Mittwoch, 15. Mai 2013

Vegan Wednesday 2013/18


Nachdem ich es in der letzten Woche nicht geschafft habe, mein selbstverständlich sachgemäß drapiertes und bereits fotografiertes Essen in einem VW-Beitrag zu posten, nehme ich dieser Tage gerne wieder am veganen Mittwoch teil. Diesmal sammelt Regina von mucveg.

Nun mag sich der ein oder andere die Frage stellen, warum ich eine Woche abstinent blieb - ehrlich gesagt weiß ich es selbst nicht so recht.. Irgendwie war die letzte Woche mit Uni, vor allem aber Tierheim (donnerstags war ich - zugegebenermaßen vor allem um mich um die Bachelorarbeit zu drücken - insgesamt fünf Stunden im Tierheim) und neuer Arbeit (am Brückentag vertrat ich eine Empfangsdame) so vollgestopft, dass ich zu rein gar nichts kam.
Freitagabend war ich auf einem 30. Geburtstag, von dem ich *räusper* erst Samstagmorgen um 05.30 wieder zurück war. Dementsprechend verschlief ich den halben Tag, ging mittags mit Ronja Gassi und buk anschließend drei Kuchen, da meine Mama sonntags Geburtstag hatte. Die Kuchen waren übrigens meine bereits erprobten Schoko-Muffins, ein Johannisbeer-Marzipan-Kuchen und der österliche Karotten-Kuchen, alle sehr lecker und gut am Vortag zu backen. Und Samstagabend? Tja, da hatte ich auch keine Zeit, einen Post zu schreiben, da ich zum Besitzer der blauen Müslischüssel, die schon ein oder zweimal mit Müsli & rotem Saft gefüllt in einem Post auftauchte, fuhr.
Ihr seht, ich hatte gar keine Chance, den letzten Mittwoch zu posten ;)

Heute mache ich aber alles wieder gut, versprochen!

Doch beginnen wir mit dem Frühstück...

Nachdem ich in den Wintermonaten beinahe täglich Porridge aß, haben es mir nun die Overnight-Oats angetan - also gab es eine große Schüssel davon, gespickt mit Melone, Kiwi, 1/2 Banane und geziert von leckerstem Rhabarberkompott!



Danach radelte ich zum Tierheim (ich hätte ja sonst mal etwas für die Uni machen können ^^) und stiefelte zwei Stunden lang mit Ronja Räubertochter und einer weiteren Ausführerin und deren wunderbarem Hund durch die Lande.

Wieder Zuhause angekommen packte mich der mittägliche Hunger und ich aß eine große Portion Salat, darauf gebratene Aubergine, Frühlingszwiebel und Räuchertofu. Dazu gab es ein Roggenbrötchen mit Bärlauch-Streich von EDEKA, Petersilie und einem Tomätchen.


Nachtisch war eine Scheibe des Brötchens mit frischer Rhabarber-Bananen-Marmelade, die ich gestern gekocht habe - soooo lecker und absolut nachkochenswert!!!


Nachmittags konnte ich dann allerdings nicht mehr an mich halten und aß noch eine Portion Bircher Müsli mit Obst und Sojade, darauf einem weiteren Klecks Rhabarber-Bananen-Marmelade..


Das war es auch schon - derzeit versuche ich, abends auf KH zu verzichten - und da fällt es mir KH-Süchtigen einfach leichter, zu fasten, als auf einer Stange Staudensellerie herumzukauen ;)

TomTom und Mio flitzen akutell viel draußen herum, vorhin konnte ich Monsieur Tommy aber noch ablichten:


Nun freue ich mich auf eure dieswöchigen VW-Beiträge und darauf, mich durch eure Essen zu klicken :)

Frühlingsköstliche Rhabarber-Bananen-Marmelade

Die Entdeckung dieses Frühlings ist für mich definitiv Rhabarber! Natürlich habe ich ihn schon vorher immer mal wieder gegessen (und vor allem in Kuchen seeeehr gemocht), aber ich habe zuvor noch nie selbst mit ihm gearbeitet.
Nachdem ich ihn bereits mehrfach als Kompott eingekocht habe (apropos - bevor die Rhabarberzeit wieder vorbei ist, sollte ich das dringenst nochmal machen!), hatte ich gestern eine sehr nette Begegnung im örtlichen EDEKA: Wenn man die Verkäuferinnen dort ganz lieb fragt, geben sie (über-)reife Bananen gerne günstiger ab. So erstand ich gestern Abend gut 1,6 kg Bio-Bananen für nur 59 Cent. Da ich eine kleine Quasseltante bin, erzählte ich der Verkäuferin direkt, dass ich überreife Bananen gerne in Stücke hacke, einfriere und bei Bedarf Bananeneis herstelle. Was haben meine überreifen Bananen aber nun mit Rhabarber zu tun? Ganz einfach: Die Verkäuferin gab mir den Tipp, mal eine Rhabarber-Bananen-Marmelade zu kochen. Gesagt - getan!


Da ich eines der insgesamt fünf Gläser mit ins Büro nehme, um dort immer einen leckeren, veganen Aufstrich zu haben, der zudem noch meinen Süßhunger stillt, nehme ich mit der Marmelade ganz frech an der dieswöchigen Mittwochsbox teil, die Mone von der leckerbox diese Woche unter das Thema Hallo Frühling stellte.

Die Zubereitung ist denkbar einfach, trotzdem nochmal für alle Marmeladen-Neulinge eine kurze Einführung ins Marmelade-Kochen:



Man nehme...
700 g Rhabarber (geschält gewogen, ungeschält ca. 900 g)
300 g Bananen
1 Päckchen á 500 g 2:1 Gelierzucker
einen großen (v.a. hohen) Topf

Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Banane schälen und in 2 cm große Stücke schneiden. Ab in den Topf damit.
Gelierzucker-Packung behutsam öffnen. Darauf achten, dass nicht der gesamte Sch***-Zucker in der Küche herumfliegt. Ab in den Topf damit.

Alles auf hoher Stufe zum Kochen bringen.
Einen langstieligen Löffel nehmen, damit fröhlich Herumrühren.
***Es sollte wirklich UNBEDINGT ein langstieliger Schöpf-/Rühr-Löffel sein, heiße Marmelade macht sich eher uncool auf der Haut***

So lange kochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ich mag Marmelade gerne, wenn noch ein paar Stücke enthalten sind. Länger als 5 min. wird das aber ohnehin nicht dauern.

In vorbereitete sauber Einmachgläser füllen, diese verschließen und direkt auf den Deckel stellen (tötet Bakterien auf dem Deckel und so, alter Hausfrauentrick).

Genießen.

Ergibt ca. 5 Einmachgläser

Dauer: 10 min. Obst putzen und zerstückeln + 5 min. erhitzen + 5 min. köcheln = 20 min. bis zum Abfüllen


Montag, 13. Mai 2013

Mio hatte auch Geburtstag...

Mio, mein Mio...
Kurz nach TomTom, genauer am 04.05., hatte der kleine Mio Geburtstag und wurde ebenfalls vier Jahre alt. Fast sein ganzes Leben verbringt er schon bei mir und ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen - doch seht selbst, was ich in den vergangenen vier Jahren über Mio gelernt habe:



Mio...

...hatte einen schweren Start ins Leben: mit 2 Wochen wurde er verwaist auf Spaniens Straßen gefunden und kam direkt in die Perrera.

...hieß in Spanien noch Gabito, bei mir kurzzeitig Pumpkin, bevor er zu Mio, mein Mio wurde.

...ist der größte Schmusekater der Welt!
 
...leistete mir schon bei so manchem Kater Gesellschaft.

...könnte gut ohne mich, aber nie im Leben ohne TomTom leben!

...weckt mich allmorgendlich gegen 6.00.

...streunt manchmal einfach tagelang in der Gegend herum: 3 Tage ohne Mio sind im Sommer keine Seltenheit.

...hat einen verkrüppelten und verkürzten Schwanz, den er, wenn er sich freut, in der Luft rotieren lässt wie einen Propeller!

...ist mittlerweile zu einem stattlichen Kater herangewachsen.

...ist süchtig nach Trockenfutter, das es genau zweimal jährlich gibt (Geburtstag und Weihnachten).

...trinkt nicht einfach aus dem Napf - nein, er tunkt seine Pfote ins Wasser und leckt sie dann trocken.


...neigt zu Eifersucht - wenn TomTom gerade auf meinem Schoß platzgenommen hat, springt Mio vergnügt aufs Sofa und latscht einmal quer über TomTom, nur um sich dann mit einem schweren Seufzer neben mir niederzulassen.

...hasst es, auf den Arm genommen zu werden.

...hat vor vielen Dingen Angst. Gleich ob fremde Menschen, andere Katzen, Autos, laute Geräusche, Schatten oder an schlechten Tagen sogar vor mir - Mio ist noch immer stark traumatisiert und braucht manchmal einfach nur seine Ruhe.

...hat eine angeborene Auto-Immunschwäche, die ihn zum Hyperallergiker macht, und ist ein Inzestkind. Im Sommer kratzt er sich manchmal das ganze Gesicht blutig, sodass bei Bedarf Cortison gespritzt werden muss.

...sitzt manchmal im Wohnzimmer, wippt leicht mit dem Körper hin und her und ist wie in Trance - er erinnert mich dann an eingesperrte Zirkustiere oder Zootiere, die "weben".

...hat glücklicherweise immer seltener schlechte Tage, an denen er mich nicht zu erkennen scheint und vor mir flieht. An solchen Tagen sitzt er unter dem Wohnzimmertisch, frisst kaum und maunzt manchmal minutenlang voller Verzweiflung. Doch wie gesagt, Mio und ich schaffen auch diese Phasen zu durchbrechen: Wenn ich mich aufs Sofa setze, ihn locke und aufs Sofa klopfe, kommt er meist zu mir und lässt sich schmusen.

...liebt es, wenn ich seinen Bauch kraule und bietet seinen Bauch zu gern zum Schmusen an ;)

...verbrachte die ersten drei Tage bei mir hinter dem DVD-Player, da er voller Angst und Misstrauen war.
 
...schläft abends gern in meiner Armkuhle ein.

...schnurrt mittlerweile ebenso laut wie TomTom.

...ist durchschaubar: Ich erkenne einfach immer, wenn er kurz davor ist zu gähnen (und Mio gähnt oft!).

...hat auf ganz andere Weise mein Herz erobert, als TomTom es tat. Und doch ist er tief mit mir verwurzelt und ich denke, mittlerweile liebt er mich und kann das Leben mit mir aushalten.



Alles Liebe, Mio, mein Mio - manchmal sind gerade die steinigen Wege die, die auf die schönste Lichtung führen!


Montag, 6. Mai 2013

Erdbeer-Crumble

Es gibt Dinge, die man schon liebt, bevor man sie ausprobiert hat..
Genauso ging es mir mit Crumbles: Frisches Obst unter süßen Streuseln, was soll daran nicht schmecken?! Als ich bei The Vegetarian Diaries ein Rezept für Erdbeer-Crumble fand, ging mir direkt das Herz auf.. Etwas variiert (vor allem die Zutaten der Streusel nach unten korrigiert, um ein bisschen Kalorien zu sparen - und glaubt mir, es schmeckt auch so hervorragend und das Verhältnis Streusel / Obst fand ich absolut passend) habe ich mich erstmals selbst an einem Crumble versucht und möchte euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten - vorweg: Eigentlich reicht die Portion mit einer Kugel Sojaeis für zwei, allerdings macht es auch einer erdbeerhungrigen Dame keine großen Schwierigkeiten, den Crumble allein zu verputzen..

Man nehme..

15 g Rohr-Rohzucker
15 g Mehl
10 g kernige Haferflocken
15 g gehackte Mandeln
20 g Margarine
Prise Zimt
250 g Erdbeeren

Alle Zutaten außer der Erdbeeren mischen. Es sollte ein bröseliger Teig entstehen. Da die Temperaturen derzeit ansteigen, wanderte mein Teig nochmal in den Kühlschrank, während ich die Erdbeeren wusch und viertelte. Dann würden sie in eine schicke, flache Auflaufform verfrachtet, mit den gezupften Streuseln bedeckt (die Streusel sollten ruhig etwas größer ausfallen, damit sie auch auf den Erdbeeren bleiben und nicht darin versinken) und bei 200° 25 min. in den Ofen geschoben.
Fertig ist der Crumble, wenn die Streusel goldbraun sind.

Singlelicious (schmeckt soooo gut, dass es einfach nicht geteilt werden KANN!)

Dauer: 5 min. Streusel formen + 10 min. Erdbeeren drapieren und mit Streuseln verzieren + 25 min. Streusel bräunen = 40 min. bis zum absolut megaleckeren Nachtisch

Samstag, 4. Mai 2013

Vegan meets fair: Fairtrade-Frühstück im Hause Schulz


Das VW-Special erstreckt sich diesmal über eine Woche bis zum 05. Mai und findet unter dem Motto Vegan meets fair - veganes Fairtrade-Frühstück. Gesammelt wird bei Carola von twoodledrum.

Die Bedingungen des fairen VW-Frühstücks habe ich von Carola übernommen:
  • Das Frühstück oder die Frühstücke muss/müssen vegan sein und
  • mindestens ein fair gehandeltes Lebensmittel muss dabei sein – egal, ob Tee, Bananen, Orangensaft, Marmelade... Ihr werdet ganz sicher etwas finden!
Nun gut, mein Frühstück fällt erfahrungsgemäß eher süß aus, ich bin ein Süßstücker, der in der Früh nur süße Stücke naschen will.
Da ich zudem gerne Obst esse, das auch in unseren Breiten wächst, beschränkt sich mein FAIR auf die (ohnehin immer fair gekauften) Bananen und (gerade entdeckt) fair gehandelten Rohr-Rohzucker.

Aber auch aus Bananen und Rohr-Rohzucker lässt sich mehr als nur ein Frühstück zaubern, daher gibt es nun eine kleine Komposition der letzten Süßstücktage:


banana-melon-shake auf der sonnigen Terasse 
 (inkl. fairer Banane)


green smoothie an einem trüben Vormittag
 (inkl. fairer Banane)



Glas voller Liebe (a.k.a. Overnight-Oats) 
mit Johannisbeeren
 (inkl. fairer Banane)


DIY-Crunch mit Soja-Joghurt und Äpfeln
 (inkl. fairem Zucker im Müsli)

Das Müsli wurde direkt in größerer Menge als kleines Begrüßungsgeschenk an Weitgereiste vorbereitet. Mein erstes selbstgemachtes Müsli schmeckt super, Rezept folgt :)


Freitag, 3. Mai 2013

Versprochen ist versprochen: So war der April

Versprochen ist versprochen und wird auch nicht gebrochen!
Da nach dem letzten Rückblick, der ganze drei Monate umfasste, der Ruf nach mehr Reviews lauter wurde, lasse ich nun nochmal den April Revue passieren - Mme Trödelliese schafft dies erstaunlicherweise sogar relativ zeitnah und nicht erst Ende Mai ;)


Gefeiert

Der April war voller Feste - das ist am April das allerbeste.
Genug gereimt.
Gefeiert wurde am 01.04. Mias Geburtstag, wobei wir nicht gemeinsam feierten.. Madame war nämlich im Wellnesshotel, also wurde am Wochenende drauf beschenkt. Mitte April half ich dann beim Umzug - Mia zog mit ihrem Freund zusammen - die Wohnungseinweihung steht zwar noch aus, gefeiert wurde trotzdem in unserer Zweierrunde.
Ein weiterer Geburtstag wurde ebenfalls klein gefeiert, allerdings kam das in stylischem Pink eingeschlagene Geschenk gut an (übrigens wurden zu diesem Anlass auch die Erdnussbutter-Brownies gebacken).
TomTom bekam zwar keine Brownies, zu seinem Geburtstag am 27.04. aber einen extradicken Schmatzer aufs Köpfchen und einen Post zu seinen Ehren.



Gesehen 

Zimmer 205
Früher mochte ich Horrofilme. Wirklich. Es konnte mir gar nicht blutig genug sein, Splatter wurden bevorzugt. The hills have eyes schmiegt sich in meinem DVD-Regal an The slaughterhouse of the rising sun und The Amityville Horror. Ja, ihr merkt schon, Niveau wollte ich bei diesem Genre nicht sehen - nur möglichst viel Blut, schreiende Menschen und einen (gerne auch mehrere) wahnsinnigen Killer. Eine besondere Vorliebe habe ich noch immer für Postapokalypsen (28 day after) oder Katastrophenfilme (2012), was mich dazu veranlasste, in diesem Semester ein Seminar zur Katastrophennarration zu belegen. Die Hausaufgaben (Erdbeben und Airport) muss ich mir am Wochenende noch anschauen.
Ihr seht also, ich bin nicht unbedingt der schreckhafte Typ..
Als ich gefragt wurde, ob wir nicht in Zimmer 205 gehen wollen, quitschte ich also ein fröhliches "Ja", wohlwissend, dass Horrosfilme und ich uns seeeehr gut verstehen.
Jaaaaaa. "Verstanden" wäre das bessere Wort. 
Leider folgt an dieser Stelle keine Rezension, da ich 90% des Films ängstlich mit dem Gesicht nach unten auf meinem Sitznachbarn hing, die restlichen 10% schlief ich (Abendvorstellung ist zu spät für Frau Schulz). Zudem quitschte ich an jeder spannenden Stelle, begann zwischenzeitlich zu zittern und musste den ein oder anderen Schrei unterdrücken.
Gut, ich werde alt. Und scheinbar werde ich zu einem Weichei.
Zimmer 205 war angeblich ganz gut, so die Begleitung, ich muss mich da mal auf dieses Urteil verlassen und schaue mir künftig nur noch Notting Hill an.


Entdeckt

Die Entdeckung des vergangenen Monats sind wohl die Overnight-Oats: Neues Lieblings- und Standardfrühstück!



Eine Vorliebe für einen ganz gewissen Tierheim-Labbi. In Ronja bin ich ein klein bisschen verknallt, einfach ein klasse Hund und seit letztem Monat versuche ich möglichst häufig mit ihr Gassi zu gehen.

Gebacken

In den vergangenen vier Wochen hielt ich mich mit Backen zurück. Nichtsdestotrotz entstanden die folgenden Leckereien.
Ganz verzückt von der fabelhaften Mini-Gugl-Form buk ich zunächst zweierlei Gugl, die es zwar schon Ostern gab, trotzdem wurden beide Sorten im April erneut gebacken (war halt gar so schmackhaft):
Schoko-Gugl
&
Marzipan-Mandel-Gugl










Zum Geburtstag Ende April gab es wie bereits erwähnt diese Erdnussbutter-Brownies - absolut nachbackenswert!



Gewonnen

Zu Anfang muss ich sagen, dass ich in der letzten Zeit ein ziemlich glückliches Händchen hatte. Fortuna gab mir mehr als nur einen Kuss (wenigstens irgendwer, der mich küsst) und ich bekam wunderbare Sachen geschenkt!
Da ich zu den Gewinnen keine separaten Posts geschrieben habe, nutze ich einfach diese Möglichkeit, mich nochmal einzeln bei den Verlosern zu bedanken:

Bei Laura von ATHmango gewann ich schon vor einigen Wochen eine wunderbare Schürze. Leider klappte die Zustellung durch den Händler nicht, aber Laura ließ sich etwas einfallen und so trudelte im April diese schicke Schürze nebst Karte und selbstgemachten Chili-Schoko-Cookies bei mir ein.

Merci, Laura - gibt es eigentlich ein Rezept für die Cookies? Die waren nämlich der absolute Knaller! :)

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Kate von trying-to-be-a-good-girl verloste
25-€-Gutschein des Kwiitsch-Shops
Vielen Dank nochmal, Kate - der Gutschein passt wie Faust aufs Auge, warum, verrät der folgende Gewinn ;)

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Frl. Moonstruck feierte ihren sechsmonatigen Bloggeburtstag und verschenkte zu diesem Anlass eine hübsche Stofftasche inkl. Button von Kwiitsch (aha - deswegen also der passende Gutschein ;) ) und ein vegetarisches Kochbuch.

Die Tasche wurde schon in der Uni eingeweiht und gefällt mir sehr gut :)

Vielen Dank an alle, die mir mit dem Erlosten eine riesige Freude gemacht haben!



...was sonst noch so war

Ich habe es ENDLICH geschafft, mein Bachelorthema grob festzulegen, den Zeitplan zu besprechen und werde ab Anfang Juni - Anfang August meine BA-Arbeit schreiben. Das mag für viele nicht besonders toll klingen (die Arbeit ist ja nicht mal angefangen), aber es hat mich so unendlich viel Überwindung gekostet, endlich in die konkrete Planung zu gehen, dass diese Vorarbeit für mich viel wichtiger ist als das Schreiben selbst. Wenn ich erstmal schreibe, dann schreib ich - und den bisherigen Ergebnissen meiner Hausarbeiten nach zu urteilen nicht mal besonders schlecht. Also Daumen drücken, dass ich mich aufraffen kann, den Mai für die Vorarbeit zu nutzen :)

Geben ist seliger als nehmen - und ich freue mich daher umso mehr, dass ich im Rahmen der Aktion Blogger schenken Lesefreude drei Bücher verlosen konnte. Hier zeigt sich wieder das Trödeltalent der Frau Schulz - die Gewinne verlassen erst Anfang nächster Woche die Stadt, ich hoffe, das sorgt nicht für allzu großen Unmut, aber diese Woche war einfach so proppevoll und das Wochenende ist auch schon verplant :)


Das war mein April-Rückblick.. Jetzt mache ich mich fertig, um zu meinem neuen April-Schatz Ronja zu fahren :)

Donnerstag, 2. Mai 2013

Vegan Wednesday 2013/16



Soooo, den gestrigen Maifeiertag habe ich vollkommen vergessen zu fotografieren, da ich nur an das faire Special denken konnte.. Ist nicht sooo tragisch, da es den normalen Einheitsbrei gab: Morgens Overnight-Oats, mittags einen Salat, abends einen grünen Smoothie. Daher habe ich einfach heute die Kamera gezückt und meinen veganen Donnerstag anstelle des Mittwochs dokumentiert - es sei mir verziehen, die Woche hat mich ganz schön durch den Wolf gedreht.. Gesammelt wird diese Woche bei Regina, wobei ihr noch bis 05. Mai die Chance habt, euer faires Frühstück als VW-Special bei Carola zu posten.

Um 06.15 klingelte mein Wecker und es ging erstmal eine Runde auf den Crosstrainer (will mich ja in Richtung Strandfigur bewegen, auch wenn das Wetter noch nicht so ganz mitspielt). Danach gab es leckerschmecker Overnight-Oats, heute unter einem Berg Melone und (fairer) Banane, getoppt von dem ersten selbstgemachten Rhabarberkompott:


Nach ein paar Stunden Arbeit fuhr ich gegen Mittag zur Uni, um mit Mia gemeinsam mittagzuessen. Es gab Borschtsch, die eher ein Kohleintopf war, und eine Laugenstange, allerdings vergaß ich glatt, ein Foto zu machen.
Danach fuhr ich in die Stadt, ein paar neue Sommerschuhe und Turnschuhe kaufen. Anschließend traf ich mich mit einer Freundin in einem Café, wobei ich mich an einer Coke light (böse Cola, ich weiß) festhielt, während sie Spagetthieis aß.
Da alle wissen, wie Cola in einem Glas aussieht, verzichte ich mal auf das geschossene Foto und komme lieber zum Highlight meines Tages!

Kaum in heimischen Gefilden gelandet, schnitt ich die frisch erstandenen Erdbeeren klein und wagte mich an den ersten Crumble meines Lebens. Zuvor gab es aber ganz vernünftig Salat mit einer Scheibe Brot, diese angerichtet auf meinem Lieblingsteller mit der motzigen Katze:



Und hier der Erdbeer-Crumble-Nachtisch, das Rezept poste ich die Tage, hach, was war das lecker!!!



Da ich ja heute morgen dem Geburtstagskind TomTom eine ganze Seite gewidmet habe, gibt es heute zum Abschluss ein Foto des baldigen Geburtstagskindes Mio:

TomTom, das Geburtstagskind

Vorweg: Ich bin eine alte Trödelliese...

TomTom hatte schon am 27.04.2013 Geburtstag, aber erst Susannes Post über Smilla hat mich daran erinnert, dass dieser Post noch auf Veröffentlichung wartet.. Ich hoffe, ihr (vor allem aber TomTom) seht es mir nach und habt trotzdem eure Freude :)

Ich habe ja schon einiges über TomTom und Mio geschrieben, z.B. hier oder hier, aber wer mit Katzen lebt weiß, dass man eigentlich nie genug über sie reden/schreiben kann.

Was TomTom mit Traktoren, Kniekehlen und Bernstein zu tun hat?
Lest selbst:


TomTom..

..hat am 27.04.2009 vermutlich nicht das Licht der Welt erblickt. Da er ein Straßenkater ist, wurde sein Alter geschätzt. Trotzdem feiern wir alljährlich mit viel Brimborium seinen Geburtstag.

..hat eine Siam-Mama. Er erzählt daher gerne ein bisschen, mal mit, mal ohne Grund.

..liebt es, wenn ich sein Kinn kraule.

..findet Regen doof, Schnee mag er dafür umso mehr.



..geht bei meinen Nachbarn ein und aus und schläft auch manchmal da.

..erkennt den Klang meines Rades und läuft mir freudig entgegen, wenn ich aus der Uni komme.

..kennt seinen Namen.

..gibt gern Nasenstüper. Ich sage immer, er küsst mich ;)

..geht liebend gern mit mir spazieren, da er dann im Mittelpunkt steht (Mio, der kleine Angsthase, bleibt in Hausnähe).

..läuft mir morgens bis zur nächsten Ecke nach, wenn ich zur Uni fahre: Mit steifem Schwanz rennt er an mir vorbei, überholt mich, wirft sich auf die Erde und lässt mich nicht fahren, bevor ich nicht seinen Bauch gekrault habe.

..liebt Kartons und Papiertüten. Daher liegt immer eine Papiertüte im Wohnzimmer, in die TomTom mit Begeisterung klettert, um Mio aus dem Hinterhalt zu attackieren.


..bringt mir Mäuse und Vögel.

..schnurrte schon als Baby wie ein Traktor.

..schläft nachts am liebsten eingerollt in meinen Kniekehlen.

..hat je nach Tageszeit und Sonnenschein verschiedene Augenfarben: Mal grasgrün, dann funkelnd türkis, immer wunderschön. Im Winter gerne auch mal bernsteingelb.


..bevorzugt tagsüber die hochliegende Fensterbank für ein Nickerchen: Hinter den Jalousien sieht man ihn kaum, aber er bekommt jeden Sonnenstrahl ab.


..kann nicht richtig miauen: Sein Mauzen klingt kläglich, hell und eher wie ein fragend "meau?!"

..relaxt tags gern in komischen Posen.


..mag Männer. Betritt ein männliches Wesen (außer Mio) die Wohnung, parkt TomTom direkt auf dessen Schoß. Und erobert damit Herzen im Sturm: Gleich ob Papa mit Katzenhaarallergie oder ausgehfertige Freunde in schwarzer Kleidung, niemand käme auf die Idee, den schnurrenden, haarenden Traktor vom Schoß zu jagen.

..neigt zu tränenden Augen und juckenden Ohren. Gegen beides kann man nichts machen, er sieht immer aus, als hätte er 1.000 Läuse, dabei ist es ein chronischer Juckreiz, vermutlich Überbleibsel eines schwachen Katzenschnupfens.

..schaut gern mit mir fern. Wenn TomTom kommt, setze ich mich direkt in den Schneidersitz, damit er sich auf meinen Schoß kuscheln kann, wohlwissend, dass mir nach 15 min. die Beine einschlafen. Aber was sind schmerzende Beine gegen einen 5-Kilo-Kater auf selbigen, der schnurrt und sooooo süß ausschaut?!

..liegt gerne direkt vor meinem Bildschirm, während ich arbeite oder einen Post tippe. Überhaupt ist er gern in meiner Nähe.


..ist gar nicht schüchtern. Er ist einfach ein toller Kater und ich freue mich auf die nächsten 4, 8, 16 Jahre mit ihm!

Happy Birthday, Sonnenschein :)