienen und präsentiert als Hardcoverbuch insgesamt 70 Rezepte.
Nach einer angenehm kurz gehaltenen Einleitung (eine knappe Seite reicht aus - ich schätze ja Kochbücher bzw. Backbücher, bei denen nicht 40 Seiten mit einer allgemeinen Einführung zum veganen Leben verbracht werden) folgen die Rezepte.
Thematisch gliedern sie sich in
Grundrezepte, 
Blechkuchen mit Hefeteig,
Blechkuchen aus Backpulverteig,
Kuchen aus Plunderteig,
Napf- und Kastenkuchen,
Torten und
Tartes.

2.) Die Rezepte
Jedes Rezept erstreckt sich auf zwei Seiten und wird von einem formatfüllenden Bild begleitet. Die Zutaten sind übersichtlich aufgelistet und die Zubereitung ist dank numerierter Reihenfolge denkbar einfach nachzuvollziehen. Natürlich dürfen Klassiker wie der Frankfurter Kranz oder Baumkuchen nicht fehlen, die demnächst auch noch ausprobiert werden müssen. Zunächst aber zu den Kuchen, die auf meinem Teller landeten:

Der Apfelmuskuchen gelang mir dann auch auf Anhieb, wobei Blechkuchen mit Hefeteig nicht unbedingt zu meinen Lieblingen zählen. Das tat dem Rezept allerdings keinen Abbruch und der Kuchen kam gut an. Der Marmorkuchen hingegen war genau mein Fall: Besonders gut gefiel mir, dass die Bindung durch die Zugabe von Stärke erreicht wurde. Überhaupt kommen die Rezepte zumeist ohne "besondere" Zutaten aus, was die Wahrscheinlichkeit steigert, dass sie auch bei Nichtveganern Anklang finden. Absolut gigantisch schmeckte die Maulwurftorte, die so schnell verputzt war, dass kein Foto mehr gelingen wollte.
Das Rezept für den Apfel-Marzipan-Kuchen ist seit Montag hier zu finden - ich MUSSTE es einfach mit euch teilen, weil der Kuchen ebenso pfiffig wie einfach ist.

Die ausprobierten Rezepte funktionierten bislang alle, wobei ich (wie fast immer) den Zuckeranteil reduziert habe. Das mache ich allerdings seit einer gefühlten Ewigkeit bei fast allen Kuchenrezepten und ist wohl eher meinem persönlichen Geschmack geschuldet.

Apfelmuskuchen (S. 40)
Marmorkuchen (S. 66)
Apfel-Marzipan-Kuchen (S. 78)

3.) Fazit
Klassiker vegan backen besticht mit einer Vielfalt an veganen Kuchen- und Tortenrezepten, die zum Nachbacken anregen. Es bietet eine tolle Einführung in das vegane Backen, allerdings fehlen teilweise Erklärungen (zum Beipiel, wofür Stärke in einem Rezept eingesetzt wird), weshalb es ausschließlich auf Grundlage des Buches schwer fallen kann, kreativ mit den Rezepten umzugehen. Wer hingegen ein Backbuch sucht, das einfache Rezepte mit Gelingsicherheit bietet, die auch bei Nichtveganern bestehen können, wird hier fündig.

Vielen Dank an den EMF-Verlag, der mir das Buch kostenfrei zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.

Montag, 18. Januar 2016

{Rezept} Apfel-Marzipan-Kuchen

Vor kurzem wurde ich erneut ein Jahr älter und zu diesem Anlass buk ich einige Kuchen und Muffins, die ich mit zur Arbeit nahm.

Einer dieser Kuchen ist derzeit mein heimlicher Favorit:
Er ist blitzschnell zubereitet, kommt ohne fancy Sonderzutaten aus und schmeckt dank Marzipan und Apfel herrlich frisch! Die Kombination klang beim ersten Rezeptlesen nun nicht direkt überzeugend, der Kuchen schmeckte dafür umso besser. Das Rezept habe ich aus dem Buch Klassiker vegan backen und kann ein Nachbacken wirklich nur ans Herz legen - also schnell zum Rührbesen greifen, bevor die Fastenzeit anfängt und Kuchen und Co. erst einmal verbannt sind. ;)

Man nehme...
150 ml Pflanzenmilch (ich habe Haferdrink genommen)
100 g Marzipan
325 g Weizenmehl
1 Pckch. Backpulver
170 g Zucker (im Original werden 200 g genommen - mir reichte die abgezuckerte Version)
1/2 TL Zimt
1 Prise Salz
200 g zimmerwarme Margarine
1 mittelgroßer Apfel

Den Apfel vierteln, entkernen, schälen und fein reiben. Die Pflanzenmilch in einem Topf erwärmen und das Marzipan unter rühren darin auflösen. Das geschieht am einfachsten, wenn man das Marzipan ca. 1 h vorher in den Kühlschrank legt und dann mit der Küchenreibe grob reibt. Ansonsten einfach in kleine Würfel schneiden und dann in die warme Pflanzenmilch geben. So lange mit einem Schneebesen rühren, bis es ganz aufgelöst ist.
Trockene Zutaten mischen. Nun Margarine und (warmen) Pflanzendrink zügig unterrühren. Zuletzt den geriebenen Apfel unterheben.

Eine passende Gugelhupfform (21 cm Durchmesser) fetten und mehlen und dann den Teig hineingeben.

Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 50 min. backen. Den Kuchen nun mit Alufolie abdecken, den Ofen auf 200°C stellen und weitere 25-30 min. backen.

Dann aus dem Ofen nehmen, den Kuchen mindestens 45 min. in der Form abkühlen lassen, bevor man ihn stürzt und dann vollständig auskühlen lässt.

Ich habe noch eine dicke Schicht Zitronenguss darauf gegeben.




Ergibt 1 Gugelhupf voller Marzipan


Dauer: 15 min. Teig rühren + 1,5 h Wartezeit vor dem Ofen + 2 h Wartezeit, bis der Kuchen kalt ist = ein Kuchen, der am besten am Vorabend vorbereitet wird

Samstag, 9. Januar 2016

{Alltag} Frühstück bei Frau Schulz

Die erste Januarwoche war zugleich meine letzte Ferienwoche und erwartungsgemäß war sie viel zu kurz und viel zu vollgepackt mit wunderbaren Tagen.

Seit Anfang Januar mache ich bei Kristins eat-train-love-Challenge 2016 mit und habe dazu einige Ziele bezüglich meines Essverhaltens festgelegt. Neben dem täglichen Grünen Smoothie fällt der Fokus derzeit vor allem auf mein Frühstück.

Allzu oft fiel das nämlich in der letzten Zeit aus. Da falle ich morgens schlaftrunken aus dem Bett, schnappe mir halb blind Leine und Hund, schlurfe eine Runde um den Block, renne ins Bad, schnappe mir eine Banane und ab geht es Richtung Schule. Die Banane wird allzu oft im Auto oder (noch schlimmer) in der ersten Pause verzehrt, sodass ich nicht selten ohne ordentliches Frühstück vor den Kindern stehe. Und das tut mir nicht gut.

Meine Morgenroutine soll sich wieder ändern: Weg von der gehetzten Frau Schulz - stets am zeitlichen und nervlichen Limit - hin zur ausgeglichenen, weil gut in den Tag gestarteten, Frau Schulz. Klingt nach einem Plan, oder?!
Das mit dem Nicht-Frühstücken hat sich übrigens erst in den letzten 4 Monaten eingeschlichen. Davor war das nie ein Problem.

Und zu diesem Plan gehört eben auch das Frühstück!
Bislang habe ich es bis auf zwei Tage geschafft, etwas "Richtiges" zu frühstücken. An den beiden anderen Tagen hat ein großer Smoothie das Frühstück ersetzt.

Doch was gab es zum Frühstück?

Wie ihr vielleicht wisst, esse ich schon seit Jahren kein Brot mehr zum Frühstück (Ausnahme: Sonntagsfrühstück mit Herrn Fuchs und warmen Brötchen). Stattdessen landen entweder Overnight Oats oder Porridge in allen Variationen auf dem Tisch. Dazu frisches Obst und der Start in den Tag ist gerettet!

Was es die letzten Tage so gab und dass veganes Frühstück einiges kann, möchte ich euch nun zeigen:


Amaranthpops mit Zimtjoghurt aus Vegan fasten und schlank bleiben

Porridge mit Banane, Khaki und Apfel + Sojajoghurt + Müsli

Overnight Oats mit Birne, Mandarine und Walnüssen aus Vegan fasten und schlank bleiben

Porridge mit Heidelbeeren obendrauf und Apfel drin und TomTom dahinter.

Ofenporridge aus Deliciously Ella
Porridge ist weit mehr als öder Haferbrei und dank meiner selbstgesteckten Ziele bin ich dem Frühstücksbrei wieder vollends verfallen!
Man kann aber auch sooooo tolle Kombinationen finden: Habt ihr schon einmal Porridge mit exotischen Früchten oder auf Kokosmilchbasis probiert? Marzipanfans werden bei diesem, diesem oder diesem Rezept mit Sicherheit schwach. Oder darf es zur Abwechslung mal etwas Gemüse sein? Dann nehmt doch einfach mal geriebene Möhre, Kürbisstückchen oder hebt etwas Kürbispüree unter. Ansonsten hilft vielleicht auch mein Porridge-Baukasten weiter bei der Wahl des perfekten Porridges.



Wie sieht euer Morgenritual aus und was frühstückt ihr so?